Magisterarbeit, 2005
102 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit untersucht die Rolle der Rumänisch-Orthodoxen Kirche im Kontext des Sozialismus in Rumänien. Sie verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Kirche unter dem kommunistischen Regime zu analysieren und den Einfluss der staatlichen Politik auf die Organisation und den Alltag der Kirche aufzuzeigen. Außerdem wird die Frage beleuchtet, inwiefern sich die Kirche nach dem Fall des Sozialismus im Jahr 1989 neu formiert hat und wie sich ihr Verhältnis zum Staat in der Folgezeit entwickelte.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit vor und erläutert das Ziel der Arbeit sowie deren Aufbau. Das zweite Kapitel befasst sich mit der religiösen Landschaft Rumäniens und gibt einen Überblick über die ethnogenetische Prägung des rumänischen Volkes und die konfessionelle Vielfalt des Landes. Die Struktur und Organisation der Rumänischen Orthodoxen Kirche wird ebenfalls beleuchtet. Das dritte Kapitel analysiert die Lage der Orthodoxen Kirche unter dem Sozialismus. Es werden die kirchengesetzlichen Bestimmungen der Kommunistischen Partei Rumäniens (KPR) und ihre Auswirkungen auf die Organisation der Kirche beleuchtet. Quantitative Aussagen zur Situation der Kirchen und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat im sozialistischen Rumänien werden ebenfalls behandelt. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Entwicklung der Orthodoxen Kirche nach 1989. Es werden die Auswirkungen des Revolutionsgeschehens, die neue Gesetzeslage und die innere Erneuerung der Kirche beleuchtet. Darüber hinaus werden die quantitative Entwicklung der Kirche in der Zeit zwischen 1989 und 2002 und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat im postsozialistischen Rumänien untersucht.
Rumänisch-Orthodoxe Kirche, Sozialismus, Kommunismus, Staat, Religion, Religionsfreiheit, Kirchenpolitik, Konfessionelle Vielfalt, Ethnogenese, Postsozialismus, Neuordnung, Quantitative Entwicklung, Verhältnis zwischen Kirche und Staat.
Die Arbeit untersucht, ob die Kirche eine oppositionelle oder kooperierende Position einnahm und warum es nur geringen Widerstand gegen das Regime gab.
Wichtige Gesetze waren das Kultgesetz von 1948, die Verfassungen von 1948, 1952 und 1965 sowie die Auflösung der Unierten Kirche im Jahr 1948.
Die Arbeit analysiert, ob Tendenzen der Säkularisierung nach westeuropäischem Vorbild oder eher eine Renaissance der Religiosität zu beobachten sind.
Es erfolgte eine innere Erneuerung, eine Neuordnung der kirchlichen Institutionen und eine Anpassung an die neue Gesetzeslage im postsozialistischen Staat.
Die quantitativen Daten der Volkszählungen von 1992 und 2002 liefern Aufschluss über die konfessionelle Zusammensetzung und die Entwicklung der Religiosität nach dem Fall des Kommunismus.
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