Masterarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 2,5
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der kritischen Bewertung des Begriffs „Superfoods" und analysiert den Trend um diese vermeintlich besonders nährstoffreichen Lebensmittel. Die Arbeit zielt darauf ab, die ernährungsphysiologischen Aspekte der Superfoods zu untersuchen, die gesundheitlichen Vor- und Nachteile abzuwägen und die sozioökonomischen Auswirkungen des Konsums dieser Produkte zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Thematik der „Superfoods" ein und skizziert den aktuellen Trend sowie die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Hintergründe. Es werden kritische Aspekte wie der lange Transportweg, die Verwendung von Herbiziden und die Auswirkungen auf die Preise in den Herkunftsländern angesprochen. Anschließend werden die Ziele und die Struktur der Arbeit vorgestellt.
Kapitel 2 erläutert verschiedene Definitionen spezieller Lebensmittelgruppen und ordnet die ausgewählten Superfoods (Chia, Maca, Quinoa) in diese Kategorien ein. Es erfolgt eine detaillierte Beschreibung der Produkte, ihrer Eigenschaften und ihrer Verwendung.
Kapitel 3 befasst sich mit der ernährungsphysiologischen Untersuchung der ausgewählten Superfoods. Es werden Referenzwerte kritischer Nährstoffe ermittelt und die Nährstoffzusammensetzung der Superfoods mit diesen Werten verglichen. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Superfoods werden in Bezug auf ihre Inhaltsstoffe und ihre potentiellen Vorteile und Nachteile diskutiert.
Kapitel 4 betrachtet die Situation der Herkunftsländer der Superfoods und analysiert die Auswirkungen des Superfood-Trends auf die Landwirtschaft und die lokale Bevölkerung.
Kapitel 5 befasst sich mit dem Einfluss des Superfood-Konsums auf den sozioökonomischen Status der Konsumenten. Es werden die verschiedenen Beweggründe für den Konsum von Superfoods diskutiert und die Auswirkungen auf die Ernährung und das Konsumverhalten betrachtet.
Superfoods, Ernährungstrend, Chia, Maca, Quinoa, Ernährungsphysiologie, Nährstoffe, Gesundheitsversprechen, Nachhaltigkeit, sozioökonomische Auswirkungen, Herkunftsländer, Anbau, Konsumverhalten, Lebensmittelindustrie.
Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt und dient meist als Marketingbezeichnung für Lebensmittel, denen aufgrund ihrer Nährstoffdichte besondere gesundheitliche Vorteile zugeschrieben werden.
Die Arbeit untersucht diese Produkte ernährungsphysiologisch und prüft, ob sie kritische Nährstoffe decken können und ob die Gesundheitsversprechen wissenschaftlich haltbar sind.
Ja, viele einheimische Lebensmittel wie Leinsamen (statt Chia) oder Hirse und Hafer bieten ähnliche Nährstoffprofile ohne die ökologischen Nachteile langer Transportwege.
Neben möglichen Schadstoffbelastungen (z. B. durch Herbizide) kritisiert die Arbeit die sozioökonomischen Folgen, wie steigende Preise für Grundnahrungsmittel in den Herkunftsländern.
Die Arbeit sucht soziologische Gründe und stellt fest, dass der Konsum oft mit einem bestimmten sozioökonomischen Status und dem Wunsch nach gesundheitlicher Selbstoptimierung verknüpft ist.
Die Untersuchung zeigt, dass Superfoods zwar nährstoffreich sind, aber oft nicht die "Wundermittel" darstellen, als die sie beworben werden, und eine ausgewogene Ernährung mit regionalen Produkten ebenso effektiv ist.
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