Bachelorarbeit, 2016
81 Seiten, Note: 1,6
1. Thematische Einführung
1.1 Grundlagen und Zielstellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlegende Betrachtungen der Kommunikations- und Medienforschung
2.1 Definition des zentralen Begriffes „Kommunikation“
2.2 Interne Unternehmenskommunikation
2.3 Unterscheidung von Kommunikationsmodalitäten
2.3.1 Verbale Kommunikation
2.3.2 Nonverbale Kommunikation
2.4 Zur Bedeutung von „Medien“ im Rahmen der Kommunikation
2.5 Gegenüberstellung digital und analog vermittelter Kommunikation
2.6 Darstellung der Media-Richness-Theorie nach Daft und Lengel
2.6.1 Eigenschaftenn von Aufgaben/Sachverhalten
2.6.2 Eigenschaften von Medien
2.6.3 Kontingenz von Aufgabe und Medium
2.6.4 Kritische Würdigung der Theorie
3. Grundlegende Betrachtungen der Motivationsforschung
3.1 Begriffsdefinitionen der Motivation
3.1.1 Motiv/Bedürfnis
3.1.2 Anreiz
3.1.3 Motivation
3.2 Theorien und Modelle der Motivation
3.2.1 Hierarchie-Modell nach Maslow
3.2.2 ERG-Theorie nach Alderfer
3.2.3 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
3.2.4 Auswahl einer Motivationstheorie
3.3 Zusammenfassung motivationstheoretischer und kommunikationstheoretischer Erkenntnisse
4. Aufbau der Analyse
4.1 Möglichkeiten der motivierenden Mitarbeiterkommunikation
4.1.1 Mitarbeiterbeurteilung
4.1.2 Mitarbeiterbefragung
4.1.3 Informationen als Hygienefaktor im Kontext der Vertrauensbildung
4.1.4 Zwischenfazit
4.2 Ausgewählte Medien der internen Unternehmenskommunikation
4.2.1 Face-to-Face Kommunikation
4.2.2 Intranet
4.2.3 Mitarbeiterzeitschrift
4.2.4 E-Mail
4.3 Passung zwischen Medium und Aufgabe
4.3.1 Face-to-Face Kommunikation
4.3.2 E-Mail
4.3.3 Intranet
4.3.4 Mitarbeiterzeitschrift
5. Schlussbetrachtungen
5.1 Fazit
5.2 Kritische Würdigung der Bachelor-Thesis
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern digitale und analoge Medien im Kontext der internen Unternehmenskommunikation unter Berücksichtigung der "Media Richness"-Theorie adäquat zur Steigerung der Mitarbeitermotivation eingesetzt werden können.
2.6.1 Eigenschaftenn von Aufgaben/Sachverhalten
Für die Beschreibung der Eigenschaften einer Aufgabe unterschieden Daft und Lengel die beiden Bereiche Unsicherheit (Uncertainty), als das Nichtvorhandensein von Informationen, und Mehrdeutigkeit (Equivocality), als das Vorhandensein von ausreichenden, zu vielen oder widersprüchlichen Informationen.68
Der Bereich der Unsicherheit kann als ein unvollständiger Informationsraum bezeichnet werden, in dem sich die Informationsmenge umgekehrt proportional zu ihr verhält. Dies impliziert, dass durch den Rezipienten (z. B. ausführender Mitarbeiter) möglichst viel Informationen gesammelt und durch das Medium transportiert werden müssen, um diese zu reduzieren.69 Folglich kann durch die Nutzung eines Mediums mit geringer Reichhaltigkeit bei gleichzeitiger hoher Unsicherheit keine zügige gemeinsame Deutung erfolgen. Bei einfachen Aufgaben (z. B. Kommunikation der täglichen Abteilungsergebnisse) verhält es sich anders. Wird bei einer einfachen Aufgabe ein reichhaltiges Medium gewählt, so kann die nichtvorhandene Unsicherheit nicht noch durch zusätzliche Informationen reduziert werden - der Rezipient wird durch irrelevante Zusatzinformationen verwirrt. Schlussfolgernd muss in einem solchen Fall ein „ärmeres“ Medium gewählt werden.70
1. Thematische Einführung: Einführung in die Relevanz der internen Unternehmenskommunikation und Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Medienwahl zur Mitarbeitermotivation.
2. Grundlegende Betrachtungen der Kommunikations- und Medienforschung: Theoretische Herleitung des Kommunikationsbegriffs, der internen Unternehmenskommunikation sowie detaillierte Vorstellung der Media-Richness-Theorie.
3. Grundlegende Betrachtungen der Motivationsforschung: Erläuterung motivationstheoretischer Grundlagen inklusive der Vorstellung klassischer und moderner Modelle zur Erklärung menschlichen Verhaltens und Antriebs.
4. Aufbau der Analyse: Praktische Analyse und kritische Bewertung verschiedener Kommunikationsmedien hinsichtlich ihrer Eignung zur Motivationssteigerung unter Anwendung der Media-Richness-Theorie.
5. Schlussbetrachtungen: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse der Arbeit sowie eine kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und der Aussagekraft der gewählten Theorie.
Interne Unternehmenskommunikation, Mitarbeitermotivation, Media-Richness-Theorie, Medienwahl, digitale Kommunikation, analoge Kommunikation, Feedbackgeschwindigkeit, Informationsreichhaltigkeit, Führung, Vertrauensbildung, Mitarbeiterbeurteilung, Mitarbeiterbefragung, Intranet, E-Mail, Mitarbeiterzeitschrift.
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Frage, wie Unternehmen durch die Wahl der richtigen Kommunikationsmedien – sei es digital oder analog – die Motivation ihrer Mitarbeiter effektiv steigern und führen können.
Die zentralen Felder sind die interne Unternehmenskommunikation, die moderne Motivationsforschung sowie die medienwissenschaftliche Untersuchung der Reichhaltigkeit ("Media Richness") von Kommunikationskanälen.
Das Ziel ist es, zu prüfen, inwiefern verschiedene digitale und analoge Medien unter Berücksichtigung der medialen Reichhaltigkeit geeignet sind, spezifische Aufgaben der motivierenden Kommunikation in Organisationen erfolgreich abzubilden.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung mittels Literaturanalyse zu Kommunikations- und Motivationstheorien, die anschließend angewendet wird, um verschiedene Medien (Face-to-Face, Intranet, E-Mail, Mitarbeiterzeitschrift) hinsichtlich ihrer Eignung für motivierende Aufgaben zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst Instrumente der motivierenden Kommunikation (Mitarbeiterbeurteilung, Mitarbeiterbefragung) definiert und daraufhin die ausgewählten Medien detailliert analysiert, um eine Passung zwischen Medium und Aufgabe in einem theoretischen Modell herzustellen.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie "Interne Kommunikation", "Mitarbeitermotivation", "Media-Richness-Theorie" und "Medienwahl" beschreiben.
Die Theorie dient dazu, die Eignung eines Mediums zu bestimmen, indem man die Komplexität und Unsicherheit einer Aufgabe (z. B. eine Mitarbeiterbeurteilung) mit der Reichhaltigkeit des Mediums (z. B. Feedbackgeschwindigkeit, Anzahl der Kanäle) abgleicht.
Die Unterscheidung erfolgt in der Arbeit über die Kernfrage, ob für die Kommunikation auf Empfängerseite zwingend die Nutzung eines Computers vorausgesetzt wird.
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