Bachelorarbeit, 2015
53 Seiten, Note: 1,7
Kapitel 1 Kinder und Jugendliche als Zielgruppe der Sozialen Arbeit
1.1 Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
1.2 Die Bedeutung von Risiko- und Resilienzfaktoren
1.3 Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit mit psychisch gestörten Kindern und Jugendlichen
Kapitel 2 Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie im Überblick
2.1 Das System der Kinder- und Jugendhilfe
2.1.1 Ziele der Jugendhilfe
2.1.2 Rahmenbedingungen
2.1.3 Sozialpädagogische Diagnostik
2.1.4 Hilfen zur Erziehung
2.2 Das System der Kinder- und Jugendpsychiatrie
2.2.1 Rahmenbedingungen
2.2.2 Ursachen, Klassifikation und Diagnostik von psychischen Störungen
2.2.3 Behandlungsformen
2.2.4 Soziale Arbeit in der Jugendpsychiatrie
Kapitel 3 Interdisziplinäre Kooperation zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie
3.1 Gesetzlich verordnete Schnittstellen der Kooperation
3.2 Grenzen der Kooperation
3.3 Möglichkeiten der Kooperation
3.3.1 Aus Sicht der Hilfesysteme
3.3.2 Auf politischer Ebene
3.3.3 Aus Sicht der Betroffenen
3.4 Konsequenzen für die Soziale Arbeit
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Herausforderungen der interdisziplinären Kooperation zwischen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendpsychiatrie bei der Versorgung psychisch gestörter junger Menschen. Dabei wird analysiert, wie trotz unterschiedlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen und Arbeitsansätze eine nahtlose Versorgung sichergestellt werden kann.
Die Bedeutung von Risiko- und Resilienzfaktoren
Die gesunde Entwicklung von jungen Menschen wird maßgebliche durch förderliche und riskante Erfahrungen beeinflusst (vgl. Fegert/ Besier 2010, S. 999). „Psychische Gesundheit ist die Fähigkeit zur Bewältigung von Anforderungen mithilfe von Ressourcen“ (Becker 2006 zit.n. DKSB 2011, S. 18). Ressourcen und Schutzfaktoren haben eine große Bedeutung für die seelische und körperliche Gesundheit eines Menschen und Belastungen und Risikofaktoren begünstigen die Entstehung von Krankheiten (vgl. Denner 2008a, S. 20).
Das Vorhandensein von Risikofaktoren, muss nicht zwangsläufig auch zu der Entwicklung einer psychischen Störung bei Kindern und Jugendlichen führen. Der „Entwicklungsverlauf und vor allem das Gelingen von Entwicklungsübergängen im Kindesalter […] vom Vorhandensein und der Verfügbarkeit von kind- und umgebungsbezogenen Ressourcen bestimmt“ wird (Petermann/ Petermann 2011, S. 37).
Im Wechselspiel zwischen Risiko- und Schutzfaktoren des Kindes entstehen Bewältigungsstrukturen, die zur Entwicklung der Resilienz führen.
Kapitel 1: Dieses Kapitel thematisiert die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung von Risiko- und Resilienzfaktoren sowie die Rolle der Sozialen Arbeit als helfende Profession.
Kapitel 2: Hier werden die organisatorischen Strukturen, gesetzlichen Grundlagen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendpsychiatrie detailliert gegenübergestellt.
Kapitel 3: Dieses Kapitel fokussiert auf die interdisziplinäre Kooperation, analysiert bestehende Barrieren und diskutiert Lösungswege sowie die spezifischen Anforderungen an Sozialarbeiterinnen an dieser Schnittstelle.
Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Jugendpsychiatrie, interdisziplinäre Kooperation, psychische Störungen, Resilienz, Risikofaktoren, Kindeswohl, Hilfe zur Erziehung, Schnittstellenfach, stationäre Behandlung, Diagnostik, Kooperationsleitfaden, Fallverstehen, psychosoziale Versorgung.
Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Zusammenarbeit zwischen den Systemen der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendpsychiatrie bei der Betreuung von psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen.
Zu den Kernbereichen zählen die Lebenswelten von Kindern mit psychischen Störungen, die Strukturen der beteiligten Hilfesysteme und die Analyse der interdisziplinären Zusammenarbeit.
Die Arbeit untersucht, wie eine gelingende interdisziplinäre Kooperation zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie gestaltet sein muss, um eine lückenlose Versorgung zu gewährleisten.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die theoretische Konzepte und aktuelle Forschungsergebnisse zusammenführt, um die Kooperationsstrukturen zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Systeme, die Analyse ihrer gesetzlichen Schnittstellen, die kritische Betrachtung von Kooperationshemmnissen und die Ableitung professioneller Kompetenzen für die Soziale Arbeit.
Wichtige Begriffe sind Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Jugendpsychiatrie, interdisziplinäre Kooperation, Resilienz, stationäre Hilfen und die professionelle Schnittstellenfunktion.
Während im Jugendamt die Bedarfsanalyse und Steuerung der Hilfe im Vordergrund steht, agiert die Soziale Arbeit in der Klinik stärker im therapeutisch-pflegerischen Team und unterstützt die Integration nach der stationären Behandlung.
Das Fallbeispiel verdeutlicht beispielhaft den typischen, oftmals holprigen Hilfeverlauf eines Kindes, das zwischen verschiedenen Systemen hin- und herpendelt und verdeutlicht so den praktischen Kooperationsbedarf.
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