Masterarbeit, 2005
117 Seiten, Note: sehr gut
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Identifizierung und Analyse von kulturrelevanten Standards in Polen aus österreichischer Sicht. Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die polnische Kultur zu entwickeln und Handlungsempfehlungen für die interkulturelle Zusammenarbeit im Managementkontext zu formulieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund der Arbeit erläutert, die Zielsetzung definiert und den Aufbau der Arbeit darstellt. Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse der Kulturstandards gelegt. Hier werden verschiedene Kulturmodelle und Konzepte vorgestellt und kritisch beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich der Handlungswirksamkeit des interkulturellen Umfeldes und thematisiert den Kulturschock, interkulturelles Training und den Cultural Assimilator.
Kapitel vier behandelt die Methodik der Arbeit. Es werden die Auswahl und Kontaktierung der Zielgruppe, das narrative Interview, die Datenaufbereitung und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring beschrieben. In Kapitel fünf wird ein Überblick über den Hintergrund Polens gegeben, wobei geographische und demographische Daten, die Geschichte, die wirtschaftliche Lage und die politische Situation beleuchtet werden. Kapitel sechs stellt schließlich die aus den Interviews abgeleiteten polnischen Kulturstandards vor. Diese umfassen Themen wie Familie, Religion, Hierarchie, Nationalstolz, Kapitalismus und Kommunikation.
Kulturstandards, interkulturelle Kommunikation, Management, Polen, Österreich, Kulturschock, interkulturelles Training, Cultural Assimilator, qualitative Inhaltsanalyse, Wirtschafts- und Managementwelt, Familie, Religion, Hierarchie, Nationalstolz, Kapitalismus, Kommunikation, Handlungsempfehlungen
Ein kollektiver Kulturschock beschreibt den Zustand einer ganzen Nation nach radikalen Umbrüchen (wie 1989 in Polen), bei dem alte Werte wegbrechen und neue Systeme wie der Kapitalismus zunächst zu Orientierungslosigkeit führen.
Die katholische Kirche hat einen sehr starken Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Sie prägt traditionelle Werte wie das Familienbild und das Rollenverständnis von Frauen.
In Polen ist das Hierarchiedenken oft ausgeprägter. Es gibt eine starke Betonung von Rängen und Titeln sowie eine Tendenz zur Autoritätshörigkeit, was Auswirkungen auf die Eigeninitiative im Management hat.
Es beschreibt ein besonderes Improvisationstalent und die Fähigkeit, durch „Schlitzohrigkeit“ Lösungen für Probleme zu finden, die in starren Systemen unlösbar erscheinen.
Wichtig sind eine höfliche, indirekte Kommunikation, ein gepflegtes Erscheinungsbild und der Aufbau einer persönlichen Vertrauensbeziehung, da Geschäftliches oft stark beziehungsorientiert ist.
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