Masterarbeit, 2018
266 Seiten, Note: 1,1
1 Einführung
1.1 Einordnung des Themas
1.2 Vorgehensweise
2 Entwicklung des Bezugsrahmens
2.1 Management-Diagnostik
2.1.1 Verfahrensklassen
2.1.2 Definition und Eingrenzung wesentlicher Fachtermini
2.1.3 Psychologisches Design und Gestaltungsprinzipien
2.1.3.1 Prinzip der Multimodalität und -perspektivität
2.1.3.2 Prinzip der Stimulus-Mehrdeutigkeit
2.1.3.3 Prinzip der Response-Offenheit
2.1.3.4 Prinzip des Ego-Involvements
2.1.4 Akzeptanz und Wirkung von Feedback
2.1.5 Wettbewerbsüberblick und Anbieter im deutschen Markt
2.2 Konzept des Entwicklungsquadrates
2.2.1 Herkunft und Entstehung
2.2.2 Inhaltliche Ausgestaltung
2.2.3 Einordnung
2.3 Entwicklungsquadratische Kompetenzprofile – eine Überblicksdarstellung
2.3.1 Perspektive der Kompetenzbereiche
2.3.2 Perspektive der Kompetenzmodelle auf Basis des Wertequadrates
2.3.3 Perspektive der BFWQ-Methode
2.3.4 Perspektive der Persönlichkeitseinschätzung
2.3.5 Perspektive der Komplementären Verhaltenskriterien
2.3.6 Perspektive der Komplementären Einschätzungs-Hilfen
2.3.7 Perspektive des Führungskräftehandelns
2.3.8 Perspektive des Versatile Leader
2.3.9 Perspektive der Paradoxes of Leadership
2.3.10 Perspektive der Paradox Principles
2.3.11 Perspektive der Paradox – The Next Strategic Dimension
2.3.12 Perspektive der integrativen Führung als Wertebalance
2.3.13 Perspektive des Balance-Modells der Führung
2.3.14 Perspektive der Führungskräfteentwicklung
2.3.15 Perspektive des psychodynamischen Coachings
2.3.16 Perspektive der Wertespannungen
2.3.17 Perspektive der Interventionsquadranten im Wissensmanagement
2.4 Ableitung managementbezogener Schlüsselkompetenzbereiche
3 Ziel und Forschungsfragen
4 Methodik
4.1 Qualitative Forschung
4.1.1 Teilstandardisierte Interviews
4.1.2 Erstellung des Interviewleitfadens
4.2 Bestimmung und Rekrutierung der Stichprobe
4.3 Durchführung der Interviews
4.4 Auswertung der Interviews
4.4.1 Transkription der Gesprächsaufnahmen
4.4.2 Entwicklung des Kategoriensystems
4.4.3 Einordnung der Interviewaussagen in das Kategoriensystem
4.4.4 Gütekriterien der wissenschaftlichen Forschung
5 Ergebnisse
5.1 Beschreibung des Befunds
5.1.1 Forschungsfrage 1
5.1.2 Forschungsfrage 2
5.1.3 Forschungsfrage 3
5.1.4 Forschungsfrage 4
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.2.1 Forschungsfrage 1
5.2.2 Forschungsfrage 2
5.2.3 Forschungsfrage 3
5.2.4 Forschungsfrage 4
5.3 Diskussion im theoretischen Rahmen
5.3.1 Forschungsfrage 1
5.3.2 Forschungsfrage 2
5.3.3 Forschungsfrage 3
5.3.4 Forschungsfrage 4
5.4 Implikationen für die Theoriebildung
5.5 Handlungsempfehlungen zur Optimierung im Einzel-AC
6 Kritische Würdigung
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit und das Potenzial des Entwicklungsquadrats als diagnostisches Instrument innerhalb von Einzel-Assessments (Einzel-AC) für Führungskräfte. Ziel ist es, zu analysieren, wie dieses Instrument in der Beratungspraxis eingesetzt werden kann, um sowohl Auswahlentscheidungen zu fundieren als auch individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse von Kandidaten gezielt zu unterstützen, um so zu einer praxisorientierten Optimierung diagnostischer Prozesse beizutragen.
1 Einführung
Das Treffen von richtigen Entscheidungen bei der Personalauswahl und -entwicklung von Führungskräften und Managern ist für viele Unternehmen, die sich in einem starken Wettbewerb um Kunden und Marktanteile befinden, von außerordentlicher strategischer Bedeutung, um sowohl Fehlbesetzungen zu vermeiden als auch erfolgreich am Markt agieren zu können. Unter dem Titel „Manger & Moral – Elite auf Abwegen“ stellen Afhüppe et al. (2017) fest, dass der gesellschaftliche Wandel „nach einem Managertyp verlangt, der weit mehr steht als Gewinnmaximierung um jeden Preis. Die Zeit für eine eindimensionale Menschenführung ist seit der Weltfinanzkrise, die den Steuerzahler Milliarden gekostet hat, vorbei“ (Afhüppe et al., 2017, S. 46). Es existiere vielmehr eine gesellschaftliche Sehnsucht nach einem ehrbaren Kaufmann mit Vorbildfunktion. Welches Licht werfen aber die aktuellen Exzesse, wie der Volkswagen-Dieselskandal und einschlägige Kartellabsprachen in der deutschen Wirtschaft (vgl. Eckl-Dorna, 2017; Jung, Müssgens & Peitsmeier, 2017), auf den Teilaspekt der Personalauswahl in den Unternehmen, die den heute handelnden Führungskräften und Managern in ihre jeweilige Position verhalf?
Vor Begründung einer Leistungspartnerschaft zwischen Unternehmen und Kandidaten werben etablierte Beratungsfirmen der Management-Diagnostik für ihre Dienstleistung des Einzel-Assessments, um Unternehmen beim Treffen von (wirtschaftspsychologisch) richtigen Personalentscheidungen in der Auswahl und Entwicklung von Führungskräften und Managern zielführend zu unterstützen. „Die Fähigkeit, über Potenzial, Kompetenzen, Motivation und Affinitäten eines Kandidaten zu urteilen“ (Kewes, 2017, S. 14) stuft der Deutschlandchef einer der größten Personalberatungen dabei als wesentlich ein. „Also gerade die tiefere Kenntnis der Personen“ (Kewes, 2017, S. 14) soll im Idealfall den Auftrag gebenden Unternehmen in Zukunft helfen, direkte Kosten wie vertragliche Abfindungen und Outplacement-Beratungen sowie indirekte Kosten einer geringeren Performance zu vermeiden. Darüber hinaus stellt sich die Frage, mit welchen qualitativen Instrumenten Führungskräfte und Manager zum Abschluss ihres Einzel-Assessments im Feedbackprozess als qualitatives Modell über sich selbst unterstützt werden können, um in alltäglichen Arbeits- und Führungssituationen die Vielfältigkeit und Uneindeutigkeit von Jobanforderungen und organisationalen Erwartungen erfolgreich bewältigen zu können und das eigene Verhaltensrepertoire gezielt weiterzuentwickeln.
1 Einführung: Dieses Kapitel erläutert die strategische Relevanz der präzisen Personalauswahl und -entwicklung sowie die Zielsetzung der Arbeit, das Entwicklungsquadrat als Instrument zu evaluieren.
2 Entwicklung des Bezugsrahmens: Es werden die theoretischen Grundlagen der Management-Diagnostik und das Konzept des Entwicklungsquadrates sowie verschiedene Kompetenzmodelle detailliert hergeleitet und diskutiert.
3 Ziel und Forschungsfragen: In diesem Abschnitt werden die aus der Theorie abgeleiteten Forschungsfragen definiert, die das wissenschaftliche Vorgehen leiten.
4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Auswahl und Rekrutierung der Interviewpartner sowie die Durchführung und Auswertung der Experteninterviews.
5 Ergebnisse: Hier werden die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviews systematisch dargestellt, interpretiert und im theoretischen Kontext kritisch diskutiert.
6 Kritische Würdigung: Eine Reflexion der methodischen Vorgehensweise und der Limitationen der Arbeit.
7 Fazit: Die Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse sowie die Beantwortung der Forschungsfragen bilden den Abschluss.
Manager, Einzel-Assessment, psychometrische Tests, situative Verfahren, Interview, Entwicklungsquadrat, managementbezogene Schlüsselkompetenzbereiche, Eignungsdiagnostik, Feedback, Personalentwicklung, Management-Diagnostik, Kompetenzprofile, Prozessfairness, Personalauswahl, Führungsverhalten.
Die Arbeit untersucht das Potenzial des Entwicklungsquadrats als diagnostisches Instrument innerhalb von Einzel-Assessments für Führungskräfte.
Die Schwerpunkte liegen auf Management-Diagnostik, dem Konzept des Entwicklungsquadrates nach Helwig, der Ableitung von Kompetenzprofilen und der praktischen Feedbackgestaltung.
Die zentrale Forschungsfrage ist, wie das Entwicklungsquadrat als Instrument zur Fundierung von Auswahlentscheidungen und zur Unterstützung individueller Entwicklungsprozesse im Einzel-Assessment eingesetzt werden kann.
Es wird eine qualitative Forschungsmethodik angewandt, basierend auf leitfadengestützten, teilstandardisierten Interviews mit 12 Fachexperten aus der Management-Diagnostik.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise sowie die detaillierte Präsentation, Interpretation und Diskussion der Interviewergebnisse.
Kernbegriffe sind Einzel-Assessment, Entwicklungsquadrat, Kompetenzmodelle, Management-Diagnostik, Personalauswahl und Prozessfairness.
Die Experten sehen einen hohen Wert in der Visualisierung und der Ableitung von Lernfeldern, betonen jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit einer fundierten Erklärung, um Überzeichnungen zu vermeiden.
Die Experten identifizieren Herausforderungen wie den hohen Zeit- und Erklärungsbedarf sowie die Gefahr der Überkomplexität bei der Anwendung des Modells im operativen Beratungsalltag.
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