Fachbuch, 2018
85 Seiten
1 Einleitung
2 Narzissmus Definition
2.1 Geschichtlicher Hintergrund
2.2 Pathologischer Narzissmus und gesunder Narzissmus
2.3 Grandioser Narzissmus und vulnerabler Narzissmus
2.3.1 Der grandiose Typus
2.3.2 Der vulnerable Typus
2.4 Der grandiose und vulnerable Narzissmus aus klinischer Sicht
2.5 Der Narzissmus als Selbstregulierungssystem
2.6 Die narzisstische Kränkung/ Die narzisstische Wut
3 Die Entstehung des Narzissmus
3.1 Die Entstehung des Narzissmus nach Millon
3.2 Die Entstehung des Narzissmus nach Kernberg
3.3 Der Narzissmus nach Kohut
4 Erziehung
4.1 Erziehungsstile
4.1.1 Der autoritäre Erziehungsstil
4.1.2 Der uninvolvierte, vernachlässigende Erziehungsstil
4.1.3 Der permissive Erziehungsstil
4.1.4 Der autoritative Erziehungsstil
4.2 Erziehungsdimensionen
5 Aktueller Forschungsstand und Hinführung zur Forschungsfrage und den Hypothesen
5.1 Aktueller Forschungsstand
5.2 Zusammenfassung und Hinführung zur Forschungsfrage
5.3 Forschungsfragen und Hypothesen
5.3.1 Forschungsfrage
5.3.2 Forschungsfrage
5.3.3 Forschungsfrage
6 Methode
6.1 Studiendesign
6.2 Rekrutierung
6.3 Instrumente
6.3.1 Onlinefragebogen
6.3.2 NPI- Narcissism Personality Inventory
6.3.3 HSNS – Hypersensitive Narcissism Scale
6.3.4 Childhood Recollections
6.3.5 CRPBI – 30 Childrens Report of Parental Behavior Inventory
6.4 Einteilung der Altersgruppen
7 Ergebnisse
7.1 Stichprobenbeschreibung
7.2 Prüfung der ersten Forschungsfrage
7.3 Prüfung der zweiten Forschungsfrage
7.4 Prüfung der Forschungsfrage 3
8 Interpretation und Diskussion
8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
8.2 Interpretation und Diskussion
8.3 Stärken und Schwächen
9 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen elterlichem Erziehungsverhalten und der Entstehung von Narzissmus (grandios vs. vulnerabel) sowie potenzielle Generationsunterschiede hinsichtlich Narzissmus-Werten und wahrgenommener Erziehung.
3.2 Die Entstehung des Narzissmus nach Kernberg
Kernberg (1975) bezeichnet den Narzissmus als libidinales Investment in sich selbst. Bei einer normalen Entwicklung kommt es nach der narzisstischen Phase zur ödipalen Phase. Beim pathologischen Narzissmus geschieht dies nicht. Die Selbst- und Objektliebe sind bei NarzisstInnen nicht voneinander getrennt. Es entsteht die narzisstische Libido, was bedeutet, dass die Libido auf das Selbst gerichtet ist, beziehungsweise auf einen Teil des Selbst, das grandiose Selbst.
Das grandiose Selbst entsteht durch die Entstehung der pathologischen Objektbeziehung. Lernt das Kind keine positive, innere Objektbeziehung kann es auch keine gute, äußere Objektbeziehung führen. Als Defensive gegen extreme Frustration in der Mutter-Kind Beziehung kommt es zur Entstehung der pathologischen Objektbeziehung. Das Kind entwickelt Wut, Neid und Hass gegen die auslösende Person, die Mutter, und entzieht ihr daher die Liebe und projiziert sie auf sich selbst (Russel, 1985).
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des Narzissmus als gesellschaftliches Phänomen und Vorstellung der zentralen Forschungsfragen.
2 Narzissmus Definition: Theoretische Abgrenzung der verschiedenen Narzissmus-Formen, einschließlich des klinischen und nicht-klinischen Verständnisses.
3 Die Entstehung des Narzissmus: Überblick über psychodynamische Ansätze und Lerntheorien zur Entwicklung narzisstischer Persönlichkeitsstrukturen.
4 Erziehung: Analyse von Erziehungsstilen und -dimensionen als zentrale Einflussfaktoren in der kindlichen Entwicklung.
5 Aktueller Forschungsstand und Hinführung zur Forschungsfrage und den Hypothesen: Zusammenfassung bestehender Studien und Ableitung der eigenen Hypothesen.
6 Methode: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobenerhebung und der verwendeten Messinstrumente.
7 Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertungen und Prüfung der aufgestellten Hypothesen.
8 Interpretation und Diskussion: Kritische Einordnung der Ergebnisse und Reflexion über methodische Limitationen.
9 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion gesellschaftlicher Implikationen.
Narzissmus, Erziehungsstile, Eltern-Kind-Beziehung, Grandiosität, Vulnerabilität, psychische Kontrolle, elterliche Kälte, elterliche Überbewertung, Millennials, Generation X, Baby Boomer, psychologische Forschung, Selbstwert, Persönlichkeitsentwicklung, Narzisstische Wut
Die Arbeit untersucht, inwieweit das elterliche Erziehungsverhalten die Entstehung von narzisstischen Persönlichkeitszügen bei Kindern beeinflusst.
Neben der Definition von Narzissmus werden verschiedene Erziehungsstile, die Bedeutung elterlicher Wärme und Kontrolle sowie Generationsunterschiede in den Narzissmus-Werten analysiert.
Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen retrospektiv berichteter Erziehung und aktuellen Narzissmus-Werten sowie Unterschiede zwischen verschiedenen Altersgenerationen aufzudecken.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittserhebung mittels standardisierter Fragebögen, die an 101 Personen durchgeführt wurde.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Narzissmus, Theorien zur Entstehung (Millon, Kernberg, Kohut) sowie der Rolle der Erziehung durch Mutter und Vater.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Narzissmus, Erziehung, Psychische Kontrolle und den Vergleich zwischen Millennials, Generation X und Baby Boomern.
Die Ergebnisse zeigen, dass die mütterliche Überbewertung einen positiven Zusammenhang mit grandiosem Narzissmus aufweist und in der Generation der Millennials signifikant angestiegen ist.
Die Studie identifizierte deutliche Unterschiede in der Art und Weise, wie Söhne und Töchter die Erziehung von Müttern und Vätern verarbeiten, insbesondere bei der Entwicklung narzisstischer Merkmale.
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