Bachelorarbeit, 2018
56 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Mediendidaktische Grundlagen
2.1. Definition Mediendidaktik und Bildungsmedium
2.2. Lern- und Wahrnehmungstheorien
2.2.1. Behavioristischer Ansatz
2.2.2. Kognitivistischer Ansatz
2.2.3. Konstruktivistischer Ansatz
2.2.4. Pragmatischer Ansatz
2.2.5. Gedächtnispsychologische Lern- und Wahrnehmungstheorien
2.3. Planung von Bildungsmedien
2.3.1. Lehrziele und Lernergebnisse
2.3.2. Zielgruppe
2.3.3. Didaktische Methoden
2.3.4. Didaktische Aufbereitung der Lehrinhalte
3. Lehrfilm
3.1. Der Lehrfilm als Bildungsmedium
3.2. Gestaltung eines Lehrfilmes
4. NMR-Messprinzip
5. Lehrfilm „Einführung in das NMR-Messprinzip“
5.1. Lehrziele
5.2. Zielgruppe und didaktische Methode
5.3. Inhaltliche und audiovisuelle Gestaltung
5.4. Empirische Lernerfolgskontrolle
5.5. Didaktische Analyse
6. Fazit und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, das komplexe Thema des NMR-Messprinzips didaktisch wertvoll in einem Lehrfilm für Studierende der Chemie aufzubereiten, um so eine anschauliche Vermittlung abstrakter physikalischer Vorgänge zu ermöglichen und den Lernerfolg durch eine begleitende Kontrolle zu evaluieren.
3.1. Der Lehrfilm als Bildungsmedium
Bei einem Lehrfilm handelt es sich meist um ein fremdgestaltetes Medium, welches nicht von der Lehrperson selbst konzipiert wurde. Jedoch kann ein Lehrfilm aufgrund der heutigen Technik auch durch die Lehrperson selbst produziert werden, wenn sich keine entsprechenden vorgefertigten Materialien finden lassen. Als Beispiel hierfür dient der Lehrfilm über das NMR-Messprinzip, welcher dieser Arbeit zu Grunde liegt. Vorteile die durch einen Lehrfilm zu erwarten sind, sind Techniken wie Zeitlupen oder -raffer, sowie Tricktechniken, welche Vorgänge darstellen können, die sich so nicht abfilmen lassen. Ein Film dient dabei oft als „Ersatz für die Wirklichkeit“, da mit ihm Orte, Prozesse und Gegenstände dargestellt werden können, die sonst aus verschiedenen Gründen, wie örtliche Unzugänglichkeit, Gefahrenrisiko, Kostengründen, Abstraktheit, Größenmaßstab etc. nicht direkt gezeigt werden können. Ein Film kann an allen didaktischen Orten verwendet werden und gilt daher als flexibles Medium. So kann er sich alleine stehen und einen Sachverhalt isoliert präsentieren. Er kann aber auch in einer größeren Lerneinheit als Element eingebaut werden und so das selbstgesteuerte Lernen unterstützen. Von Lernenden wird ein Lehrfilm sehr gut angenommen, dennoch hat er als Bildungsmedium auch Nachteile. So können Passivität und unkritische Übernahme von Inhalten gefördert werden. Durch das Vorlegen fertiger Medien, fehlt den Lernenden unter Umständen die Möglichkeit zu Rückfragen und so wird noch immer eine Lehrperson benötigt, die durch ihr methodisches Handeln das Konstrukt flexibler macht.
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Problem der schwierigen Vermittelbarkeit des NMR-Messprinzips im Vorlesungskontext und stellt die Zielsetzung der didaktischen Aufbereitung mittels eines Lehrfilms vor.
2. Mediendidaktische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, inklusive Definitionen von Medien sowie diverser Lern- und Wahrnehmungstheorien wie Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus.
3. Lehrfilm: Hier wird der Lehrfilm als spezielles Bildungsmedium analysiert, wobei besonders auf die Vorteile technischer Gestaltungsmöglichkeiten und die Anforderungen an eine effektive visuelle und auditive Vermittlung eingegangen wird.
4. NMR-Messprinzip: Dieses Kapitel liefert die physikalischen Grundlagen der Kernspinresonanzspektroskopie, von den magnetischen Momenten der Atomkerne bis zur Signalentstehung durch Fourier-Transformation.
5. Lehrfilm „Einführung in das NMR-Messprinzip“: Der Hauptteil beschreibt die konkrete Konzeption des Lehrfilms, die Zielgruppenanalyse, die inhaltliche Umsetzung sowie die Ergebnisse der empirischen Lernerfolgskontrolle.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass der Lehrfilm eine didaktisch wertvolle Ergänzung darstellt, die Lernmotivation steigert und durch gezielte Einsatzmöglichkeiten einen flexiblen Zugang zum Thema ermöglicht.
NMR-Spektroskopie, Mediendidaktik, Lehrfilm, Bildungsmedium, Lernpsychologie, Kognitivismus, Konstruktivismus, Didaktische Reduktion, Kernspin, Magnetfeld, Präzessionsbewegung, Fourier-Transformation, Lernerfolgskontrolle, Hochschuldidaktik, Medieneinsatz
Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Aufbereitung komplexer chemischer Sachverhalte, speziell des NMR-Messprinzips, durch die Produktion und Evaluation eines Lehrfilms für Studierende.
Die Schwerpunkte liegen auf mediendidaktischen Theorien, der Gestaltung von Lehrmedien (insbesondere Lehrfilmen), den physikalischen Grundlagen der NMR-Technik sowie deren empirischer Überprüfung im universitären Lehrkontext.
Ziel ist es, ein abstraktes Thema durch einen didaktisch konzipierten Lehrfilm so aufzubereiten, dass die Lernmotivation und das Verständnis bei Studierenden signifikant gefördert werden.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu didaktischen Modellen und einer empirischen Untersuchung (Lernerfolgskontrolle mittels Klicker-System und Befragung) durchgeführt.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Mediendidaktik, die physikalische Funktionsweise der NMR-Spektroskopie sowie die detaillierte Planung und Evaluation des produzierten Lehrfilms.
Wichtige Begriffe sind NMR-Spektroskopie, Mediendidaktik, Lehrfilm, kognitive Aktivierung, didaktische Reduktion und Lernerfolgskontrolle.
Der Erfolg wurde durch eine unmittelbare Lernerfolgskontrolle im Anschluss an die Filmvorführung in der Vorlesung sowie eine ergänzende Befragung zur Bewertung des Films durch die Studierenden gemessen.
Die Arbeit zeigt, dass ein gewisses Vorwissen essentiell ist, da Studierende ohne entsprechende Vorkenntnisse das gezeigte Niveau teilweise als zu hoch empfanden, was das Verständnis einschränken kann.
Die didaktische Reduktion ist notwendig, um die Komplexität des NMR-Messprinzips so zu filtern, dass der Fokus auf den wesentlichen physikalischen Vorgängen bleibt und die Studierenden nicht durch irrelevante Details überfordert werden.
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