Bachelorarbeit, 2016
52 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen
2.1 Lean
2.1.1 Historische Entwicklung
2.1.2 Fünf Grundprinzipien
2.1.3 Lean Heute
2.2 Elektrofahrzeug
2.2.1 Historische Entwicklung
2.2.2 Technik
3. Übertragung des Lean Management Ansatzes auf einen Endkundenprozess am Beispiel von Elektrofahrzeugen
3.1 Wert
3.2 Wertstrom
3.3 Flow
3.3.1 Produkt
3.3.1.1 Mangelnde Informationstransparenz
3.3.1.2 Kosten
3.3.2 Nutzung
3.3.2.1 Geringe Reichweite
3.3.2.2 Unzureichende Ladeinfrastruktur
3.3.2.3 Zeitintensives aufladen
3.3.2.4 Alternative Lademöglichkeiten
3.3.3 Rücknahme
3.4 Pull
4. Perfektion
5. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, den Lean Management Ansatz auf den Endkundenprozess von Elektrofahrzeugen zu übertragen, um Verschwendungen in diesem Bereich zu identifizieren und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
3.3.2.1 Geringe Reichweite
Durch eine geringere Reichweite wird die individuelle Mobilität, das heißt der in Kapitel 3.1 definierte Wert für den Kunden, stark eingeschränkt. Regelmäßiges Anhalten zum Nachladen unterbricht den Wertefluss des Verbrauchers. So entspricht dies nicht dem gewünschten Produkt und nicht dessen, was er sich wünscht. Somit kann es als eine Form der Verschwendung betrachtet werden.
Für eine realistische Berechnung der Reichweite ist es nicht ausreichend lediglich den Stromverbrauch während der Fahrt zu betrachten. Faktoren wie Steigungsverlauf und Straßengegebenheiten spielen hierbei ebenfalls eine signifikante Rolle. Außerdem wird dies zudem durch die Benutzung von Heizung und Klimaanlage beeinflusst. So kann im alltäglichen Gebrauch die Reichweite bis zu 40 % geringer sein als die Hersteller versprechen. Bei einer angegebenen Reichweite von 180 Kilometern bedeutet dies, dass lediglich eine Distanz von 110 Kilometern zurückgelegt werden kann.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Themen Lean Management und Nachhaltigkeit ein und stellt die Forschungsfrage bezüglich der Übertragbarkeit dieser Prinzipien auf den Endkundenprozess von Elektrofahrzeugen.
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge des Lean Managements bei Toyota sowie die historische Entwicklung und Technik von Elektrofahrzeugen.
3. Übertragung des Lean Management Ansatzes auf einen Endkundenprozess am Beispiel von Elektrofahrzeugen: Hier werden die fünf Lean-Prinzipien (Wert, Wertstrom, Flow, Pull, Perfektion) systematisch auf den Kauf-, Nutzungs- und Entsorgungsprozess von Elektroautos angewandt.
4. Perfektion: Das Kapitel beschreibt das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung, um den Konsumprozess von Elektrofahrzeugen langfristig verschwendungsfrei zu gestalten.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass ein ganzheitliches Servicekonzept unter Einbeziehung von Ladeinfrastruktur, Energieversorgung und Recycling entscheidend für den Erfolg der Elektromobilität ist.
Lean Management, Lean Consumption, Elektrofahrzeug, Elektromobilität, Verschwendung, Wertstromanalyse, Reichweite, Ladeinfrastruktur, Nachhaltigkeit, Batterie, Kreislaufwirtschaft, Kaizen, Endkundenprozess, Innovation, Ressourcen.
Die Arbeit untersucht, wie Lean-Management-Prinzipien, die ursprünglich aus der Produktion stammen, auf den Konsumprozess von Elektroautos übertragen werden können.
Die zentralen Felder umfassen Lean Production, Lean Consumption, die Geschichte und Technik von Elektroautos sowie Herausforderungen wie Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Verschwendungen im Endkundenprozess bei Elektroautos durch den Lean-Ansatz identifiziert und durch Maßnahmen wie bessere Infrastruktur oder Recycling reduziert werden können.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Anwendung der fünf Lean-Grundprinzipien auf den spezifischen Konsumprozess basiert.
Der Hauptteil analysiert den gesamten Lebenszyklus eines Elektroautos aus Sicht des Kunden, von der Kaufentscheidung über die Nutzung (Reichweite, Laden) bis hin zur Rücknahme und zum Recycling.
Hauptbegriffe sind Lean Management, Elektromobilität, Wertstrom, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.
Aus Lean-Sicht erzeugen Elektroautos durch Faktoren wie geringe Reichweite und zeitintensives Laden aktuell "Verschwendung" (Warten), was den angestrebten "Wertefluss" für den Kunden stört.
Die Batterie ist der kritische Faktor; ihre Weiterentwicklung (z.B. Feststoffbatterien) und Zweitverwendung (Second Life) sind essenziell, um Ressourcenverschwendung zu vermeiden.
Ja, durch staatliche Förderprogramme, Investitionen der Automobilindustrie und innovative Lösungen wie induktives Laden oder Schnellladestationen wird aktiv an der Beseitigung dieses Engpasses gearbeitet.
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