Bachelorarbeit, 2016
149 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob der Lean-Startup Ansatz zur erfolgreichen Gründung beitragen kann. Sie analysiert dazu kritisch die Kernelemente dieses Ansatzes und untersucht, inwiefern diese in der Praxis Anwendung finden.
Das erste Kapitel der Bachelorarbeit führt in das Thema Entrepreneurship und Startups ein und beleuchtet die beiden grundlegenden Ansätze Causation und Effectuation. Es werden dabei der Entdeckungsansatz und der konventionelle Businessplan im Kontext von Causation sowie der Entstehungsansatz und Discovery-Driven-Planning im Kontext von Effectuation erläutert.
Kapitel drei konzentriert sich auf den Lean-Startup Ansatz. Es werden die Kernprinzipien wie Vision, Build, Measure, Learn und Grow erläutert, sowie die Bedeutung von falsifizierbaren Hypothesen des Geschäftsmodells und dem Lean Canvas Geschäftsmodell. Weiterhin wird das Konzept des Minimal Viable Products (MVP) und die Build-Measure-Learn Feedbackschleife erklärt.
Die Methodik der Bachelorarbeit wird in Kapitel vier vorgestellt. Es werden qualitative Experteninterviews mit Gründern und Unternehmern durchgeführt, um einen praxisnahen Einblick in die Anwendung des Lean-Startup Ansatzes zu gewinnen. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring dient der Auswertung der Interviews.
Die Ergebnisse der Interviews und die qualitative Inhaltsanalyse werden in Kapitel fünf präsentiert. Die Ergebnisse werden im sechsten Kapitel zusammengefasst und interpretiert. Handlungsempfehlungen für Startups sowie Einschränkungen und Implikationen für weitere Forschung werden ebenfalls in diesem Kapitel diskutiert.
Die zentralen Schlüsselwörter der Bachelorarbeit sind: Lean-Startup, Entrepreneurship, Startup, Businessmodell, Validated Learning, Build-Measure-Learn Feedbackschleife, Minimal Viable Product, Causation, Effectuation, Experteninterviews, qualitative Inhaltsanalyse.
Das Kernprinzip ist der Zyklus „Bauen-Messen-Lernen“, der auf schnellem Erkenntnisgewinn und Anpassungsfähigkeit statt auf starrer Planung basiert.
Ein MVP ist die einfachste Version eines Produkts, die gerade genug Funktionen hat, um erstes Kundenfeedback zu sammeln.
Ein Pivot ist eine grundlegende Kurskorrektur des Geschäftsmodells, wenn die ursprünglichen Hypothesen durch Markttests widerlegt wurden.
Causation verfolgt ein festes Ziel mit gegebenen Mitteln (Businessplan), während Effectuation mit vorhandenen Mitteln schrittweise neue Ziele entwickelt.
Laut Studien sind Gründer, die flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren und ihr Modell anpassen, langfristig erfolgreicher als jene, die starr an ihrer Vision festhalten.
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