Diplomarbeit, 2005
62 Seiten, Note: 1,2
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
2 Untersuchungsaufbau
2.1 Befragungsgruppe und Erhebungsmethode
2.2 Rücklaufquoten
2.3 Berechnung des maximalen Stichprobenfehlers
3 Auswertung
3.1 Befragtenstruktur
3.1.1 Position im Unternehmen
3.1.2 Dauer der Anstellung
3.1.3 Geographische Zuständigkeit und Altersstruktur
3.1.4 Unternehmensgröße
3.2 Einsatz neuer Medien
3.2.1 Einsatz neuer Medien im B2B-Bereich
3.2.1.1 Eingesetzte neue Medien im B2B-Bereich
3.2.1.2 Neue Medien im B2B-Bereich – Ergänzung oder Ersatz?
3.2.2 Einsatz neuer Medien im B2C-Bereich
3.2.3 Einsatz neuer Medien nach soziographischen Merkmalen
3.2.3.1 Verwendung neuer Medien nach Unternehmensgröße
3.2.3.2 Verwendung neuer Medien nach Unternehmensposition
3.2.4 Nichteinsatz neuer Medien
3.2.4.1 Nichteinsatz neuer Medien nach Altersstruktur
3.2.4.2 Nichteinsatz neuer Medien nach Dauer der Anstellung
3.2.4.3 Nichteinsatz neuer Medien nach Unternehmensposition
3.2.4.4 Nichteinsatz neuer Medien nach Unternehmensgröße
3.2.4.5 Gründe für den Nichteinsatz neuer Medien
3.3 Erwartungserfüllung neuer Medien im B2B-Bereich
3.4 Hauptvorteile neuer Medien
3.5 Die Zukunft neuer Medien
3.5.1 Zukünftiger Einsatz neuer Medien im allgemeinen
3.5.2 Zukünftiger Einsatz neuer Medien von bisherigen Nichtverwendern
3.5.3 Zukünftiger Einsatz neuer Medien nach Unternehmensgröße
3.5.4 Zukünftiger Einsatz neuer Medien nach Unternehmens-position
3.5.5 Zukünftiger Einsatz neuer Medien nach Altersstruktur
3.6 Die Zukunft klassischer Medien
3.6.1 Zukünftige Bedeutung von Messen
3.6.2 Zukünftige Bedeutung von Foldern/Broschüren
3.6.3 Zukünftige Bedeutung von Anzeigen
3.6.4 Zukünftige Bedeutung von Katalogen
3.6.5 Zukünftige Bedeutung von TV-Spots
3.7 Substituierbarkeit und Substitutionspotentiale
3.7.1 Substituierbarkeit klassischer Medien
3.7.1.1 Substituierbarkeit von Anzeigen
3.7.1.2 Substituierbarkeit von Foldern/Broschüren
3.7.1.3 Substituierbarkeit von Katalogen
3.7.1.4 Substituierbarkeit von TV-Spots
3.7.1.5 Substituierbarkeit von Messen
3.7.2 Substitutionspotentiale neuer Medien
4 Fazit
Das Ziel der Arbeit ist es, den Status quo sowie die zukünftige Nutzung neuer Medien zur Vermarktung erklärungsbedürftiger Produkte im B2B-Bereich zu ermitteln und daraus Trends für deren zukünftige Verwendung abzuleiten.
1 Einleitung
Neue Medien haben in den letzten Jahren zweifelsohne das Marketing verändert. Nicht zuletzt entstanden durch die zunehmende Vernetzung neue Möglichkeiten für die Vermarktung, die es den werbetreibenden Unternehmen ermöglichen, ihre Botschaften an die entlegensten Orte zu jeder beliebigen Uhrzeit zu transportieren. Doch nicht nur das Internet und die Mobiltelephonie stehen für den Siegeszug der neuen Medien. So sind beispielsweise Anwendungen, Informationen und Kataloge auf CD-ROM oder DVD längst nicht mehr aus dem Marketing wegzudenken. Kaum ein neues Produkt wird ohne eine multimediale Präsentation auf den Markt gebracht, um dessen Vorteile bis ins Detail zu erläutern. Und auch aufwendige Animationen sind längst keine Seltenheit mehr.
Zielgruppengenauigkeit, niedrige Kostenschwellen und hohe Effektivität sind dabei nur eine Auswahl an Gründen, die für die Verwendung neuer Medien zur Produktvermarktung sprechen.1 Aufgrund der hohen Akzeptanz in der Zielgruppe sind diese Medien aus dem Konsumenten-Marketing (B2C-Marketing) bereits nicht mehr wegzudenken.
Welchen Stellenwert haben jedoch neue Medien in bezug auf das Business-to-Business-Marketing (B2B-Marketing), also der Vermarktung zwischen Unternehmen, bei der in erster Linie die seriöse Kommunikation von Informationen von Bedeutung ist? Gerade im Bereich erklärungsbedürftiger Produkte, in dem es auf detaillierte Informationen ankommt, die übersichtlich dargestellt werden müssen, scheinen die Vorteile zunächst auf Seiten der klassischen Medien zu liegen.
Dennoch bieten die neuen Medien ein enormes Potential, um auch erklärungsbedürftige Produkte aussagekräftig, modern und dabei stets seriös in Szene zu setzen. So lassen sich für das menschliche Auge nicht erkennbare Vorgänge durch 2D- oder 3D-Animationen visualisieren. Durch die Interaktivität dieser Medien ergibt sich zudem die Möglichkeit, bestimmte Szenarien nachzustellen, die in Echtzeit verändert werden können. Geschäftskunden sind so in der Lage, eigene Probleme nachzustellen und dadurch die für sie beste Lösung zu erarbeiten. Neben einem optimierten Prozeßablauf spart ein solches Vorgehen auch Ressourcen im Vertrieb und damit letztendlich Geld ein.
1 Einleitung: Einführung in die veränderte Marketinglandschaft und Definition der Forschungsfrage hinsichtlich der Bedeutung neuer Medien für das B2B-Marketing erklärungsbedürftiger Produkte.
2 Untersuchungsaufbau: Darstellung der methodischen Vorgehensweise, der befragten Zielgruppe und der statistischen Grundlagen zur Validierung der erhobenen Daten.
3 Auswertung: Detaillierte Analyse der Befragtenstruktur, des aktuellen Medieneinsatzes, der Erwartungshaltungen sowie der zukünftigen Potenziale neuer Medien gegenüber klassischen Kanälen.
4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Studienergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Verschmelzung klassischer und neuer Medien sowie die Implikationen für die Marketingpraxis.
B2B-Marketing, Erklärungsbedürftige Produkte, Neue Medien, Klassische Medien, Marketingstrategie, Online-Marketing, CD-ROM, DVD, 2D/3D-Animationen, Substituierbarkeit, Zielgruppenanalyse, Marketingentscheider, Business-to-Business, Vermarktung, Multimedia-Präsentation.
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle und Bedeutung neuer Medien (wie Internet, CD-ROM/DVD, Animationen) bei der Vermarktung von erklärungsbedürftigen Produkten im B2B-Bereich.
Die zentralen Themen sind der Status quo des Medieneinsatzes, die Erwartungshaltung von Marketingentscheidern, die Zukunftsfähigkeit klassischer Medien und das Potenzial zur Substitution dieser durch neue Medien.
Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Stand und die zukünftigen Trends bei der Nutzung neuer Medien in der B2B-Vermarktung zu ermitteln, um Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Agenturen abzuleiten.
Der Verfasser führte eine schriftliche Befragung von Marketingentscheidern und -verantwortlichen in produzierenden und dienstleistenden Unternehmen durch, primär mit Fokus auf Unternehmen in Baden-Württemberg.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Untersuchungsaufbaus, die detaillierte Auswertung der Befragungsdaten (gegliedert nach Nutzergruppen, Unternehmensgröße und -position) sowie eine tiefgehende Analyse der zukünftigen Bedeutung verschiedener Medientypen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie B2B-Marketing, erklärungsbedürftige Produkte, Mediensubstitution, digitale Medien und Marketingeffektivität charakterisieren.
Trotz ihres hohen Potenzials für die Darstellung komplexer Sachverhalte werden sie aktuell noch verhältnismäßig selten eingesetzt, stellen jedoch ein wichtiges Instrument für die Zukunft dar.
Ein Großteil der Befragten hält einen teilweisen Ersatz klassischer Medien wie Kataloge oder Anzeigen durch digitale Alternativen für möglich, sieht sie jedoch derzeit oft noch als ergänzende Instrumente im Marketing-Mix.
Jüngere Marketingverantwortliche (unter 30 Jahren) sowie Unternehmen mittlerer Größe (50-250 Mitarbeiter) zeigen eine besonders hohe Bereitschaft und Offenheit gegenüber dem Einsatz neuer Medien.
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