Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Digitalisierung und Wertschöpfung
2.1 Digitalisierung
2.1.1 Definition Digitalisierung
2.1.2 Treiber der Digitalisierung
2.1.3 Technologische Trends der Digitalisierung
2.2 Wertschöpfung
2.2.1 Definition Wertschöpfung
2.2.2 Wertschöpfungskette nach Porter
2.3 Digitalisierung der Wertschöpfung
3. Controlling und Controllertätigkeiten
3.1 Controlling
3.1.1 Definition Rationalität
3.1.2 Definition Führung
3.1.3 Controlling zur Rationalitätssicherung der Führung
3.2 Controllertätigkeiten
3.2.1 Informationsversorgung
3.2.2 Planung
3.2.3 Kontrolle
4. Digitalisierung der Wertschöpfung und Auswirkungen auf das Controlling
4.1 Anforderungen an das Management durch die Digitalisierung der Wertschöpfung
4.1.1 Veränderung der Umweltsituation
4.1.2 Paradigmenwechsel in der Führung
4.1.3 Technologische Trends und deren Auswirkungen auf das Management
4.2 Anforderungen an das Controlling
4.2.1 Durch den Paradigmenwechsel in der Führung
4.2.2 Durch die technologischen Trends
4.2.3 Durch die Fokusveränderung bei Controllertätigkeiten
4.3 Controller auf dem Weg zum Business Partner
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung die betriebliche Wertschöpfung verändert und welche Konsequenzen dies für die Funktion und die Anforderungen an das Controlling hat. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Controlling unter den Bedingungen der digitalen Transformation seine Rolle als Rationalitätssicherung der Führung ausfüllen und sich zum Business Partner entwickeln kann.
2.1.1 Definition Digitalisierung
Für die Digitalisierung und damit der Entwicklung bestimmter Teile unserer Gesellschaft liegt keine einheitliche Definition vor. Teildefinitionen führen zu einem grundlegenden Verständnis, was Digitalisierung bedeutet und welche Aspekte besonders hervorzuheben sind. Grundsätzlich kann man den Begriff nach Professor Thomas Hess auf zweifache Weise interpretieren.
Rein technisch gesehen ist die Digitalisierung die Informationsaufbereitung, um gewonnene Daten zu verarbeiten und in einem digitaltechnischen System zu speichern. Anders ausgedrückt werden analoge Daten in ein digitales, binäres Format umgewandelt. Im Gegensatz zu Ersteren können digitale Informationen auf unterschiedlichen Medien abgerufen und bearbeitet werden. Dies führt zu einem Gewinn an Flexibilität und Verwendungsmöglichkeiten.
Wenn man den Begriff der Digitalisierung erweitert, eröffnet sich eine zweite, breiter gefächerte Definition der Digitalisierung. Hierbei handelt es sich bei der Digitalisierung um einen Transformationsprozess, der durch technologische Entwicklungen begründet ist. Dies führt zu weitreichenden strategischen, organisatorischen und soziokulturellen Veränderungen. Sowohl das Individuum, Organisationen als auch die gesamte Gesellschaft sind von den Veränderungen betroffen. Eine weitere Interpretation, welche an die gerade beschriebene Definition inhaltlich weitestgehend anknüpft, versteht den Begriff der Digitalisierung als den Prozess, bei dem Lebens- und Arbeitswelt mit Digitaltechnik durchdrungen wird. Diese Definition besagt, dass die Digitalisierung sowohl auf privater, als auch unternehmerischer Ebene stattfindet.
1. Einleitung: Diese Arbeit stellt die Relevanz der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft dar und erläutert die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Auswirkungen auf Controlling und Management.
2. Digitalisierung und Wertschöpfung: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffsdefinitionen zur Digitalisierung sowie zur Wertschöpfung und dem Konzept der Wertschöpfungskette nach Porter erarbeitet.
3. Controlling und Controllertätigkeiten: Hier wird das Konzept des Controllings als Rationalitätssicherung der Führung definiert und die Kernaufgaben Informationsversorgung, Planung und Kontrolle werden detailliert beschrieben.
4. Digitalisierung der Wertschöpfung und Auswirkungen auf das Controlling: Dieses Kapitel untersucht den Paradigmenwechsel im Management und leitet daraus konkrete Anforderungen an das Controlling sowie die Entwicklung des Controllers zum Business Partner ab.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, dass das Controlling durch die Digitalisierung bei der Entscheidungsunterstützung an Bedeutung gewinnt und eine engere inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Management erfordert.
Digitalisierung, Controlling, Wertschöpfung, Wertschöpfungskette, Rationalitätssicherung, Business Partner, Management, Informationstechnologie, Transformation, Self-Service, Big Data, Agilität, Führungszyklus, Datenanalyse, Unternehmenssteuerung
Die Arbeit analysiert, wie die fortschreitende Digitalisierung sowohl die betriebliche Wertschöpfungskette als auch die spezifischen Aufgaben und die Rolle des Controllings innerhalb eines Unternehmens verändert.
Die zentralen Themen sind die technologischen Treiber der Digitalisierung, das Konzept der Rationalitätssicherung durch Controlling sowie die veränderten Anforderungen an Führungskräfte in einem volatilen Marktumfeld.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Funktion des Controllings durch die veränderten Managementanforderungen in der digitalen Welt wandelt und wie der Controller aktiv als Business Partner fungieren kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die einschlägige Fachliteratur und Konzepte zur Betriebswirtschaftslehre, Digitalisierung und zum modernen Controlling zusammenführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Kapitel 2 und 3) und die angewandte Analyse der Auswirkungen auf Management und Controlling (Kapitel 4), inklusive der Betrachtung von Trends wie Big Data und Self-Service-Anwendungen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Digitalisierung, Controlling, Wertschöpfungskette, Rationalitätssicherung und die Rolle des Controllers als Business Partner.
Self-Service-Tools ermöglichen dem Management einen direkteren Datenzugriff, was die klassische Aufgabe der reinen Datenbereitstellung durch den Controller reduziert und ihm mehr Freiraum für inhaltliche Beratung und Analyse schafft.
Dies beschreibt einen Wandel, bei dem der Controller nicht mehr nur Zahlen liefert, sondern mit fundiertem Geschäftsverständnis auf Augenhöhe mit dem Management agiert, um das Unternehmen aktiv mitzusteuern.
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