Bachelorarbeit, 2017
57 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Standort Berlin
3.1.1 Geografische Lage
3.1.2 Bevölkerung
3.1.3 Sportinfrastruktur
3.1.4 Ansässige Sportverbände
3.2 Sportveranstaltungen
3.2.1 Definition Sportveranstaltungen
3.2.2 Entwicklung von Sportveranstaltungen
3.2.3 Sportveranstaltungen am Standort Berlin
3.3 Volunteering
3.3.1 Begriffsbestimmung Volunteering
3.3.2 Entwicklung Volunteering
3.3.3 Motive aus theoretischer Perspektive
3.4 Volunteeringmanagement
3.4.1 Begriffsbestimmung
3.4.2 Theoretische Konzepte
3.4.3 Angewandte Konzepte
3.4.3.1 Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Berlin e.V.
3.4.3.2 Deutscher Turner-Bund e.V.
4 METHODIK
4.1 Empirische Datenerhebung
4.1.1 Untersuchungsdurchführung/ Datenerhebung
4.1.2 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht die wachsende Bedeutung des Volunteermanagements bei Sportveranstaltungen am Standort Berlin. Ziel ist es, durch eine Bestandsaufnahme aktueller Volunteerkonzepte sowie einer empirischen Befragung von Personen mit und ohne Volunteererfahrung Handlungsempfehlungen für Veranstalter abzuleiten, um freiwilliges Engagement langfristig zu sichern und zu fördern.
3.3.1 Begriffsbestimmung Volunteering
Gegenwärtig wird der Begriff Volunteering in Deutschland noch primär mit Sportveranstaltungen in Verbindung gesetzt. Aufgrund aktueller Themen, wie beispielsweise der europäischen Flüchtlingsentwicklung, gewinnt die Integrierung des Wortes jedoch zunehmend an Bedeutung (The Changer GmbH, 2015). Auch im wirtschaftlichen Kontext erfolgt aufgrund von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Zunahme der Begriffsverwendung (Michels, 2015).
Als Grundlage einer begrifflichen Annährung muss zunächst das Bezeichnung „Volunteering“ (z.dt. „ehrenamtliche Arbeit/ Freiwilligenarbeit“) übersetzt werden. Hinsichtlich der ehrenamtlichen Arbeit finden sich in der Literatur verschiedene Begriffsbestimmungen. Winkler (2011, S.4) geht zu Beginn seiner Ehrenamtsdefinition auf die historische und sprachgeschichtliche Entstehung ein. Demnach erfolgte die Übernahme von öffentlichen Ämtern von Personen, welche über eine besonders ausgeprägte soziale Ehre verfügten.
Nach Winkler (2011, S.5) kann das Ehrenamt wie folgt charakterisiert werden:
innerhalb einer Organisation funktional ausdifferenzierte Position. Sowohl horizontal (mit spezifischen Aufgaben), als auch auf vertikaler (auf verschiedenen Delegationsstufen) Organisationsebene
die Ausübung erfolgt in der Regel unbesoldet und geschieht neben oder nach der Berufstätigkeit (etwaige Zahlungen dienen nicht primär dem Lebensunterhalt)
die Ehrenamtsübernahme entsteht durch Wahl einer Personengruppe oder durch Ernennung
die Tätigkeit dient qua Zweck oder Ziel der Organisation (auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit)
Bei dieser Beschreibung handelt es sich um eine ausdifferenzierte Begriffsbestimmung der ehrenamtlichen Arbeit. Die oft im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Definitionen sind meist zu eindimensional ausgelegt, sodass unter ehrenamtlicher Arbeit mitunter auch Verwandten- oder Nachbarschaftshilfe (haushaltsnahe Netzwerkkreise) eine Berücksichtigung finden würde.
Auch Wilson (2000) versteht unter dem Begriff des Volunteering eine Ausrichtung von ehrenamtlicher Arbeit gegenüber Personen, Gruppen oder Organisationen:
Volunteering is any activity in which time is given freely to benefit another person, group or cause. Volunteering is part of a cluster of helping behaviors, entailing more commitment than spontaneous assistance but narrower in scope than the care provided to family and friends. (Wilson, 2000)
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die steigende Notwendigkeit professionellen Volunteermanagements für Sportveranstaltungen.
2 ZIELSETZUNG: Beschreibt das Ziel, Volunteerkonzepte in Berlin zu analysieren und Handlungsempfehlungen basierend auf einer Nutzerbefragung zu entwickeln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet einen Überblick über den Standort Berlin, die Definition und Historie von Sportveranstaltungen sowie theoretische Grundlagen des Volunteerings und Managements.
4 METHODIK: Erläutert das empirische Forschungsdesign mittels Online-Fragebogen zur Erhebung von Motiven und Erfahrungen der Zielgruppen.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die Daten der Umfrage, unterteilt in die Erfahrungsgruppen mit und ohne Volunteererfahrung.
6 DISKUSSION: Interpretiert die Ergebnisse und leitet Implikationen für die Kommunikationspolitik und Strategie von Sportveranstaltern ab.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und die Relevanz des Volunteermanagements zusammen.
Sportvolunteering, Volunteermanagement, Berlin, Sportveranstaltungen, Freiwilligenarbeit, Ehrenamt, Motivation, Bedarfsanalyse, Event-Tourismus, Non-Profit-Organisation, empirische Studie, Personalentwicklung, Stakeholder-Management, Engagement, Sozialpsychologie.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von ehrenamtlichen Helfern (Volunteers) für Sportveranstaltungen und wie diese durch ein professionelles Volunteermanagement effektiv gewonnen und gebunden werden können.
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung von Volunteering, die Analyse der Sportlandschaft in Berlin sowie die praktische Erforschung von Motiven und Barrieren bei potenziellen Volunteers.
Das Ziel ist es, durch eine Bestandsaufnahme existierender Volunteerkonzepte und eine empirische Befragung herauszufinden, wie Sportveranstalter ihr Volunteermanagement optimieren können, um den Erfolg ihrer Events nachhaltig zu sichern.
Die Autorin führt eine empirische Querschnittserhebung durch, bei der 654 Probanden mittels eines Online-Fragebogens zu ihren Motiven, Erfahrungen und Erwartungen im Sportvolunteering befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse des aktuellen Kenntnisstands, die Vorstellung angewandter Konzepte am Beispiel zweier Berliner Sportverbände und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Neben Begriffen wie Sportvolunteering und Volunteermanagement sind vor allem Motivation, Berlin als Standort und die Identifikation von Verbesserungspotenzialen durch empirische Forschung zentral.
Die überwiegende Mehrheit (über 80%) der Befragten bewertet die Erfahrungen mit den Organisationsteams positiv bis sehr positiv, dennoch besteht bei einem Teil der Helfer der Wunsch nach intensiverer Kommunikation.
Ja, die Studie zeigt, dass ein Großteil der bisher nicht als Volunteer aktiven Personen einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Sport positiv gegenübersteht, sofern sie durch gezielte Kommunikation über Möglichkeiten informiert werden.
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