Diplomarbeit, 2005
107 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
2 DER TELEKOMMUNIKATIONSMARKT
2.1 Der regulierte Telekommunikationsmarkt vor der Liberalisierung
2.2 Liberalisierungsmaßnahmen der Europäischen Union
2.3 Liberalisierung des Telekommunikationsmarkts in Deutschland
2.3.1 Postreform I
2.3.2 Postreform II
2.3.3 Telekommunikationsgesetz
2.4 Aktuelle Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt
2.4.1 Breitbandkommunikation
2.4.2 Chancen und Risiken
3 MARKETING
3.1 Begründung für modernes Marketing
3.2 Marketing-Mix
3.2.1 Produktpolitik
3.2.2 Kontrahierungspolitik
3.2.3 Distributionspolitik
3.3 Kommunikationspolitik
3.3.1 Werbung
3.3.2 Sales Promotion
3.3.3 Direct-Marketing
3.3.4 Persönlicher Verkauf
3.3.5 Public Relations
3.3.6 Event-Marketing
3.3.7 Product Placement
3.3.8 Multimedia-Kommunikation
3.3.9 Customer Relationship Management
4 SPONSORING
4.1 Begriff und Abgrenzungen
4.2 Beteiligte im Sponsoring
4.3 Bedeutung des Sponsoring
4.4 Erscheinungsformen des Sponsoring
4.5 Sportsponsoring
4.5.1 Ziele des Sportsponsoring
4.5.2 Klassifikation der Sponsoren
5 DAS GOLFSPORT SPONSORING-KONZEPT
5.1 Beschreibung des fiktiven Telekommunikationsdienstleisters
5.1.1 Ziele des Unternehmens
5.1.2 Zielgruppen
5.1.3 Warum Sportsponsoring?
5.2 Planungsprozess des Sportsponsoringprojekts
5.2.1 Situationsanalyse
5.2.2 Festlegung der Ziele
5.2.3 Festlegung der Zielgruppen
5.2.4 Festlegung der Sportsponsoringstrategie
5.2.5 Einzelmaßnahmen im Golfsport-Sponsoring
5.2.6 Budgetierung des Sponsorships
5.2.7 Erfolgskontrolle
6 SCHLUSSBEMERKUNG
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es, ein strategisch fundiertes Sportsponsoring-Konzept für einen fiktiven Telekommunikationsdienstleister zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie Unternehmensziele effektiv unter Einsatz von Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument erreicht werden können, insbesondere in einem hart umkämpften Marktumfeld.
5.1.3 Warum Sportsponsoring?
Um sich von den Wettbewerbern auf dem TK-Markt abzuheben, bei den Zielgruppen die gewünschte Aufmerksamkeit zu erreichen und sie von der Qualität und den Vorzügen des Produkts zu überzeugen, eignet sich der Einsatz des Sportsponsoring als flankierende Maßnahme zu den anderen Elementen der Unternehmenskommunikation im Unternehmen „E-Wire“.
Der Autor verzichtet an dieser Stelle darauf, die Ausgestaltung des Kommunikations-Mix und insbesondere den Einsatz der anderen Kommunikationsinstrumente im Unternehmen „E-Wire“ näher zu erläutern. Damit die Unternehmenskommunikation effizient und wirtschaftlich wird, ist die zielgenaue Vernetzung der kommunikativen Maßnahmen untereinander und mit dem Sponsorship jedoch unerlässlich. Diese interinstrumentelle Integration des Sportsponsoring in die Unternehmenskommunikation wird bei der Darstellung der Einzelmaßnahmen des Sportsponsoringprojekts an späterer Stelle berücksichtigt.
Bei der Auswahl geeigneter Kommunikationsmittel zur Erreichung der Unternehmensziele von „E-Wire“ sind die Argumente für den Einsatz von Sportsponsoring die gestiegene gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung des Sports:
Mehr als 783.000 Personen (über 2,4% aller beschäftigten Arbeitnehmer) waren im Jahr 1998 im Sport beschäftigt.
Das Interesse der Bevölkerung am passiven Sportkonsum sowie an eigenen sportlichen Aktivitäten ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Während sich 1994 73% der Einwohner über 14 Jahren für Sport interessierten waren es im Jahr 2000 bereits 89%.
Der Deutsche Sportbund (DSB) ist mit rund 27 Mio. Mitgliedschaften, die in über 87.000 Turn- und Sportvereinen in 90 Mitgliedsorganisationen organisiert sind, die größte Personenvereinigung in Deutschland. Zwischen 1950 und 1998 hat sich die Anzahl der Mitgliedschaften in Sportverein in Deutschland fast verdoppelt.
Einkommen und Produktion haben sich seit den 50er Jahren fast verfünffacht. Das gestiegene Einkommen wird vermehrt für Freizeitausgaben, Reisen und auch teure Sportarten wie Golf ausgegeben.
Die Ausgaben der Bundesbürger für den Aktivsport beliefen sich 1998 auf ein Gesamtvolumen von fast 6,9 Mrd. Euro. Davon entfiel ca. die Hälfte auf kommerzielle Sporteinrichtungen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die zunehmende Schwierigkeit der effektiven Kommunikation in gesättigten Märkten und führt das Sportsponsoring als Lösungsweg für ein fiktives Unternehmen ein.
2 DER TELEKOMMUNIKATIONSMARKT: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Wandel vom staatlichen Monopol zur Liberalisierung des Telekommunikationssektors in Deutschland sowie die wachsende Bedeutung der Breitbandtechnologie.
3 MARKETING: Es werden grundlegende Marketingprinzipien und Instrumente dargestellt, mit einem besonderen Fokus auf die Kommunikationspolitik und die Notwendigkeit integrierter Ansätze.
4 SPONSORING: Hier erfolgt eine theoretische Herleitung des Sponsoring, dessen Einordnung in den Marketing-Mix und eine detaillierte Betrachtung des Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument.
5 DAS GOLFSPORT SPONSORING-KONZEPT: Dieses zentrale Kapitel entwickelt ein praxisnahes Sponsoring-Konzept für das fiktive Unternehmen „E-Wire“, inklusive Zielgruppenanalyse, Strategiefestlegung und konkreter Maßnahmenplanung im Golfsport.
6 SCHLUSSBEMERKUNG: Die Schlussbetrachtung resümiert die Notwendigkeit einer konsequenten Vernetzung der Kommunikationsmaßnahmen und unterstreicht den Nutzen des Konzepts für die strategische Ausrichtung eines Telekommunikationsdienstleisters.
Sportsponsoring, Golfsport, Telekommunikation, Marketing-Mix, Unternehmenskommunikation, Zielgruppenanalyse, Breitbandtechnologie, Testimonialsponsoring, Event-Marketing, Kundennähe, Imagetransfer, Wettbewerbsvorteil, Sponsoring-Strategie, Kundenbetreuung, E-Wire.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strategischen Sportsponsoring-Konzepts für einen fiktiven Telekommunikationsdienstleister, um in einem wettbewerbsintensiven Markt Unternehmensziele zu erreichen.
Zentrale Themen sind die Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes, die Rolle von Marketing und Kommunikationspolitik sowie die Anwendung von Sportsponsoring als integratives Instrument der Unternehmenskommunikation.
Das primäre Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für ein fiktives Telekommunikationsunternehmen zu formulieren, wie es durch den zielgerichteten Einsatz von Sportsponsoring im Golfsport seine Marktposition und Kundenbeziehungen stärken kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung des Marketings und Sponsorings sowie auf eine anwendungsbezogene Konzepterstellung anhand von Marktdaten, Branchenanalysen und praxisnahen Fallbeispielen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Telekommunikation und des Marketings der detaillierte Planungsprozess für ein Sportsponsoring-Projekt sowie die konkrete Ausarbeitung des Golfsport-Konzepts für das Unternehmen „E-Wire“ behandelt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportsponsoring, Golfsport, Telekommunikation, Marketing-Mix, Imagetransfer und Kundenbeziehungsmanagement charakterisiert.
Der Golfsport wurde gewählt, weil er eine hohe Zielgruppen- und Imageaffinität zur Zielgruppe von „E-Wire“ (anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden) aufweist und sich vom früheren Luxussport zum attraktiven Breitensport entwickelt hat.
Das Personal Sponsoring mit dem Profi-Golfer Sven Strüver fungiert als zentrales Instrument, um durch ein glaubwürdiges Testimonial die gewünschten Imagedimensionen von „E-Wire“ zu transportieren und in einem exklusiven Umfeld Kundenkontakte zu pflegen.
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