Examensarbeit, 2015
76 Seiten
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Introduction
General perception of music and sound
Everyday versus specified events
Musical and autobiographical memory
Music sources: Mood manipulation
Mood enhancement
The effects of musical factors
Instrumentation
Difficulties of music effect evaluation
Video game music and sound
Overview of the history of video game music
The pretence of realism and immersion
The paradoxical use of consonance and dissonance
The composer's struggle
Composition techniques
Genres of video games and their use of music
Role playing, adventure and action games
Simulation games
Horror and emotionally disturbing games
Music games
Discussing transgression and phenomena of music from games in media
Habituation and change
Escapism and its value
Pop-culture and brand recognition
Gamers watching gamers playing games
Conclusion: Changing paradigms in music perception
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Musik in Videospielen und deren Einfluss auf die Emotionen der Spieler. Dabei wird analysiert, wie Musik zur Stimmungsmanipulation, zur Immersion und zur Charakterisierung in verschiedenen Spielgenres eingesetzt wird, um ein tieferes Verständnis für die psychologischen Prozesse und die Bedeutung von Sounddesign im modernen interaktiven Medium zu gewinnen.
The effects of musical factors
The question of when sound becomes music is highly disputed. Composer Dane Rudhyar (1984) explained in an article entitled “When does sound become music?” that the “immense variety of sounds – some heard in nature, […] by touching, hitting and blowing into all kinds of manmade substances and objects – have been put together and presented as music”. He then differentiates between “recognizable natural sounds (like animal cries […] or waves breaking on a sandy beach)” and “musical sounds”. Rudhyar concludes that the consistent determinant which defines sound as music is culture, referring to expectation.
Introduction: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für die Erforschung des Mediums Videospiel und stellt die Notwendigkeit dar, die wissenschaftliche Untersuchung der Musik in diesem Bereich voranzutreiben.
General perception of music and sound: Es werden theoretische Grundlagen der Musikwahrnehmung erörtert, inklusive der Bedeutung von kulturellen Prägungen, autobiografischem Gedächtnis und Strategien der Stimmungsmanipulation.
Video game music and sound: Dieser Abschnitt beleuchtet die Geschichte der Videospielmusik von 8-Bit-Klängen bis hin zu modernen orchestralen Soundtracks und diskutiert Konzepte wie Immersion und den Kompositionsprozess.
Genres of video games and their use of music: Hier wird der spezifische Musikeinsatz in unterschiedlichen Genres wie Action, RPG, Simulation, Horror und Musikspielen untersucht und gegenübergestellt.
Discussing transgression and phenomena of music from games in media: Das Kapitel behandelt aktuelle Trends wie Remastering-Prozesse, das Phänomen des "Let's Play"-Streamings und die zunehmende Relevanz von Videospielmusik in der Popkultur.
Conclusion: Changing paradigms in music perception: Das Fazit fasst die Bedeutung von Musik für die Immersion und die Spielerfahrung zusammen und plädiert für weitere wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich.
Musik, Emotion, Videospiele, Regulation, Gedächtnis, Kultur, Immersion, Komposition, Sounddesign, Horror, Simulation, Popkultur, Habituation, Escapism, Markenbildung.
Die Arbeit untersucht die komplexe Beziehung zwischen Musik und Emotionen in Videospielen und analysiert, wie Sounddesign die Wahrnehmung und das Erleben von Spielern beeinflusst.
Zu den Schwerpunkten zählen die psychologische Wirkung von Musik, die Geschichte der Videospielmusik, Kompositionstechniken, Genre-spezifische Soundgestaltung sowie mediale Phänomene wie Gaming-Kultur und Remakes.
Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Lücke in der Untersuchung von Videospielmusik zu schließen und aufzuzeigen, wie Musik gezielt zur emotionalen Lenkung und Immersion eingesetzt wird.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche, der Untersuchung kompositorischer Verfahren und der Analyse von Fallbeispielen aus verschiedenen Videospielgenres basiert.
Der Hauptteil erstreckt sich von der allgemeinen Musikpsychologie über die spezifischen Anforderungen an Videospielkomponisten bis hin zur differenzierten Betrachtung von Genres wie Horror- oder Simulationsspielen.
Zentrale Begriffe sind Musikpsychologie, Immersion, Videospielmusik, auditive Wahrnehmung und die mediale Wirkung von Sounddesign.
Jedes Genre verfolgt unterschiedliche Ziele: Während in Horrorspielen dissonante Elemente zur Erzeugung von Angst genutzt werden, dienen Musikstücke in Simulationsspielen oft der Untermalung einer entspannten oder realistischen Atmosphäre.
Nostalgie ist eine treibende Kraft; Spieler sind oft stark an die originalen Soundtracks gewöhnt, weshalb Änderungen an der Musik in HD-Remakes häufig kritisch hinterfragt werden, da sie das gewohnte Spielerlebnis verfälschen können.
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