Diplomarbeit, 2004
123 Seiten, Note: 1.0
I. EINLEITUNG
I.I Problemstellung
I.II Zielsetzung der Arbeit
I.II.a Ziel für die wissenschaftliche Forschung
I.II.b Ziel für die betriebliche Praxis
I.III Übersicht
KAPITEL 1 GRUNDLAGEN ZU WISSENSMANAGEMENT
1.1 Wissen – der vierte Produktionsfaktor
1.1.1 Gründe für die zunehmende Komplexität
1.1.2 Entwicklung zur Wissensgesellschaft
1.2 Die Begriffshierarchie Zeichen, Daten, Information und Wissen
1.2.1 Zeichen
1.2.2 Daten
1.2.3 Informationen
1.2.4 Wissen
1.3 Arten von Wissen
1.3.1 Implizites Wissen
1.3.2 Explizites Wissen
1.3.3 Weitere Wissensarten
1.4 Formen der Wissensumwandlung
1.5 Intellektuelles Kapital
1.5.1 Formen des intellektuellen Kapitals
1.5.1.1 Humankapital
1.5.1.2 Internes Strukturkapital
1.5.1.3 Externes Strukturkapital
1.5.2 Bewertung des intellektuellen Kapitals
1.5.2.1 Quantitativ-orientierte Ansätze
1.5.2.2 Qualitativ-orientierte Ansätze
1.5.3 Probleme bei der Bewertung des intellektuellen Kapitals
1.5.3.1 Das Wichtige wird nicht gemessen
1.5.3.2 Das Falsche oder mit falschem Maßstab wird gemessen
1.6 Grundverständnis für Wissensmanagement
1.6.1 Gründe für Wissensmanagement
1.6.1.1 Bedeutung von Wissensmanagement
1.6.1.2 Hauptziele des Wissensmanagements
1.6.1.3 Nebenziele des Wissensmanagements
1.6.2 Bausteine des Wissensmanagements
1.6.2.1 Wissensziele
1.6.2.2 Wissensbewertung
1.6.2.3 Wissensidentifikation
1.6.2.4 Wissenserwerb
1.6.2.5 Wissensentwicklung
1.6.2.6 Wissensverteilung
1.6.2.7 Wissensnutzung
1.6.2.8 Wissensbewahrung
1.6.3 Dysfunktionalitäten im Wissensmanagement
1.6.3.1 Hauptbarrieren im Wissensmanagement
1.6.3.2 Individuelle Barrieren
1.6.3.3 Kollektive Barrieren
1.6.3.4 Technologisch-organisatorische Barrieren
1.6.3.5 Kulturelle Barrieren
1.7 Theorie zur Einführung von Wissensmanagement
1.7.1 Einstieg ins Wissensmanagement
1.7.2 Erfolgsfaktoren im Wissensmanagement
1.7.2.1 Netzdiagramm über Erfolgsfaktoren
1.7.2.2 Einfluss-Portfolio
1.7.3 Verbesserungspotentiale im Wissensmanagement
1.7.4 Ansatz einer Wissens Scorecard in der Literatur
1.7.4.1 Gründe für die Wissens Scorecard
1.7.4.2 Aufbau der Wissens Scorecard
KAPITEL 2 SITUATIONSANALYSE DES WISSENSMANAGEMENTS BEI XXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX
2.1 Sensibilisierung und Unternehmensbeschreibung
2.1.1 Sensibilisierung
2.1.2 Unternehmensbeschreibung
2.1.2.1 Der XXXX XXXXX Konzern
2.1.2.2 XXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX Ges.m.b.H.
2.2 Unternehmensstrategie der XXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX
2.2.1 Vision
2.2.2 Leitbild
2.2.3 Strategie
2.2.3.1 Strategie im Bereich Qualität
2.2.3.2 Strategie im Bereich Personal
2.2.3.3 Strategie im Bereich Umwelt- und Sicherheitspolitik
2.2.3.4 Handlungsleitsätze
2.2.3.5 Visualisierung der Unternehmensstrategie
2.3 Wissensidentifikation bei XXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX
2.3.1 Wissenskarten
2.3.1.1 Sämtliche Wissensträger bei XXXXX XXXXXXXXX
2.3.1.2 Wissensnutzerkarte
2.3.1.3 Wissensstrukturkarte
2.3.1.4 Customisation-Analyse
2.3.2 Wissensintensiver Prozess bei XXXXX XXXXXXXXX
KAPITEL 3 ENTWICKLUNG EINES WISSENSMANAGEMENT-SYSTEMS AUF BASIS DER BALANCED SCORECARD
3.1 Die Grundidee der Balanced Scorecard
3.1.1 Aufbau der Balanced Scorecard
3.1.2 Finanzperspektive
3.1.3 Kundenperspektive
3.1.4 Interne Prozessperspektive
3.1.5 Lern- und Entwicklungsperspektive
3.2 Entwicklung der Wissens Scorecard
3.2.1 Perspektiven der Wissens Scorecard
3.2.2 Übersicht über Wissensziele und Wirkbeziehungen
3.2.2.1 Vorschlag für die Erweiterung der Strategie
3.2.2.2 Darstellung der Wissensziele
3.2.2.3 Wirkbeziehungen der Wissensziele
3.2.3 Erläuterung der Wissensziele und Generierung/Ableitung von Messgrößen
3.2.3.1 Perspektive Wirtschaftlichkeit
3.2.3.2 Perspektive Wissensträger
3.2.3.3 Perspektive Wissensnutzer
3.2.3.4 Perspektive Wissensumwandlung
3.2.3.5 Perspektive Weiterentwicklung / Infrastruktur
3.3 Finales Konzept der Wissens Scorecard für XXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX
3.3.1 Darstellung der Wissens Scorecard
3.3.2 Implementierung der Wissens Scorecard
3.3.2.1 Empfehlungen für eine Implementierung der Wissens Scorecard
3.3.2.2 Weitere Empfehlungen
KAPITEL 4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, wie in einem mittelständischen Unternehmen Wissensmanagement erfolgreich unter Einsatz einer Balanced Scorecard aufgebaut und betrieben werden kann, um immaterielles Wissen steuerbar und kontrollierbar zu machen.
I.I Problemstellung
Die Begriffe Wissensmanagement und Balanced Scorecard sind bei vielen Managern und Führungskräften bekannt. Sind dies nur Modewörter? Keinesfalls, denn die Unternehmen sind heutzutage stark veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen ausgesetzt. Diese erfordern eine neue Entwicklung und Anwendung nachhaltiger und erfolgsversprechender Managementmethoden. Viele Menschen glauben zu wissen, was Wissen im eigentlichen Sinne bedeutet. Und viele Unternehmen betreiben – wenn sie danach gefragt werden – in irgendeiner Form Wissensmanagement. Die ersten Ansätze mögen ja noch kongruent sein, jedoch bei einer Annäherung an das sehr facettenreiche Thema gibt es, wenn überhaupt, die unterschiedlichsten Aussagen und Meinungen.
Es ist verständlich, dass Unternehmen je nach eigener Philosophie und Wettbewerbssituation unterschiedliche Schwerpunkte setzen müssen, doch gibt es bereits im theoretischen Verständnis deutliche Differenzen. Einigkeit herrscht lediglich darüber, dass Unternehmen nur dann nachhaltig wettbewerbsfähig sein können, wenn sie die Ressource Wissen besser zu nutzen verstehen (vgl. North 2002, S. 1). In den Unternehmen entsteht zwangsläufig ein struktureller Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Geschäftsfeldern. Jedoch steckt die Problematik oftmals in der mangelhaften Umsetzung, gefolgt von einer inkonsequenten Durchführung des Wissensmanagementsystems. Auch fehlen systemische Erkenntnisse über Probleme beim Einsatz von Wissensmanagement aufgrund der Neuheit des Konzeptes (vgl. Raub 2001, S. 3). Die komplexe Auseinandersetzung, mit der für viele Personen als scheinbar ungreifbar - weil nicht quantifizierbar - geltenden Thematik, scheint mitunter ein Grund dafür zu sein, dass in vielen Betrieben der Umgang mit Wissen als Produktionsfaktor noch unterschätzt oder manchmal auch gar nicht erst beachtet wird.
EINLEITUNG: Die Einleitung definiert die Problemstellung der Arbeit und erläutert die Zielsetzung, Wissensmanagement durch eine Balanced Scorecard steuerbar zu machen.
GRUNDLAGEN ZU WISSENSMANAGEMENT: Dieses Kapitel vermittelt das notwendige theoretische Fundament, von der Definition des Wissensbegriffs über Arten der Wissensumwandlung bis hin zum intellektuellen Kapital.
SITUATIONSANALYSE DES WISSENSMANAGEMENTS BEI XXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX: Hier wird der Status quo des Unternehmens mittels Kurzdiagnose und Unternehmensstrategie analysiert, um eine Basis für Wissensziele zu schaffen.
ENTWICKLUNG EINES WISSENSMANAGEMENT-SYSTEMS AUF BASIS DER BALANCED SCORECARD: Das Hauptkapitel beschreibt die konkrete Entwicklung der Wissens Scorecard, die Ableitung von Wissenszielen und die Definition messbarer Indikatoren.
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel resümiert die Ergebnisse der Diplomarbeit und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung des Wissensmanagements für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Wissensmanagement, Balanced Scorecard, Wissens Scorecard, Intellektuelles Kapital, Humankapital, Wissensidentifikation, Strategische Planung, Prozessmanagement, Wissensumwandlung, Wissensziele, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensgesellschaft, Wissensbewertung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung.
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines Wissensmanagementsystems in einem mittelständischen Betrieb unter Nutzung der Balanced Scorecard als steuerndes Instrument.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Wissen, die Analyse der Unternehmenskultur, die Identifikation von Wissensträgern und die Verknüpfung dieser Aspekte mit einer Balanced Scorecard.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann in einem mittelständischen Unternehmen unter Einsatz einer Balanced Scorecard Wissensmanagement aufgebaut und erfolgreich betrieben werden?“
Es werden Literaturanalysen, eine Kurzdiagnose zur Sensibilisierung der Mitarbeiter, Experteninterviews und eine Customisation-Analyse zur Identifikation wissensintensiver Prozesse verwendet.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Entwicklung der "Wissens Scorecard", der Ableitung konkreter Wissensziele aus der Unternehmensstrategie und der Generierung messbarer Kennzahlen für verschiedene Unternehmensbereiche.
Wissensmanagement, Balanced Scorecard, Wissens Scorecard, Intellektuelles Kapital und Wissensidentifikation sind die maßgeblichen Begriffe.
Die Unternehmenskultur wird als einer der kritischsten Faktoren identifiziert; sie bildet das Fundament, auf dem die Wissensbewahrung und der Austausch basieren.
Finanzielle Kennzahlen sind historisch orientiert; um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen weiche, nicht-monetäre Faktoren wie Wissensfluss und Mitarbeiterpotenziale explizit gemessen werden.
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