Diplomarbeit, 2005
131 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 METHODISCHES VORGEHEN UND DEFINITIONEN
2.1 METHODIK
2.2 DEFINITIONEN
2.2.1 Ausbildung
2.2.2 Fortbildung
2.2.3 Weiterbildung
2.2.4 Bildungsträger
2.2.5 Personalplanung
2.2.6 Personalentwicklung
2.2.7 Strategisches Personalmanagement
2.2.8 Weitere Begriffe
3 RAHMENBEDINGUNGEN
3.1 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
3.1.1 Arbeitsrecht
3.1.2 Tarifverträge
3.1.3 ISO 9000
3.1.4 Zertifizierung in der beruflichen Weiterbildung
3.1.5 Qualitätsstandards in der beruflichen Weiterbildung
3.1.6 Bildungstests der Stiftung Warentest
3.2 ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
3.2.1 Elektrische Energie
3.2.2 Einfluss der internationalen Märkte
3.2.3 Liberalisierung des Energiemarktes
3.2.4 Regulierungsbehörde
3.2.5 Unbundling
3.2.6 Erneuerbare Energien
3.2.7 Emissionshandel
3.2.8 Kostensenkung durch Personalabbau
3.3 DEMOGRAPHISCHE RAHMENBEDINGUNGEN
3.3.1 Alterung der Gesellschaft
3.3.2 Erwerbsbevölkerung
3.3.3 Studenten und Absolventenquote
3.3.4 Personalentwicklungsmaßnahmen
3.3.5 Sonstige Rahmenbedingungen
4 STATUS QUO: STAND DER WEITERBILDUNG 2004
4.1 EINBINDUNG IN DIE UNTERNEHMENSSTRATEGIE
4.2 PERSONALSTRATEGIE
4.3 ENERGIEVERSORGUNGSUNTERNEHMEN
4.3.1 Kaufmännischer Bereich
4.3.2 Technischer Bereich
4.3.3 Personal- und Verwaltungsbereich
4.4 BEDARFE UND ANFORDERUNGSPROFILE
4.4.1 Fachkräfte und Führungskräfte
4.4.2 Fachkräfte
4.4.3 Führungskräfte
4.5 ANGEBOT
4.5.1 Programmarten und Abschlüsse
4.5.2 Angebot der öffentlichen Universitäten und Hochschulen
4.5.3 Programme privater Träger
4.5.4 Interne Weiterbildung
4.5.5 Konsortialprogramme
4.5.6 Kongresse, Konferenzen, Seminare Arbeitsgruppen und Workshops
5 DER MARKT FÜR WEITERBILDUNG IN DER ENERGIEWIRTSCHAFT
5.1 BEDARFSANALYSE UND NACHFRAGEINDIKATOREN
5.1.1 Globalisierung
5.1.2 Liberalisierung
5.1.3 Unbundling
5.1.4 Erzeugung und dezentrale Energie
5.1.5 Erneuerbare Energien
5.2 BEDARFSVERÄNDERUNGEN
5.3 BEDARFSTRÄGER
5.3.1 Führungskräfte
5.3.2 Fachkräfte
5.4 BEDARFSARTEN
5.5 MARKTENTWICKLUNG
5.5.1 Status Quo
5.5.2 Zukünftige Einschätzung
5.6 MARKTPOTENZIALE
5.7 MARKTHINDERNISSE
5.8 ZUKÜNFTIGE HANDLUNGSFELDER
6 WETTBEWERB
6.1 WETTBEWERB IN DER ENERGIEWIRTSCHAFT
6.1.1 Wettbewerb auf dem Strommarkt
6.1.2 Wettbewerb auf dem Gasmarkt
6.2 WETTBEWERB AUF DEM WEITERBILDUNGSSEKTOR
6.3 MARKSTRUKTUR AUF DEM WEITERBILDUNGSSEKTOR
6.4 AUSGESUCHTE ANBIETERPROFILE
6.4.1 Universitäten und Hochschulen
6.4.2 Weitere Weiterbildungsanbieter
7 TRENDS, CHANCEN UND RISIKEN
7.1 TRENDS IN ENERGIEWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN
7.2 TRENDS BEI ANBIETERN VON WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN
7.3 STRATEGIETRENDS
7.4 CHANCEN UND RISIKEN FÜR ENERGIEWIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN
7.5 CHANCEN UND RISIKEN FÜR WEITERBILDUNGSANBIETER
7.6 ALLGEMEINE ERFOLGSFAKTOREN
7.7 HANDLUNGSOPTIONEN
8 AUSBLICK UND FAZIT
8.1 ENTWICKLUNGEN IN DER ENERGIEWIRTSCHAFT
8.2 ZUKÜNFTIGER BEDARF AN WEITERBILDUNGSPROGRAMMEN
8.3 BEISPIELE AUS ANDEREN LÄNDERN
8.4 BEISPIELE AUS ANDEREN BRANCHEN
8.5 FAZIT
Die vorliegende Diplomarbeit zielt darauf ab, das bestehende Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte in der deutschen Energiewirtschaft zu analysieren und mit dem tatsächlichen Bedarf der Energieversorgungsunternehmen zu vergleichen. Dabei sollen Potenziale, Trends, Chancen und Risiken für alle Marktteilnehmer herausgearbeitet werden, um eine fundierte Grundlage für bedarfsgerechte Bildungsangebote zu schaffen.
3.2.7 Emissionshandel
Der Emissionshandel verfolgt das Ziel, die Verpflichtungen der Europäischen Union zur Minderung von Treibhausgasen nach dem Kyoto-Protokoll für die Periode 2008-2012 sicher und wirtschaftlich effizient zu erfüllen. Seit dem 1. Januar 2005 können die Unternehmen der 25 Länder der erweiterten Europäischen Union nach der Emissionshandelsrichtlinie innerhalb der Europäischen Union ihre Emissionsrechte untereinander handeln. Durch die Zuteilung von Emissionsrechten und der Begrenzung der Gesamtmenge wird angestrebt, den Unternehmen einen Anreiz zur Einsparung von Emissionen sowohl bei Neubauten als auch für Investitionen in modernere Technologien für bestehende Anlagen an die Hand zu geben. Zertifikate, die nicht für die eigenen Emissionen genutzt werden müssen, können national oder innerhalb der Europäischen Union frei gehandelt werden.
Entsprechend sieht das europäische System zwei Elemente vor. Eine absolute Minderung der CO2-Emissionen in der ersten Handelsperiode 2005-2007 und die Möglichkeit, Emissionsberechtigungen – so genannte Emissionszertifikate – zu handeln. Das Emissionshandelssystem ermöglicht den Anlagenbetreibern eine flexible Handhabung, da je nachdem, welche Option kostengünstiger ist, entweder in Technologien zur Emissionsreduzierung investiert werden kann oder Emissionszertifikate erworben werden können. Emissionen werden demnach dort gesenkt, wo es am kostengünstigsten ist.
In einem Kompromiss zwischen Wirtschaftsministerium und Umweltministerium wurde die Zuteilung von Verschmutzungsrechten an die Industrie festgelegt. Der Ausstoß der 2004 für den Emissionshandel vorgesehenen Fabriken und Kraftwerke soll von derzeit 505 Millionen t bis 2007 auf 503 Millionen t sinken. Bis 2012 ist eine weitere Verminderung auf 495 Millionen t eingeplant. Es ist geplant, die Emissionsberechtigungen nach dem nationalen Allokationsplan jeweils für eine Periode bis 2012 zunächst unentgeltlich zuzuteilen und in ihrer Höhe schrittweise zu reduzieren. Die erste Zuteilungsperiode beginnt am 1. Januar 2005 und endet am 31. Dezember 2007. Der anschließende Zeitraum umfasst die Jahre 2008 bis 2012. Die weitere Planung sieht Perioden von jeweils fünf Jahren vor.
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung beschreibt die Bedeutung beruflicher Weiterbildung in Deutschland und identifiziert den speziellen Bedarf der Energiewirtschaft in Zeiten von Personalabbau und Marktliberalisierung.
2 METHODISCHES VORGEHEN UND DEFINITIONEN: Das Kapitel erläutert die verwendeten Field- und Desk-Research-Methoden sowie die begrifflichen Abgrenzungen von Aus-, Fort- und Weiterbildung im Kontext der Studie.
3 RAHMENBEDINGUNGEN: Hier werden die rechtlichen, energiewirtschaftlichen und demografischen Faktoren dargelegt, die den aktuellen und zukünftigen Weiterbildungsbedarf maßgeblich beeinflussen.
4 STATUS QUO: STAND DER WEITERBILDUNG 2004: Dieses Kapitel analysiert die Einbindung der Weiterbildung in die Unternehmensstrategie, die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Unternehmensbereiche sowie die Angebote der Bildungsträger.
5 DER MARKT FÜR WEITERBILDUNG IN DER ENERGIEWIRTSCHAFT: Das Kapitel untersucht die Marktsituation, Bedarfsanalysen, sowie das Marktpotenzial und zukünftige Handlungsfelder für Energieversorger und Anbieter.
6 WETTBEWERB: Hier werden die Wettbewerbsstrukturen auf dem Strom- und Gasmarkt sowie auf dem spezifischen Sektor der Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte beleuchtet.
7 TRENDS, CHANCEN UND RISIKEN: Das Kapitel fasst die wesentlichen Trends zusammen und bewertet die Chancen und Risiken, die sich sowohl für Energieversorgungsunternehmen als auch für Weiterbildungsanbieter ergeben.
8 AUSBLICK UND FAZIT: Der abschließende Teil blickt auf die zukünftigen Entwicklungen in der Energiewirtschaft und zieht ein Fazit über die Notwendigkeit und Gestaltung zukünftiger Weiterbildungsprogramme.
Energiewirtschaft, Berufliche Weiterbildung, Personalentwicklung, Marktliberalisierung, Energieversorgungsunternehmen, Fachkräfte, Führungskräfte, Personalplanung, Unbundling, Qualifizierung, Lebenslanges Lernen, Bildungsmarkt, Weiterbildungsanbieter, Wettbewerb, Strategisches Personalmanagement
Die Arbeit untersucht den Weiterbildungsmarkt für Fach- und Führungskräfte innerhalb der deutschen Energiewirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Marktveränderungen.
Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen Rahmenbedingungen, Auswirkungen der Marktliberalisierung und des Unbundlings, die Rolle der Personalentwicklung sowie das Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen.
Das Hauptziel ist ein Vergleich des aktuellen Weiterbildungsangebots mit dem Bedarf der Energieversorgungsunternehmen, um eine Grundlage für eine bedarfsgerechte Ausrichtung zukünftiger Bildungsangebote zu schaffen.
Es wird ein Mix aus Field- und Desk-Research angewandt, bestehend aus Literaturanalysen und strukturierten Interviews mit sieben verschiedenen Zielgruppen innerhalb der Branche.
Der Hauptteil befasst sich mit den Rahmenbedingungen, dem Status Quo der Weiterbildung 2004, der Marktentwicklung, den Wettbewerbsstrukturen und einer fundierten Analyse von Trends, Chancen und Risiken für alle beteiligten Gruppen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Energiewirtschaft, Marktliberalisierung, Personalentwicklung, Fachkräfte, Führungskräfte und betriebliche Weiterbildung.
Die Personalpolitik ist durch umfangreiche Personalabbaumaßnahmen geprägt, was die Notwendigkeit von Qualifizierungsmaßnahmen für das verbleibende Personal und die Sicherung von Spezialwissen besonders relevant macht.
Die Untersuchung zeigt, dass Unternehmen bei spezialisierten Bedürfnissen verstärkt auf externe Expertise setzen, während die interne Weiterbildung oft auf allgemeine Unternehmensgrundlagen fokussiert ist.
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