Bachelorarbeit, 2016
46 Seiten, Note: 1
Einleitung
1. Theoretische Einführung
1.1 Forschungsstand
1.2 Die Pädagogik von Rudolf Steiner
1.3 Die Waldorfschule
1.3.1 Epochenunterricht
1.3.2 KlassenlehrerIn
1.3.3 Benotung und Leistungsfeststellung
1.4 Neue Mittelschule
1.4.1 Individualisierung & Differenzierung
1.4.2 Soziales Lernen & Integration
1.4.3 Teamteaching
1.4.4 Benotung und Leistungsfeststellung
1.5 Lernen in der Schule
1.6 Zufriedenheit in der Schule
2. Empirische Untersuchung
2.1 Forschungsfrage
2.2 Hypothesen
2.3 Operationalisierung
2.4 Untersuchungsdesign und Methode
2.4.1 Beschreibung der angewandten Testverfahren
2.4.2 Fragebogenbeschreibung
2.4.3 Stichprobenbeschreibung
2.5 Ergebnisse
2.5.1 Hypothese 1:
2.5.2 Hypothese 2a:
2.5.3 Hypothese 2b:
2.5.4 Hypothese 3a:
2.5.5 Hypothese 3b:
2.5.6 Hypothese 4a:
2.5.7 Hypothese 4b:
2.5.8 Hypothese 5:
2.6 Diskussion
3. Resümee
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht vergleichend die Motivation und Freude am Schulbesuch von SchülerInnen an Neuen Mittelschulen und Waldorfschulen. Dabei wird analysiert, inwieweit Faktoren wie Lernbereitschaft, selbsteingeschätzter Lernerfolg und die Art der Leistungsfeststellung die schulische Zufriedenheit beeinflussen.
1.3.2 KlassenlehrerIn
In Waldorfschulen unterrichtet in den ersten beiden Stunden, dem sogenannten Epochenunterricht, ein/e KlassenlehrerIn. Der/die KlassenlehrerIn begleitet die SchülerInnen mindestens von der ersten Klasse bis in die achte Klasse und hat somit die Möglichkeit, eine intensive Beziehung zu den SchülerInnen aufzubauen. Diese intensive Beziehung ist von großer Bedeutung, da eine Bindung an eine einzige Bezugsperson für die Entwicklung und Charakterbildung der SchülerInnen förderlich ist. Dabei ist zu betonen, dass ein/e KlassenlehrerIn nicht in allen Fächern, die im Epochenunterricht durchgenommen werden, ExperteIn sein kann bzw. muss, sondern es ist wichtiger, den Willen zu zeigen, sich selbst weiterzubilden und vor allem als Vorbild und Autoritätsperson der Klasse zu dienen. Dabei stehen die sozialen Kompetenzen im Mittelpunkt (vgl. Frielingsdorf 2012, S. 114-115). So beschreibt auch Volker Frielingsdorf in „Waldorfpädagogik in der Erziehungswissenschaft“, dass der/die KlassenlehrerIn eine zentrale Stellung in der Klasse hat und diese ihm/ihr Autorität verleiht.
„Die über so viele Jahre zentrale Stellung des Klassenlehrers lässt ihn idealiter in seiner Klasse zur selbstverständlichen Autorität werden. Eine derartige vertrauensvolle Bindung der Kinder an ’ihren’ Lehrer, den sie vielleicht auch verehren und idealisieren mögen, ist ganz im Sinne der anthroposophischen Entwicklungspsychologie“ (Frielingsdorf 2012, S. 115-116).
Denn eine anthroposophische Entwicklungspsychologie, also eine Betrachtung von Seiten der Menschenkunde, zeigt, dass Kinder Autoritätspersonen und Vorbilder brauchen, denen sie folgen und an welchen sie sich orientieren können (vgl. Frielingsdorf 2012, S. 116).
1. Theoretische Einführung: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage zum Forschungsstand, zur Waldorfpädagogik und zu den Konzepten der Neuen Mittelschule.
2. Empirische Untersuchung: Hier werden das Forschungsdesign, die angewandten Methoden, die Hypothesen sowie die statistische Auswertung der Befragungsdaten detailliert dargestellt.
3. Resümee: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen und ordnet sie in den Kontext bisheriger Forschung zur Schulzufriedenheit ein.
Waldorfschule, Neue Mittelschule, Schulzufriedenheit, Motivation, Lernbereitschaft, Leistungsfeststellung, Epochenunterricht, Schulklima, Lernerfolg, SchülerInnen, empirische Untersuchung, Bildungsforschung, Pädagogik, Wohlbefinden, Zukunftsvorstellungen.
Die Arbeit vergleicht empirisch die Motivation und Freude am Schulbesuch von SchülerInnen an Waldorfschulen und Neuen Mittelschulen.
Die Arbeit behandelt Themen wie Wohlfühlen an der Schule, soziale Beziehungen, Lernbereitschaft, Leistungsfeststellung, selbsteingeschätzter Lernerfolg und Zukunftsvorstellungen.
Das Ziel ist festzustellen, ob es Unterschiede in der Motivation und Freude an der Schule zwischen den beiden Schultypen gibt und welche Indikatoren hierauf Einfluss nehmen.
Es wurde eine quantitative Methode gewählt, bei der mittels standardisierter Fragebögen Daten erhoben und mit dem Statistikprogramm SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Konzepte der beiden Schultypen und eine empirische Untersuchung, in der Hypothesen zur Zufriedenheit und zum Lernen geprüft werden.
Wichtige Begriffe sind Schulzufriedenheit, Waldorfschule, Neue Mittelschule, Lernmotivation, Leistungsdruck und selbsteingeschätzter Lernerfolg.
An Waldorfschulen gibt es kein klassisches Notensystem und verbale Rückmeldungen dominieren, während die Neue Mittelschule ein differenziertes Notensystem anwendet.
Es dient als Bezugspunkt für die zunehmende Bedeutung von Wohlbefinden und Zufriedenheit im schulischen Kontext, was auch den psychosozialen Fokus der Untersuchung unterstreicht.
Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Unterschied: WaldorfschülerInnen streben häufiger eine höhere Schulausbildung mit Matura an als SchülerInnen der Neuen Mittelschulen.
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