Diplomarbeit, 2005
82 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Definitionen und Abgrenzungen
1.3.1 Private Equity und Venture Capital
1.3.2 Private Equity-Gesellschaften, Fonds und Portfoliounternehmen
1.3.3 Secondary Market und Secondary Transaction
2 Private Equity – Grundlagen
2.1 Entwicklung von Venture Capital / Private Equity in den USA und Deutschland
2.2 Der deutsche Private Equity-Markt im internationalen Vergleich
2.3 Akteure auf dem Primärmarkt
2.4 Finanzierungsphasen/-anlässe von Private Equity-Finanzierungen
2.5 Ablauf einer Private Equity-Finanzierung
3 Exit einer Private Equity-Beteiligung
3.1 Bedeutung des Exits für das Gesamtprojekt
3.2 Einflussfaktoren auf die Wahl des Exitkanals
3.3 Exitkanäle
3.3.1 Trade Sale
3.3.2 Buy Back
3.3.3 Going Public
3.3.4 Secondary Buyout
3.3.5 Write-Off
3.4 Stellenwert einzelner Exitkanäle
4 Secondary Market – Der Sekundärmarkt für Private Equity
4.1 Entstehung und Entwicklung des Secondary Market
4.2 Akteure auf dem Secondary Market
4.2.1 Fondstransaktionen
4.2.2 Direkttransaktionen
4.3 Arten von Secondary Transactions
4.3.1 Limited Partner (LP) Secondary Transaction
4.3.2 Portfolio-Übernahme
4.3.3 Secondary Buyout
4.3.4 Tail End-Transaction
4.4 Ablauf einer Secondary Transaction
4.5 Funktionen und Nutzen des Secondary Market bzw. von Secondary Transactions
4.5.1 Sekundärmärkte im Allgemeinen
4.5.2 Nutzen des Private Equity-Sekundärmarktes für den Primärmarkt
4.5.3 Vergleich der Anlageprofile von Primär- und Sekundärinvestments
4.5.4 Secondary Transactions als Instrument des Fondsmanagements
4.5.5 Secondary Investments als Instrument der Portfolio-Optimierung
4.6 Möglichkeiten eines institutionalisierten Secondary Market
4.6.1 Vorteile eines institutionalisierten Secondary Market
4.6.2 NYPPE – Ansatz eines institutionalisierten Secondary Market
4.7 Secondary Market: Ausblick
4.7.1 Securitisations
4.7.2 Secondary Bubble
4.7.3 Prognose der zukünftigen Entwicklung des Secondary Market
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Sekundärmarkt für Private Equity, um dessen Bedeutung und Nutzen für den Primärmarkt zu analysieren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Chancen und Risiken von Sekundärtransaktionen sowie deren Rolle für das Fondsmanagement und die Portfolio-Optimierung.
3.3.1 Trade Sale
Verkauft die Beteiligungsgesellschaft ihre Anteile am Portfoliounternehmen an einen industriellen Investor, spricht man von einem Trade Sale. Dieser Exitkanal wird häufig genutzt wenn ein Börsengang nicht möglich ist, weil z.B. das Unternehmen noch nicht börsenreif ist oder die zukünftigen Marktrisiken als größer erachtet werden als die Wertsteigerungschancen durch einen Börsengang. Beim Trade Sale ist es üblich, aber nicht zwingend, dass sich nicht nur die Investoren, sondern auch die Gründungsgesellschafter von ihren Anteilen trennen.
Hinter den industriellen Investoren verbergen sich zumeist Unternehmen aus der gleichen Branche, die Synergieeffekte realisieren wollen. Auch Kunden oder Lieferanten, die eine vertikale Integration erzielen möchten, sowie Unternehmen, die sich in andere Bereiche diversifizieren wollen, zählen zu den potenziellen Käufern beim Trade Sale.
1 Einleitung: Definiert zentrale Begriffe wie Private Equity und Secondary Market und skizziert die Problemstellung sowie das Ziel der Untersuchung.
2 Private Equity – Grundlagen: Erläutert die historische Entwicklung des Marktes in den USA und Deutschland, die Akteure sowie den Ablauf und die Phasen einer Finanzierung.
3 Exit einer Private Equity-Beteiligung: Analysiert die Bedeutung und die verschiedenen Kanäle des Exits, wobei insbesondere deren Eignung und praktische Anwendung untersucht werden.
4 Secondary Market – Der Sekundärmarkt für Private Equity: Behandelt detailliert die Entstehung, Akteure, Transaktionsarten, den Nutzen sowie die Perspektiven eines institutionalisierten Sekundärmarktes.
5 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle des Sekundärmarktes als funktionale Ergänzung zum Primärmarkt.
Private Equity, Secondary Market, Venture Capital, Secondary Transaction, Exit, Secondary Buyout, Portfolio-Optimierung, Fundraising, Sekundärmarkt, Beteiligungsgesellschaft, Limited Partner, General Partner, Securitisations, Track Record, Portfolio-Übernahme
Die Arbeit analysiert den Sekundärmarkt für Private Equity, seine Entstehung, Akteure sowie dessen Funktion als Alternative oder Ergänzung zum Primärmarkt.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Private Equity-Geschäfts, Exit-Optionen, die verschiedenen Arten von Sekundärtransaktionen sowie die zukünftige Entwicklung dieses Marktsegments.
Das Ziel ist die Untersuchung des Nutzens des Sekundärmarktes, die Analyse der Funktionen für Marktteilnehmer und die Evaluation von Ansätzen für einen institutionalisierten Handelsplatz.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, den Vergleich von Marktstatistiken sowie die Auswertung von Branchenberichten und Expertenansichten.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Akteure und Formen des Sekundärmarktes (wie Portfolio-Übernahmen), die strategische Nutzung von Sekundärtransaktionen zur Portfolio-Optimierung und die Ausblicke auf Trends wie Securitisation.
Private Equity, Sekundärmarkt, Secondary Buyout, Portfolio-Optimierung und Exit-Strategien sind prägende Begriffe.
Der Autor sieht den Sekundärmarkt als wachsende und reifende Komponente an, die trotz ihrer Herkunft aus einem Nischendasein zunehmend Funktionen zur Liquiditätsbeschaffung und Portfolio-Steuerung übernimmt.
Die New York Private Placement Exchange dient als Fallbeispiel für einen institutionalisierten Sekundärmarkt, an dem Vor- und Nachteile sowie die Übertragbarkeit auf den europäischen Markt diskutiert werden.
Der Autor kommt nach Analyse der aktuellen Daten zu dem Schluss, dass trotz der hohen Dynamik derzeit keine Anzeichen für eine spekulative Blase bestehen, die einen unmittelbaren Crash rechtfertigen würden.
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