Bachelorarbeit, 2018
35 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen der Produkt- und Preispolitik im Sport
2.1 Produktpolitik
2.2 Besonderheiten der Zuschauernachfrage bei sportlichen Wettkämpfen
2.2.1 Präferenzen der Konsumenten
2.2.2 Ökonomische Determinanten
2.2.3 Qualität des Zuschauens
2.2.4 Qualität des sportlichen Wettbewerbs
2.3 Grundsätzliche Überlegungen zur Preispolitik
2.4 Die Preispolitik des Ticketing im Profisport
3 Die Preispolitik der Fußball-Bundesligisten in der Saison 2017/18
3.1 Methodisches Vorgehen
3.2 Stadiongröße und Stadionauslastung der Fußball-Bundesligisten
3.3 Tageskartenpreise der Sitzplatzkategorie
3.4 Tageskartenpreise der Stehplatzkategorie
3.5 Dauerkartenpreise der Steh- und Sitzplatzkategorie
4 Ergebnis und Ergebnisdiskussion
5 Handlungsempfehlungen
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die preispolitischen Maßnahmen der Fußball-Bundesligavereine in der Saison 2017/18. Das primäre Ziel ist es, die Angebotsvielfalt und die Ticketpreisstrukturen zu vergleichen, um festzustellen, ob Unterschiede in der Preisgestaltung auf die jeweilige Qualität des Angebots oder auf ökonomische Determinanten zurückzuführen sind und wie sich diese auf die Stadionauslastung auswirken.
3.3 Tageskartenpreise der Sitzplatzkategorie
Das folgende Kapitel soll mit Hilfe von Grafiken und deskriptiven statistischen Werten einen Überblick über die Situation der Ticketpreise für die Tageskarten der verschiedenen Sitzplatzkategorien der Bundesliga-Stadien bieten.
Die Vereine der Fußball-Bundesliga differenzieren ihre Preise für die Tageskarten der Sitzplatzkategorien auf unterschiedliche Art und Weise. Bayern München beispielsweise verlangt für jedes Spiel in der Bundesliga, den gleichen Preis. Der Preis einer Tageskarte wird ausschließlich durch die Kategorie des Platzes differenziert. Ein Platz mit zentralem Blick auf das Spielfeld und einem optimalen Höhenverhältnis kostet hier 70,00 Euro. Dieser Sitzplatz wird vom Verein als der teuerste bewertet, die Qualität des Zuschauens ist von diesem Sitz am höchsten. Ein Platz welcher in der Ecke des Stadions und ziemlich hoch liegt kostet 35,00 Euro. Es gibt hier keine Aktionen wie z.B. Top-Spieltags-Zuschläge. Ähnliche wie Bayern München handeln die Vereine von Borussia Dortmund und Schalke 04. Hier wird beispielsweise wird nur bei einigen Spielen einen Top-Spieltags-Zuschlag auf den eigentlichen Kartenpreis genommen. Jedoch wird dies erst vor der jeweiligen Begegnung entschieden und preisgegeben. Folglich hängt der Aufschlag von der Tabellensituation des Gegners ab. Andere Vereine wie z.B. Eintracht Frankfurt unterteilen ihre Preise bereits vor der Saison sowohl in verschiedene Platzkategorien, als auch in Spieltags-Kategorien. Sprich, sie differenzieren die Preise zusätzlich nach der Stärke ihres Gegners. Einige Vereine bilden bis zu fünf verschiedene Spieltags-Kategorien mit verschiedenen Preisen, was ein Vergleich zwischen den Ticketpreisen erschwert und einen Preisüberblick bei diesen Clubs enorm unübersichtlich macht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die preispolitischen Maßnahmen der Bundesligisten zu analysieren.
2 Theoretische Grundlagen der Produkt- und Preispolitik im Sport: In diesem Kapitel werden grundlegende Marketinginstrumente im Sportkontext sowie die spezifischen Determinanten der Zuschauernachfrage theoretisch hergeleitet.
3 Die Preispolitik der Fußball-Bundesligisten in der Saison 2017/18: Hier erfolgt die deskriptive Analyse der Stadionauslastung sowie die detaillierte Untersuchung von Tages- und Dauerkartenpreisen in den verschiedenen Platzkategorien.
4 Ergebnis und Ergebnisdiskussion: Dieses Kapitel fasst die Daten zusammen und diskutiert das Fehlen eines direkten Zusammenhangs zwischen Ticketpreisen und Stadionauslastung.
5 Handlungsempfehlungen: Es werden Strategien zur Erhaltung der Fankultur und zur wirtschaftlichen Optimierung der Stadionauslastung durch differenzierte Preisgestaltung vorgeschlagen.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt Anstöße für weiterführende Forschung im Bereich der ökonomischen Determinanten und zukünftiger Zeitreihenanalysen.
Fußball-Bundesliga, Preispolitik, Ticketing, Stadionauslastung, Produktpolitik, Zuschauernachfrage, Preisdifferenzierung, Dauerkarten, Tageskarten, Sportökonomie, Spielertrag, Marketingmix, Rabattstruktur, Nachfragedeterminanten, Stadionkapazität
Die Arbeit untersucht die Preispolitik der Fußball-Bundesligisten während der Saison 2017/18, mit Fokus auf die Preisgestaltung von Tages- und Dauerkarten.
Die zentralen Themen sind Preisdifferenzierung, Produktpolitik im Sport, Stadionauslastung und die Auswirkungen von Rabattmodellen auf die Ticketnachfrage.
Die Arbeit fragt danach, welche preispolitischen Maßnahmen die Vereine ergreifen und ob Unterschiede in den Ticketpreisen auf die Qualität des Angebots zurückzuführen sind oder andere ökonomische Determinanten die Ticketnachfrage bestimmen.
Es wird ein deskriptiv-statistischer Ansatz gewählt, bei dem Basisdaten aus Ticketshops und Online-Portalen wie transfermarkt.de tabellarisch erfasst, grafisch aufbereitet und analysiert werden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Erhebung der Stadiongröße und -auslastung, der Analyse von Sitz- und Stehplatzpreisen sowie einem Vergleich der Dauerkartenrabatte der 18 Bundesligisten.
Wesentliche Begriffe sind Preisdifferenzierung, Stadionauslastung, Spielertrag, Sportökonomie und Marketingmix.
Nein, die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass kein starker Zusammenhang zwischen der Ticketpreisgestaltung und der prozentualen Stadionauslastung besteht.
Die Arbeit stellt fest, dass Vereine mit aktiven Ultra-Gruppierungen tendenziell günstigere Stehplatzpreise beibehalten, um die Fankultur und die Stadionatmosphäre zu fördern.
Der Autor vermutet am Beispiel von Hertha BSC, dass bei Vereinen mit geringer Dauerkartenauslastung, aber hohem Potenzial, Touristen einen wesentlichen Anteil an der Stadionauslastung durch den Kauf von Einzeltickets haben.
Es wird vorgeschlagen, die Preisdifferenzierung beizubehalten, Stehplätze als atmosphärisches Gut zu schützen und gegebenenfalls kurz vor Spielbeginn Restkarten zu extrem niedrigen Preisen anzubieten, um die Stadionauslastung zu maximieren.
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