Bachelorarbeit, 2016
149 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Entrepreneurship
2.1 Startup
2.2 Causation
2.2.1 Entdeckungsansatz
2.2.2 Der konventionelle Businessplan
2.3 Effectuation
2.3.1 Entstehungsansatz
2.3.2 Discovery-Driven-Planning
3. Lean-Startup
3.1 Vision
3.1.1 Falsifizierbare Hypothesen des Geschäftsmodells
3.1.2 Lean Canvas Geschäftsmodell
3.2 Build
3.2.1 Minimal Viable Product
3.2.2 Fallbeispiel: Nick Swinmurn
3.3 Measure
3.3.1 Innovation Accounting
3.3.2 Die passenden Kennzahlen und Instrumente
3.4 Learn
3.4.1 Validated Learning
3.4.2 Persevere, Pivot, Perish
3.5 Grow
3.6 Zwischenfazit
4. Methodik
4.1 Interviews
4.2 Leitfadengestütztes Experteninterview
4.3 Leitfadenkonstruktion
4.4 Sampling-Konstruktion
4.5 Interviewdurchführung
4.6 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
5. Ergebnisse
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.2 Handlungsempfehlungen für Startups
6.3 Einschränkung der Studie
6.4 Implikation für weitere Forschung
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Relevanz des Lean-Startup-Ansatzes, um angehenden Gründern fundierte Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung unter Bedingungen hoher Unsicherheit zu bieten.
3.2.1 Minimal Viable Product
Das Minimal Viable Product (MVP) ist gemäß seiner deutschen Übersetzung ein auf die Kernfunktionen reduziertes, minimal funktionsfähiges Produkt. Steve Blank definiert es als „[…] eine knappe Zusammenfassung der kleinstmöglichen Gruppe an Eigenschaften und Funktionen, die ein eigenständiges Produkt bilden, das dennoch in der Lage ist, das Kernproblem zu lösen und den Wert des Produkts zu demonstrieren“.
Dabei ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass das Produkt einen minimalen monetären und technologischen Aufwand beansprucht, eine geringe Entwicklungszeit mit sich bringt und dennoch einen vollständigen Durchlauf der Build-Measure-Learn Feedbackschleife gewährleistet. Ziel des MVPs ist das frühe Testen des Geschäftsmodells bzw. einzelner Komponenten des Modells unter reellen Marktbedingungen.
Das MVP wird daher am Markt angeboten und es wird früh versucht, tatsächliche Verkäufe zu generieren. Es soll aufzeigen, ob das Unternehmen die Kunden und ihre Probleme gut genug erfasst hat, um wesentliche Elemente der Lösung definieren zu können. Damit einhergehend besteht der Grund für das Entwickeln eines MVPs in der Risikoreduktion zukünftiger Handlungen des Unternehmens. Es steht somit im extremen Gegensatz zu konventionellen Produktentwicklungsmethoden, welche auf Produktperfektion und langen Entwicklungszyklen basieren.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz von Startups für die Marktwirtschaft und führt in das Lean-Startup-Konzept als Strategie zur Risikominimierung ein.
2. Entrepreneurship: Dieses Kapitel ordnet den Entrepreneurship-Begriff ein und stellt mit Causation und Effectuation die theoretischen Fundamente für unternehmerische Entscheidungslogiken vor.
3. Lean-Startup: Das Hauptkapitel erläutert das Konzept von Eric Ries, welches den Fokus von starrer Planung auf hypothesengestützte, iterative Lernzyklen verlagert.
4. Methodik: Hier wird der qualitative Forschungsansatz beschrieben, bei dem Experteninterviews genutzt werden, um theoretische Konzepte mit der Realität von Gründerteams abzugleichen.
5. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden zusammenfassend dargestellt und illustrieren die Sichtweisen von Gründern auf Erfolgsfaktoren und Risiken.
6. Diskussion: Das Kapitel verknüpft die empirischen Erkenntnisse mit der Theorie und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Gründungspraxis ab.
7. Fazit: Das Fazit resümiert die Anwendbarkeit des Lean-Startup-Ansatzes und betont die Rolle des Gründers als experimentierfreudigen Entdecker.
Lean-Startup, Entrepreneurship, Minimal Viable Product, Innovation Accounting, Geschäftsmodell, Pivot, Startups, Kundenfeedback, Risikominimierung, Validated Learning, Gründungsprozess, Marktvalidierung, Qualitative Inhaltsanalyse
Die Bachelorarbeit analysiert das Lean-Startup-Konzept und seine Kernelemente, um zu untersuchen, wie diese in der Praxis bei Neugründungen erfolgreich eingesetzt werden können.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Unternehmertums, Entscheidungstheorien, das Lean-Startup-Framework sowie qualitative Methoden der Erfolgsmessung und Gründungsanalyse.
Das Ziel ist es, die praktische Relevanz des Lean-Startup-Ansatzes durch Experteninterviews zu verifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für den Gründungsprozess abzuleiten.
Es wurde eine qualitative Forschungsweise gewählt, konkret leitfadengestützte Experteninterviews mit fünf Startup-Gründern, deren Ergebnisse anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine literaturbasierte theoretische Aufarbeitung des Konzepts und einen explorativen Praxisteil, der die Erfahrungen von Gründern beleuchtet.
Die zentralen Begriffe sind Lean-Startup, Entrepreneurship, Minimal Viable Product, Innovation Accounting und Geschäftsmodell.
Es hilft dabei, in unsicheren Märkten die Verschwendung von Ressourcen zu minimieren, indem Hypothesen schnell und kostengünstig durch Experimente getestet werden.
Ein Pivot ist eine strukturierte Kurskorrektur, die notwendig wird, wenn das bisherige Geschäftsmodell nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, um sich so dem "Product-Market-Fit" anzunähern.
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