Magisterarbeit, 2005
111 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption von Liebe bei Friedrich Schlegel und Friedrich Hölderlin. Die Arbeit untersucht die Liebeskonzeptionen beider Autoren im Kontext ihrer jeweiligen Werke und in Bezug auf die Philosophie Platons, insbesondere auf dessen Dialog „Symposion“. Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung der Liebe bei Schlegel und Hölderlin aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Liebe und ihrer Bedeutung in der Geschichte der Philosophie und Literatur. Kapitel 2 widmet sich Platons „Symposion“ und analysiert die verschiedenen Reden, die die unterschiedlichen Facetten der Liebe beleuchten. Besonders hervorgehoben wird Diotimas Lehre vom Wesen des Eros und der Aufstieg zur Erkenntnis des Schönen. Kapitel 3 analysiert Schlegels Roman „Lucinde“ und seine innovative Liebeskonzeption, die das körperliche und das geistige Begehren ineinander verschmelzen lässt. Kapitel 4 betrachtet Hölderlins Roman „Hyperion“ und untersucht die Verbindung von Liebe und Schönheit in seiner Philosophie. Die Arbeit konzentriert sich auf die Darstellung der Liebe in den Werken beider Autoren und zeigt die Besonderheiten ihrer jeweiligen Ansätze auf.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Liebe, Eros, Romantik, Philosophie, Literatur, Schlegel, Hölderlin, Platon, Symposion, Lucinde, Hyperion, Vereinigungsphilosophie, körperliche und geistige Liebe, Schönheit.
Die Arbeit vergleicht die Liebeskonzeptionen von Friedrich Schlegel und Friedrich Hölderlin.
Platons "Symposion" dient als philosophische Grundlage. Die Arbeit untersucht, wie Schlegel und Hölderlin platonische Ideen wie den Eros und den Stufenweg zum Schönen rezipieren und weiterentwickeln.
Schlegel stellt Liebe als romantisches Universalprinzip dar, das körperliche ("sinnliche Seligkeit") und geistige Liebe ("geistige Wollust") miteinander verschmilzt und als eine Art Religion fungiert.
Bei Hölderlin ist Liebe eng mit seiner Vereinigungsphilosophie und der Schönheit verknüpft. Die Figur Diotima wird dabei als Epiphanie der reinen Schönheit dargestellt.
Die Leitfrage lautet: "Was ist die Liebe?" und untersucht, welche Antworten und Lösungsvorschläge Schlegel und Hölderlin in ihren Texten für dieses "Rätsel" anbieten.
Beide Autoren streben in ihren Werken eine Verbindung von körperlicher und geistiger Liebe an, wobei sie sich teils von rein idealistischen platonischen Modellen abgrenzen.
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