Masterarbeit, 2017
114 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Personalentwicklung
2.1 Der Begriff „Personalentwicklung“
2.1.1 Begriffliche Abgrenzung Weiterbildung
2.1.2 Personal- und Organisationsentwicklung als interdependente Konzepte
2.2 Ziele der Personalentwicklung
2.3 Akteure der Personalentwicklung
2.4 Rahmenbedingungen der Personalentwicklung
2.5 Lernende Organisation und Personalentwicklung
3 Prozessmodell der Personalentwicklung
3.1 Bedarfsanalyse
3.2 Instrumente der Personalentwicklung
3.3 Evaluation der Personalentwicklungsmaßnahmen
3.4 Kritik an der Personalentwicklung
4 Agilität
4.1 Der Begriff „Agilität“
4.1.1 Begriffliche Abgrenzung Flexibilität
4.1.2 Daten, Fakten, aktueller Forschungsstand
4.2 Dimensionen von Agilität
4.3 Agile Organisationen
4.3.1 Modell einer agilen Organisation
4.3.2 Merkmale einer agilen Organisation
4.4 Agiles Management
4.5 Agile Methoden
4.5.1 Potentiale agiler Methoden
4.5.2 Herausforderungen agiler Methoden
5 Forschungsfrage
6 Methode
6.1 Erhebungsmethode
6.2 Erhebungsinstrument
6.3 Stichprobe
6.4 Auswertungsmethode
7 Ergebnisse
7.1 Deskriptive Datenanalyse
7.1.1 Verständnis von Agilität
7.1.2 Strategische Ausrichtung
7.1.3 Organisation
7.1.4 Unternehmenskultur
7.1.5 Prozessgestaltung
7.1.5 Führungskultur
7.1.7 Bewertung agiler Prinzipien
7.2 Interpretation der Interviewergebnisse
7.2.1 Agilitätsverständnis
7.2.2 Forschungsfrage 1: Einfluss agiler Prinzipien auf die PE
7.2.3 Forschungsfrage 2: Voraussetzungen und Hemmnisse
7.2.4 Forschungsfrage 3: Anforderung an die Neuausrichtung der PE
8 Diskussion
8.1 Kritische Reflexion
8.2 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Agilität auf die Personalentwicklung (PE) und analysiert, inwieweit eine Neuausrichtung der PE erforderlich ist, um den Anforderungen einer sich wandelnden Unternehmensumwelt gerecht zu werden und die Wirksamkeit der PE dauerhaft zu sichern.
1 Einleitung
„Wenn Unternehmen sich verändern, verändern sie die Welt.“
Dieses Zitat untermauert die Popularität und Relevanz des Trendthemas Agilität, das derzeit in aller Munde ist, angefangen bei der Softwareentwicklung, dem Projektmanagement bis hin zur Neugestaltung ganzer Unternehmensbereiche. Einer Studie des Instituts für Personalforschung an der Hochschule Pforzheim zufolge, kann Agilität durch vier zentrale Kernaspekte charakterisiert werden: Geschwindigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kundenzentriertheit und Haltung. Mit den ersten beiden Aspekten sind die Anpassungserfordernisse gemeint, mit denen Organisationen, bedingt durch die Globalisierung, Digitalisierung oder die Arbeitswelt 4.0, täglich konfrontiert werden. Eben diese Megatrends erfordern, dass sich Unternehmen schnell und dynamisch an Veränderungen, die die Unternehmensumwelt betreffen, anpassen müssen. Veränderungsfähigkeit bestimmt über den Erfolg des Unternehmens, wie eine Studie von Haufe-Lexware bestätigt. Der genannte dritte Aspekt der Kundenzentriertheit soll durch Anpassungsfähigkeit erzielt werden, indem umgehend Kundenwünsche realisiert werden können. Der vierte Kernaspekt der agilen Haltung verlangt ein hohes Maß an Flexibilität in Entscheidungsprozessen, Transparenz und Offenheit in der internen Kommunikation sowie einen wertschätzenden Umgang miteinander und die damit verbundene Bereitschaft, Verantwortung abgeben zu können. Diese agilen Prinzipien manifestieren sich gegenwärtig in verschiedenen Unternehmensbereichen, im Bereich der Personalentwicklung (PE) haben sie sich jedoch vielerorts noch nicht etabliert. Weiterbildungsangebote vieler Unternehmen lassen Flexibilität in den Prozessen vermissen und zeichnen sich eher durch standardisierte Angebote, wie Schulungen, Seminare und eLearnings aus, sodass die PE als weit entfernt von agilen Strukturen zu bezeichnen ist. Dabei steht die PE vor der Herausforderung, dass sich die Halbwertszeit des Wissens aufgrund wirtschaftlich
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Agilität in der Personalentwicklung ein, begründet die Relevanz der Arbeit angesichts aktueller Megatrends und stellt die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit vor.
2 Personalentwicklung: Es werden grundlegende Definitionen der Personalentwicklung, ihre Ziele, Akteure, Rahmenbedingungen sowie das Konzept der lernenden Organisation erörtert.
3 Prozessmodell der Personalentwicklung: Dieses Kapitel erläutert das System der PE, beginnend bei der Bedarfsanalyse über Instrumente der PE bis hin zur Evaluation und einer kritischen Würdigung der bestehenden PE.
4 Agilität: Hier werden der Begriff Agilität, seine Dimensionen sowie das Modell und die Merkmale agiler Organisationen sowie agile Managementformen und Methoden detailliert beleuchtet.
5 Forschungsfrage: Basierend auf der Theorie werden die zentralen Forschungsfragen der Arbeit präzisiert, die den Einfluss agiler Prinzipien, Voraussetzungen/Hemmnisse sowie Anforderungen an die Neuausrichtung der PE behandeln.
6 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Studie, einschließlich der Experteninterviews, des Erhebungsinstruments, der Stichprobe und der qualitativen Inhaltsanalyse.
7 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Experteninterviews werden deskriptiv dargestellt, in Kategorien geclustert und anschließend unter Berücksichtigung der Forschungsfragen interpretiert.
8 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, die Grenzen der Arbeit aufgezeigt und ein Fazit samt Ausblick hinsichtlich der Notwendigkeit einer Neuausrichtung der PE gegeben.
Agilität, Personalentwicklung, Agile Methoden, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Kompetenzentwicklung, Personalauswahl, Weiterbildung, Strategische Ausrichtung, Veränderungsfähigkeit, Experteninterviews, Prozessgestaltung, Führungskultur, Feedbackkultur, Personalmanagement.
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Trendthemas Agilität auf die Personalentwicklung und die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung von PE-Prozessen.
Die zentralen Themen sind das Verständnis von Agilität, die Bedeutung der Unternehmenskultur und Organisationsstruktur für PE-Prozesse sowie die Anwendung agiler Methoden in der Personalentwicklung.
Die Arbeit analysiert, welchen Einfluss agile Prinzipien auf die PE ausüben, welche Voraussetzungen und Hemmnisse dabei bestehen und welche Anforderungen sich daraus für eine wirksame Neuausrichtung der PE ergeben.
Es wurde eine explorative, qualitative Forschungsstrategie gewählt. Als Erhebungsmethode dienten zehn leitfadengestützte Experteninterviews, die mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der PE und Agilität definiert, und einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Experteninterviews zu Strategie, Organisation, Kultur und Prozessen dargelegt und interpretiert werden.
Die wichtigsten Begriffe sind Agilität, Personalentwicklung, agile Methoden, Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung.
Die Experten sind sich weitgehend einig, dass Agilität eine hohe Relevanz besitzt, um in einer sich schnell verändernden Umwelt wettbewerbsfähig zu bleiben, warnen jedoch vor dem Risiko, Agilität lediglich als kurzfristigen Hype zu betrachten.
Die Führungskultur ist entscheidend; die Experten fordern eine Abkehr von traditionellen, hierarchischen Führungsstilen hin zu einer agilen Grundhaltung, die Macht abgibt, Fehlertoleranz fördert und als Moderator fungiert.
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