Examensarbeit, 2007
68 Seiten, Note: 1,0
EINLEITUNG ODER WARUM SOLLTEN SICH GRUNDSCHÜLER MIT DEM THEMA LEUCHTSTOFFLAMPE BESCHÄFTIGEN ?
THEMATISCHE GLIEDERUNG
I. LEUCHTRÖHRE – GASENTLADUNGSLAMPE
1. GESCHICHTE DER GASENTLADUNGSLAMPEN
LICHT IST NICHT ALLES: DIE GASENTLADUNGSRÖHRE VERÄNDERT UNSER LEBEN
2. UNTERSUCHUNG DER GASENTLADUNGSRÖHRE
1. AUFBAU EINER LEUCHTSTOFFLAMPE
2. WARUM LEUCHTET EINE LEUCHTRÖHRE ?
3. FLIEßT IN DER GLASRÖHRE TATSÄCHLICH STROM?
4. WIE WIRD LUFT ELEKTRISCH LEITEND GEMACHT?
5. IST DIE LUFT IN DER GLASRÖHRE WIRKLICH „VERDÜNNT“?
6. EIGENSCHAFTEN DES LEUCHTSTROMES IN DER RÖHRE – DER KATHODENSTRAHL
7. FARBÄNDERUNG BEIM EINLEITEN VON GAS
8. PROBLEME BEIM EXPERIMENTIEREN MIT DER SELBSTBAU GASENTLADUNGSRÖHRE
II. LEUCHTSTOFFE
1. LICHT
Lichtwellen
Lichtstrahl
Prisma
Wellenlänge
Ultraviolettes Licht
2. LEUCHTSTOFFE
Anregung und Umwandlung
Was sind und woraus bestehen Leuchtstoffe?
Beleuchtungsgrößen
3. LUMINESZENZ
Lumineszenzarten
Phosphoreszenz und Fluoreszenz
4. VERSUCHE ZUR LUMINESZENZ
1.) Vergleich der Spektren einer beschichteten und einer unbeschichteten Leuchtstofflampe
2.) Untersuchung von 3 Leuchtstoffen im sichtbaren und im UV-Licht
3.) Textmarker auf weißem Papier
4.) Fluoreszierende Farbpasten
5.) Menschliche Zähne
6.) Geldscheine, Ausweise, EC-Karten, Briefmarken
7.) Waschmittel-Pulver
III. TOXIKOLOGIE, RECYCLING, ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN
1. TOXIKOLOGIE
Quecksilber
Elektrosmog
2. RECYCLING
3. ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN
Ziel dieser wissenschaftlichen Hausarbeit ist es, das physikalische Phänomen der Leuchtstofflampe für Grundschüler durch den Bau einer eigenen, experimentell erforschbaren Gasentladungsröhre „begreifbar“ zu machen und als Einstieg in die Elektrizitätslehre zu nutzen.
Die selbstgebaute Leuchtstoffröhre
Der Aufbau der käuflichen Leuchtstofflampen ist erst einmal ein Geheimnis. Die Lampe liegt vor mir, langweilig, weiß, undurchsichtig, glatt, rund, kalt. Sie benötigt eine spezielle Lampenfassung und ist meist gerade und lang. Ihr Licht wirkt oft kalt und gibt einem Raum nicht gerade Atmosphäre.
Das Innenleben kann man nicht sehen, da die Leuchtstoffe an der inneren Glaswand undurchsichtig sind. Schade, denn das Zünden meiner Röhre im Dunklen ergibt einen echten „Aha-Effekt“, wenn es plötzlich knallig pink leuchtet.
Kann eine solche langweilig-weiße Röhre Kinder zum Forschen und Experimentieren anregen? Zumal keine Möglichkeit besteht, sie zu öffnen und hereinzusehen.
Nein, und das ist wieder schade, denn eine solche Röhre verbirgt unglaublich viele Geheimnisse und gibt viele Einblicke in ganz unterschiedliche Bereiche der Physik. Deshalb habe ich sie nicht einfach aufgeschnitten und hereingesehen, sondern nachgebaut. So einfach wie möglich. Aber mit allem, das nötig ist, um eine „erhellende“ Leuchte zu erhalten:
• Die Glasröhre, das Entladungsgefäß, eine einfache Glasröhre, ist an beiden Enden offen. Glasröhren sind im Internet leicht erhältlich.
• Die Elektroden aus haushaltsüblicher Aluminiumfolie. Aluminium ist das Metall, das mit Vorliebe auch von Crookes 1879 verwendet wurde.
EINLEITUNG ODER WARUM SOLLTEN SICH GRUNDSCHÜLER MIT DEM THEMA LEUCHTSTOFFLAMPE BESCHÄFTIGEN ?: Diese Einleitung begründet, warum das alltagsrelevante, aber oft unsichtbare Phänomen der Leuchtstofflampe ein hervorragender und motivierender Einstieg in die Elektrizitätslehre für Grundschüler ist.
THEMATISCHE GLIEDERUNG: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Arbeit und definiert die verwendeten Begriffe wie Leuchtstofflampe, Leuchtstoffröhre und Gasentladungslampe sowie die benötigten Komponenten.
I. LEUCHTRÖHRE – GASENTLADUNGSLAMPE: Hier werden die historische Entwicklung der Gasentladung von Otto von Guericke bis ins 20. Jahrhundert beleuchtet und die physikalischen Bedingungen für den Betrieb einer Röhre an Versuchen erklärt.
II. LEUCHTSTOFFE: Dieses Kapitel behandelt die physikalischen Grundlagen von Licht, Wellenlängen und Leuchtstoffen, welche für die Umwandlung von unsichtbarer UV-Strahlung in sichtbares Licht essentiell sind.
III. TOXIKOLOGIE, RECYCLING, ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN: Zum Abschluss werden ökologische Herausforderungen, insbesondere die Toxikologie von Quecksilber, sowie Methoden des Recyclings und zukünftige technologische Ansätze zur quecksilberfreien Beleuchtung erörtert.
Leuchtstofflampe, Gasentladung, Vakuum, Elektrizität, Elektrostatik, Kathodenstrahl, Lumineszenz, Fluoreszenz, Quecksilber, Recycling, Physikunterricht, Grundschule, Experiment, Lichtspektrum, Hochspannung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Leuchtstofflampe als alltägliches Phänomen und untersucht deren physikalische Funktionsweise, um sie für den Sachunterricht in der Grundschule durch Experimente begreifbar zu machen.
Die zentralen Felder umfassen die Physik der Gasentladung, die Grundlagen des Vakuums und der Elektrostatik sowie die Optik von Leuchtstoffen und die ökologische Bedeutung von Entsorgung und Recycling.
Das primäre Ziel ist es, durch den Nachbau einer funktionsfähigen „Selbstbau-Röhre“ ein offenes System zu schaffen, das Schüler zum eigenständigen Experimentieren anregt und neugierig auf die unsichtbaren physikalischen Prozesse hinter dem Leuchten macht.
Es wird ein experimenteller Ansatz gewählt, bei dem einfache, im Alltag erhältliche Materialien verwendet werden, um komplexe physikalische Phänomene schrittweise und anschaulich zu demonstrieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Gasentladungsröhre als physikalisches Bauteil, die Grundlagen der Elektrizitätslehre (Elektrostatik) sowie die Untersuchung von Leuchtstoffen und Lumineszenzerscheinungen.
Wichtige Begriffe sind Leuchtstofflampe, Gasentladung, Vakuum, Elektrizität, Kathodenstrahl, Lumineszenz, Fluoreszenz, Quecksilber und Experiment.
Die handelsübliche Röhre ist ein geschlossenes, für Schüler oft „langweiliges“ und undurchsichtiges System. Die Selbstbau-Variante ermöglicht es hingegen, jeden Arbeitsschritt nachzuvollziehen und Änderungen am Aufbau direkt zu beobachten.
Quecksilber ist ein zentrales Element für die Effizienz von Leuchtstofflampen, stellt jedoch aufgrund seiner Toxizität ein großes ökologisches Problem dar, das im Kontext von Umweltbelastung und Recycling kritisch hinterfragt wird.
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