Bachelorarbeit, 2014
61 Seiten, Note: 1,5
Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Quadratwurzelgesetz von Penrose und untersucht seine Anwendung auf die Machtverteilung in der Europäischen Union. Ziel ist es, die Fairness dieses Gesetzes in Bezug auf demokratische Systeme zu analysieren und seine Bedeutung für die Machtverhältnisse in der EU zu beleuchten. Dazu werden verschiedene Machtindizes wie der Banzhaf-Index und der Shapley-Shubik-Index herangezogen und mit dem Quadratwurzelgesetz von Penrose verglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die den Aufbau der Arbeit, die verwendeten Notationen und die relevanten mathematischen Grundlagen erläutert. Kapitel 2 befasst sich mit der Rechtsetzung im Rat der Europäischen Union, wobei der Fokus auf den Verträgen von Nizza und Lissabon liegt. Kapitel 3 untersucht verschiedene Machtindizes, darunter der Banzhaf-Index und der Shapley-Shubik-Index, und analysiert die Machtverteilung in der EU-28. Kapitel 4 beleuchtet das Quadratwurzelgesetz von Penrose und untersucht dessen Fairness in Bezug auf demokratische Systeme. Kapitel 5 diskutiert den Jagiellonischen Kompromiss und seine Vor- und Nachteile im Kontext der Machtverteilung in der EU. Schließlich werden in Kapitel 6 und 7 die Ergebnisse zusammengefasst und die verschiedenen Ansätze verglichen.
Die Arbeit befasst sich mit Themen wie Machtverteilung, Fairness in demokratischen Systemen, Quadratwurzelgesetz von Penrose, Machtindizes, Banzhaf-Index, Shapley-Shubik-Index, Jagiellonischer Kompromiss, EU-Rechtsetzung, und die Verträge von Nizza und Lissabon.
Es besagt, dass der politische Einfluss eines Repräsentanten proportional zur Quadratwurzel der Bevölkerung stehen muss, damit jeder Bürger den gleichen Einfluss auf Entscheidungen hat.
Der Banzhaf-Index ist eine mathematische Formel zur Messung der Abstimmungsmacht, die darauf basiert, wie oft ein Akteur eine „entscheidende“ Stimme abgeben kann.
Die Arbeit untersucht dies kritisch und kommt zu dem Schluss, dass das aktuelle System noch änderungsbedürftig ist, um echte demokratische Fairness zu gewährleisten.
Dies ist ein 2004 entwickelter Vorschlag zur Stimmenverteilung in der EU, der auf dem Penrose-Gesetz basiert und ein spezifisches Quorum für faire Entscheidungen nutzt.
Beide messen Macht, aber der Shapley-Shubik-Index betrachtet die Reihenfolge, in der Akteure einer Koalition beitreten, um eine Mehrheit zu bilden.
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