Bachelorarbeit, 2014
26 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund
3. Hypothesen
4. Methoden, Daten und Variablen
4.1 Unabhängige Variablen
4.2 Abhängige Variablen
4.3 Kontrollvariablen
4.4 Deskriptive Ergebnisse
5. Ergebnisse
5.1 Regressionsanalysen
5.2. Anwendung der Kontrollvariablen
6. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Vaterschaft und Erwerbstätigkeit von Männern, mit einem besonderen Fokus auf Einkommensunterschiede und berufliche Führungspositionen im Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland sowie zwischen verschiedenen Vatertypen.
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, gibt es bisher nur wenige Studien, die sich mit dem Einfluss der Vaterschaft auf die Erwerbstätigkeit von Männern befassen. Die bereits vorhandenen Studien befassen sich dabei thematisch hauptsächlich mit den Auswirkungen der Vaterschaft auf die Arbeitszeit und das Einkommen und kommen dabei zu teils widersprüchlichen Ergebnissen.
So kommen Rege und Solli (2013) in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Väter die Elternzeit nehmen negative Auswirkungen auf die Höhe ihres zukünftigen Einkommens erfahren. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Männer die vier Wochen Elternzeit nahmen dadurch etwa 1 bis 3 % weniger verdienen, als Männer die keine Elternzeit genommen haben. Dieser Effekt nahm zwar mit zunehmendem Alter des Kindes ab, behielt aber selbst noch Bestand, als das Kind für das Elternzeit genommen wurde bereits fünf Jahre alt war. Weiter spricht für einen negativen Einfluss der Vaterschaft auf die Erwerbstätigkeit, dass in deren Folge eine Konkurrenz zwischen Investition in die Erwerbstätigkeit und Investition in die Familienarbeit auftritt, welche sich ungünstig auf die weitere berufliche Entwicklung auswirken könnte (Pollmann-Schult/Diewald,2007).
Andere Studien sehen dagegen einen positiven Effekt der Vaterschaft sowohl auf die beruflichen Aufstiegschancen, als auch auf die Einkommenshöhe. Allerdings sind diese Auswirkungen hauptsächlich bei Vätern mit hoher Qualifikation zu finden, nicht aber bei geringer qualifizierten Vätern.(vgl. Pollmann-Schult/Diewald 2007) So verzeichneten Väter mit einem Hochschulabschluss durch die Familiengründung einen Einkommensanstieg um 5,9%, während Väter mit niedriger Bildung lediglich 2,8% mehr verdienten nach der Geburt des ersten Kindes (Pollmann-Schult 2012).
1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung zur Vätererwerbstätigkeit und stellt die Relevanz einer Untersuchung der Auswirkungen von Vaterschaft auf Karriere und Einkommen dar.
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Vaterschaftseffekten und den unterschiedlichen Modellen wie dem Ernährer-Modell oder dem Modell der neuen Vaterschaft.
3. Hypothesen: Hier werden die Erwartungen formuliert, dass Kinder einen negativen Einfluss auf die Karriere von Vätern haben und regionale Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen.
4. Methoden, Daten und Variablen: Beschreibung der Datengrundlage (ALLBUS 2012) sowie die Definition und Operationalisierung der unabhängigen, abhängigen und Kontrollvariablen.
5. Ergebnisse: Darstellung und Interpretation der statistischen Analysen und Regressionen, wobei die Kontrollvariablen Bildung, Alter und Familienstand schrittweise einbezogen werden.
6. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse, welche zeigen, dass bei Vätern eher positive als negative Effekte auf die Erwerbstätigkeit festzustellen sind und dass diese stark durch sozioökonomische Faktoren moderiert werden.
Vaterschaft, Erwerbstätigkeit, Einkommen, Führungsposition, Ostdeutschland, Westdeutschland, ALLBUS 2012, Vatertyp, modernes Rollenverständnis, traditionelles Rollenverständnis, Bildung, Familienstand, Karrierechancen, Regressionsanalyse, Ernährer-Modell.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Vaterschaft auf die Erwerbssituation von Männern auswirkt, insbesondere im Hinblick auf Einkommen und Führungspositionen.
Die zentralen Themen sind der Einfluss der Familiengründung auf den Erwerbsverlauf, der Vergleich zwischen modernen und traditionellen Vätern sowie regionale Unterschiede in Ost- und Westdeutschland.
Es wird untersucht, ob Vaterschaft zu Nachteilen im Erwerbsleben führt oder ob Männer durch Kinder möglicherweise berufliche Vorteile oder Nachteile im Vergleich zu Nicht-Vätern erfahren.
Es wird eine quantitative Analyse mittels Regressionsmodellen auf Basis des Datensatzes ALLBUS 2012 durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert deskriptive Daten sowie multivariate Regressionen unter Einbezug von Kontrollvariablen wie Bildung, Alter und Familienstand, um den Einfluss der Vaterschaft isoliert zu betrachten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Vaterschaft, Erwerbstätigkeit, Einkommensvorteil, Rollenverständnis und sozioökonomische Einflussfaktoren beschreiben.
Die Datenanalyse ergibt, dass der beobachtete Einkommensvorteil von Vätern primär durch andere Variablen wie den höheren Bildungsgrad oder den Familienstand erklärt wird, statt durch die Vaterschaft an sich.
Die Bildung ist eine zentrale Einflussgröße; ein akademischer Abschluss führt zu signifikant höheren Einkommen und einer höheren Wahrscheinlichkeit, eine Führungsposition inne zu haben.
Ja, die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede, etwa beim Einfluss der Vaterschaft auf Führungspositionen, die in Westdeutschland stärker ausgeprägt sind als in Ostdeutschland.
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