Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 1.7
1. Einleitung
1.1 Gegenstand und Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Konsumentenpartizipation im Kontext des Social Web
2.1 Entwicklung der Digitalisierung und Demokratisierung
2.2 Vorteile des Social Web
2.3 Nutzertypen und ihre Motive
3. Markenkommunikation im Kontext des Social Web
3.1 Funktionen und Ziele
3.2 Bedeutung von Social Web Plattformen
3.3 Relevanz von Social Networks und Webblogs
3.4 Herausforderungen
4. Fallbeispiele der Konsumentenpartizipation im Digitalen Branding
4.1 Coca-Cola's Content-Strategie 2020
4.2 Nike's Crowdsourcing
4.3 Gegenüberstellung und Bewertung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Bachelorarbeit analysiert die grundlegende Transformation der Markenkommunikation durch das Web 2.0 und die damit verbundene Rolle des Konsumenten als Prosument. Im Fokus steht die Untersuchung, wie Unternehmen Herausforderungen der Konsumentenpartizipation im Social Web strategisch bewältigen, um im Dialog mit ihrer Zielgruppe Markenwert zu generieren und ihre Konkurrenzfähigkeit zu sichern.
3.4 Herausforderungen
Die Gesamtheit der strategisch geplanten und umgesetzten Marketingmaßnahmen und deren subjektive Aufnahme, Beurteilung und Speicherung bilden die Wahrnehmung der Marke im Gedächtnis der Konsumenten. Dazu sollte die Strategie der Markenkommunikation in den Internetauftritt integriert werden, um die „wichtigen Markenelemente in die Interaktion mit dem Nutzer einzubeziehen und modalitätsspezifisch umzusetzen“. Als generelle Herausforderung gilt also die Integration des Auftretens im Social Web in die ganzheitliche Markenkommunikation. Hier genutzte Maßnahmen sollten zu dem konsistenten Markenbild, das in anderen Kanälen kommuniziert wird passen.
Eine weitere Herausforderung ist die Erzeugung von Mehrwerten, durch die es zum Explorationspotenzial der Marke kommt. Es entstehen Anknüpfungspunkte für die Konsumenten, wenn die Mehrwerte das Interesse sowie die Faszination dieser ansprechen und so die Interaktion anregen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Mehrwerte zu generieren: besonders spannende oder lustige Inhalte, eine Lösung zu einem Problem oder eine Belohnung wie ein Gewinn. Im besten Fall werden werbliche Inhalte dadurch nicht als Werbung wahrgenommen.
Zu beachten sind auch die Vernetzungsmöglichkeiten des Social Web, die „mit einer durchschnittlichen Anzahl von 130 Freunden je Facebook User nicht unbedeutend“ sind. Die Empfehlung von Mensch zu Mensch, lässt ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit entstehen, denn die Empfehlungen anderer Nutzer stoßen auf höheres Vertrauen als von Unternehmen generierter Content. Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, bezeichnet dieses Beziehungsnetzwerk als Social Graph „the network of connections and relationships between people on the service“ und benennt daher die Macht für den Erfolg von Facebook.
1. Einleitung: Beschreibt die durch Digitalisierung und Web 2.0 bedingte Transformation der Markenkommunikation sowie die Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2. Konsumentenpartizipation im Kontext des Social Web: Analysiert die Entwicklung vom passiven Konsumenten zum aktiven Prosumenten sowie die technologischen Rahmenbedingungen und Motivationen der Nutzer.
3. Markenkommunikation im Kontext des Social Web: Definiert Ziele und Funktionen der Markenkommunikation und untersucht die spezifischen Herausforderungen im Umgang mit Social Web Plattformen.
4. Fallbeispiele der Konsumentenpartizipation im Digitalen Branding: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf die Praxis der Marken Coca-Cola und Nike und bewertet deren digitale Kommunikationsstrategien.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen des Crowdsourcings als Inspirationsquelle.
Konsumentenpartizipation, Social Web, Web 2.0, Prosument, Markenkommunikation, Digital Branding, User Generated Content, Community-Management, Viralität, Interaktion, Involvement, Crowdsourcing, Markenidentität, Online-Communities, Kundenbindung.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Kommunikation zwischen Unternehmen und Zielgruppen durch das Web 2.0 verändert hat und welche Strategien Unternehmen anwenden, um Konsumentenpartizipation effektiv in ihre Markenführung zu integrieren.
Zu den zentralen Themen gehören die Digitalisierung, die Entstehung des Prosumenten, die Motivation von Nutzern im Social Web, die Markenkommunikation sowie die praktische Anwendung von digitalem Branding.
Das Ziel ist es, die Herausforderungen für Unternehmen aufzuzeigen, die durch die Demokratisierung der Konsumentenpartizipation entstehen, und Wege zu identifizieren, wie diese für die Markenpositionierung genutzt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer interpretativen Auswertung der Herausforderungen, welche anschließend anhand von Fallbeispielen auf die Markenstrategien von Coca-Cola und Nike angewendet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Partizipation, die Analyse der Markenkommunikation im Social Web sowie die praktische Untersuchung von Coca-Colas "Content-Strategie 2020" und Nikes "Crowdsourcing"-Ansätzen.
Die zentralen Begriffe sind Konsumentenpartizipation, Social Web, Prosument, Digital Branding, User Generated Content, Viralität und Marken-Communities.
Coca-Cola nutzt redaktionelle Inhalte auf der "Coca-Cola Journey" und virale Kampagnen wie "Trink 'ne Coke mit...", um den Konsumenten als Multiplikator in die Markenkommunikation einzubinden und individuelle Erlebnisse zu schaffen.
Nike setzt stark auf Crowdsourcing, indem es digitale Plattformen (wie Nike+) und reale Events (wie "We own the Night") mit der Community verknüpft, um Konsumenten durch Mehrwerte wie Leistungsverfolgung und Individualisierung fest an die Marke zu binden.
Die Blacklist dient als Rahmenbedingung, um die Partizipation der Konsumenten zu steuern und negative Auswirkungen durch unpassende oder beleidigende Begriffe auf personalisierten Produkten zu verhindern.
Die Kategorisierung (z.B. Creator, Conversationalist, Critic) ist wichtig, da sie Unternehmen hilft zu verstehen, wie unterschiedliche Gruppen motiviert werden können und welche Rollen diese im Wertschöpfungsprozess einnehmen.
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