Fachbuch, 2018
74 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Vorgehen der Arbeit
2 Theoretische und begriffliche Grundlagen
2.1 Definition Digitalisierung
2.2 Künstliche Intelligenz
2.3 Makroökonomische Grundlagen
2.3.1 Kurze Sicht
2.3.2 Kompensationstheorie
2.4 Grundlagen Grundeinkommen
2.4.1 Finanzierungsmodelle
2.4.1.1 Besteuerung der natürlichen Ressourcen
2.4.1.2 Besteuerung der Wertschöpfung
2.4.1.3 Besteuerung von Finanztransaktionen
3 Digitalisierung - bisherige Auswirkungen, Technologien und Ausblick
3.1 Bisherige Auswirkungen
3.1.1 Historische Entwicklungen durch den technologischen Fortschritt
3.1.2 Tertiarisierung der Volkswirtschaft
3.1.3 Vergeistigung der Arbeit
3.1.4 Zwischenfazit
3.2 Technologien
3.2.1 Automatisierung von Routine Tasks
3.2.2 Automatisierung von Nicht-Routine Tasks
3.3 Ausblick: Substituierbarkeitspotenziale von Berufen
3.3.1 Studien
3.3.2 Interpretation und Vergleichbarkeit
4 Die makroökonomischen Auswirkungen der Digitalisierung
4.1 Kurze Sicht
4.2 Die Kompensationstheorie in der Digitalisierung
4.2.1 Kompensation durch neue „Maschinen“
4.2.2 Kompensation durch Preissenkungen
4.2.3 Kompensation durch Niedriglöhne
4.2.4 Kompensation durch neue Investitionen
4.2.5 Kompensation durch neue Produkte und Märkte
4.3 Zwischenfazit
5 Das Grundeinkommen in der Digitalisierung
5.1 Makroökonomische Risiken ohne Grundeinkommen
5.2 Makroökonomische Auswirkungen eines Grundeinkommens
5.3 Vor- und Nachteile
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die makroökonomischen Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf die Arbeitswelt. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob der technische Fortschritt zwangsläufig in eine Massenarbeitslosigkeit führt und ob das bedingungslose Grundeinkommen hierfür eine geeignete Lösungsstrategie darstellen kann.
Die Kompensationstheorie in der Digitalisierung
Während also gezeigt werden konnte, dass in der kurzen Sicht sogenannte Freisetzungseffekte zu erhöhter Arbeitslosigkeit führen können, gehen viele Ökonomen davon aus, dass eine Volkswirtschaft durch die folgenden Kompensationseffekte in der mittleren bis langen Sicht immer wieder zu einem gleichgewichtigen Zustand zurückfindet.
Die Überlegung, dass Technologie ab einem gewissen Punkt menschliche Arbeitskraft zunehmend redundant werden lässt ist jedoch nicht neu. David Ricardo warf diesen Gedanken erstmals auf. Karl Marx schloss sich in seinem Werk „Kapital“ dieser Ansicht an.
Im Jahr 1930 schrieb auch John M. Keynes, dass die technologische Arbeitslosigkeit eine Entwicklung sei, derer sich heute zwar noch nicht viele bewusst sind, sie jedoch in absehbarer Zeit zu einem großen Thema werden wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der durch Digitalisierung bedingten Massenarbeitslosigkeit ein und erläutert die Zielsetzung sowie das Vorgehen der Arbeit.
2 Theoretische und begriffliche Grundlagen: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz und legt die theoretischen makroökonomischen sowie finanzwissenschaftlichen Grundlagen dar.
3 Digitalisierung - bisherige Auswirkungen, Technologien und Ausblick: Hier werden historische Entwicklungen und der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft beleuchtet sowie der Einfluss neuer Technologien auf die Automatisierung von Tätigkeiten analysiert.
4 Die makroökonomischen Auswirkungen der Digitalisierung: In diesem Kapitel werden die kurzfristigen Störungseffekte sowie die langfristigen Kompensationsmechanismen im Kontext der Digitalisierung kritisch hinterfragt.
5 Das Grundeinkommen in der Digitalisierung: Das Kapitel erörtert das Grundeinkommen als mögliches Instrument zur Stabilisierung der Volkswirtschaft und bewertet dessen Vor- und Nachteile sowie Finanzierungsaspekte.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Dringlichkeit, über neue Modelle zur gesellschaftlichen Absicherung angesichts der zunehmenden Automatisierung der Denkarbeit nachzudenken.
Digitalisierung, Bedingungsloses Grundeinkommen, Künstliche Intelligenz, Arbeitslosigkeit, Kompensationstheorie, Automatisierung, Makroökonomie, Strukturwandel, Denkarbeit, Robotik, Finanzierungsmodelle, Wertschöpfungsabgabe, Technologie, Arbeit, Wirtschaftsgeschichte
Die Arbeit analysiert, wie sich die fortschreitende Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirkt und ob die dadurch entstehende technologische Arbeitslosigkeit durch das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens abgefedert werden kann.
Die zentralen Felder umfassen die makroökonomische Theorie, die technologische Entwicklung (insbesondere KI und Robotik), die Auswirkungen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt und die Finanzierungsmöglichkeiten eines Grundeinkommens.
Das Ziel ist es, das Kernargument zu hinterfragen, dass vergangene industrielle Revolutionen nie zu dauerhaft hoher Arbeitslosigkeit geführt haben, und zu prüfen, ob die heutige Digitalisierung aufgrund ihres Eingriffs in die menschliche "Denkarbeit" eine neue Herausforderung darstellt.
Es wird ein modifiziertes keynesianisches Gesamtmodell genutzt, um kurzfristige makroökonomische Effekte grafisch und analytisch zu untersuchen. Zudem erfolgt eine kritische Hinterfragung der klassischen Kompensationstheorie anhand von Literatur und Studien.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Digitalisierung, analysiert historische und aktuelle technologische Entwicklungen (Task-Based-Approach) und untersucht detailliert die verschiedenen Kompensationseffekte wie Preissenkungen, Investitionen und Produktinnovationen.
Wichtige Schlagworte sind Digitalisierung, bedingungsloses Grundeinkommen, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Kompensationstheorie und makroökonomische Stabilität.
Laut der Arbeit besteht der entscheidende Unterschied darin, dass moderne Technologien erstmals in das Terrain der menschlichen "Denkarbeit" vordringen, während frühere Revolutionen primär manuelle Tätigkeiten automatisierten.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein Grundeinkommen ein valides Modell darstellen kann, sofern die Finanzierung nicht über klassische Einkommenssteuern erfolgt, da diese durch Automatisierungseffekte untergraben werden könnten, sondern über alternative Modelle wie beispielsweise Ressourcenbesteuerung.
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