Diplomarbeit, 2018
62 Seiten, Note: 1.0
1 Einführung
1.1 Untersuchungsfrage
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Theoretische Grundlagen des Projektmanagements
2.1 Projektbegriff im unternehmerischen Kontext
2.2 Unternehmen im Gefüge seiner Stakeholder
2.2.1 Definition des Stakeholder-Begriffs
2.2.2 Interessen und wechselseitige Beziehungen der Stakeholder
2.3 Aktuelle Definitionen des Projektmanagements
2.3.1 Definition nach PMI (Project Management Institute)
2.3.2 Definition nach DIN 69901
2.3.3 Definition nach ISO 21500
2.3.4 Weitere Definitionen
2.3.5 Abgrenzung zum Prozessmanagement
3 Grundlagen zu Erfolgsfaktoren
3.1 Definition Erfolgsfaktoren
3.2 Ziele der Erfolgsfaktorenbetrachtung
3.3 Grundlegende Problembereiche der Erfolgsfaktorenforschung
4 Erfolgsfaktoren des Projektmanagements
4.1 Phasen des Projektmanagements
4.1.1 Projektdefinition
4.1.2 In Etappen zum Erfolg – Pakete, Teile, Phasen und Steine
4.1.3 Projektplanung
4.1.4 Projektdurchführung und fortwährendes Projektcontrolling
4.1.5 Projektabschluss und Projektreview
4.2 Projekt- und Stakeholder-Kommunikation
5 Hybrid-Projektmanagement – klassische und agile Ansätze im Zusammenspiel
5.1 Grundlagen des agilen Handelns das Agile Manifest
5.2 Agiles und klassisches Projektmanagement – Abgrenzung und Zusammenspiel
5.3 Methoden des agilen Projektmanagements
5.3.1 Chancen und Risiken des hybriden Projektmanagements
6 Fazit und abschließende Bewertung
Die Arbeit untersucht, welche zeitgemäßen Faktoren den Projekterfolg beeinflussen und wie Unternehmen klassische und agile Methoden erfolgreich in einem hybriden Projektmanagement verknüpfen können. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für ein maximales Projektergebnis in komplexen Unternehmensumfeldern abzuleiten.
2.2.1 Definition des Stakeholder-Begriffs
Die Bedeutung von dem Begriff Stakeholder lässt sich schon fast aus der englischen Übersetzung ableiten. Lautet die Übersetzung ins Deutsche, Interessenvertreter oder auch Anspruchsberechtigte.15 Aus der Übersetzung selbst lässt sich aber nicht die genaue Charakteristik und Bedeutung des Stakeholders darlegen. Somit muss auf die Begrifflichkeit genauer eingegangen werden. In der einschlägigen Literatur lässt sich das Synonym „Stakeholder“ nur in einen Zusammenhang mit der Wirtschaft bringen. Hinter diesem Synonym verbergen sich nicht nur Einzelpersonen oder Personengruppen, sondern auch Institutionen oder auch Betroffene, die ein Interesse an einer Unternehmung oder an einem konkreten Projekt haben.16 Auch wenn die Natur selbst kein Interesse oder Ansprüche zeigen kann, ist sie sowohl als Rohstofflieferant und als Aufnahmemedium für Emissionen und der Abnahme von Abfällen als Stakeholder zu betrachten.17 Die Stakeholder, die in irgendeiner Form Interesse oder Ansprüche anzeigen können, unterscheidet man in interne und externe Stakeholder.
Zu den internen Stakeholdern gehören all diejenigen, die innerhalb einer Unternehmung agieren, sehr eng mit ihr verbunden sind oder in einer direkten Beziehung zu der Unternehmung und deren Ressourcen stehen und einen Einfluss auf die Unternehmung ausüben. Hierzu zählen in erster Linie die Mitarbeiter im Unternehmen: Personalrat / Betriebsrat; Unternehmensführung (Management)/ Vorgesetzte und Aktionäre etc. Was auf den ersten Blick verwirren mag, ist der Fakt, dass auch Aktionäre zu den internen Stakeholdern gehören. Folglich werden auch sie häufig als Shareholder bezeichnet.18 Durch den Kauf von Aktien werden die Aktionäre automatisch zu Anteilseignern und gleichzeitig zu Besitzern eines Unternehmens. Sie erhalten hierdurch auch einen unmittelbaren Einfluss über die Aktionärsversammlungen mit einem Stimmrecht auf die Unternehmensführung.19
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Anpassungsdruck durch Globalisierung und Komplexität und formuliert die Forschungsfragen zur Beeinflussung des Projekterfolgs.
2 Theoretische Grundlagen des Projektmanagements: Dieses Kapitel definiert den Projektbegriff, erläutert die Rolle der Stakeholder und grenzt Projektmanagement von Prozessmanagement ab.
3 Grundlagen zu Erfolgsfaktoren: Es wird die theoretische Basis der Erfolgsfaktorenforschung gelegt sowie deren Ziele und methodische Problembereiche dargelegt.
4 Erfolgsfaktoren des Projektmanagements: Die verschiedenen Phasen eines Projekts von der Definition bis zum Abschluss werden hinsichtlich ihrer Erfolgsfaktoren detailliert analysiert.
5 Hybrid-Projektmanagement – klassische und agile Ansätze im Zusammenspiel: Das Kapitel führt in das Agile Manifest ein, vergleicht klassische mit agilen Methoden und untersucht hybride Ansätze inklusive Chancen und Risiken.
6 Fazit und abschließende Bewertung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Kombination aus harten Erfolgsfaktoren und weichen Kompetenzen sowie ein hybrider Ansatz den größten Projekterfolg versprechen.
Projektmanagement, Erfolgsfaktoren, Hybrid-Projektmanagement, Agiles Manifest, Scrum, Kanban, Stakeholder-Management, Projektphasen, Projektcontrolling, Unternehmenserfolg, Projektplanung, Change Management, Sozialkompetenz, Risikomanagement, Zielorientierung
Die Arbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren des Projektmanagements in modernen Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die Integration agiler und klassischer Methoden.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements, die Bedeutung von Stakeholdern, die Erfolgsfaktorenforschung sowie die Vor- und Nachteile agiler Arbeitsweisen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie Unternehmen durch den Einsatz zeitgemäßer Erfolgsfaktoren und eines hybriden Projektmanagements einen maximalen Projekterfolg erzielen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturarbeit, die den aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsstand analysiert und auf die praktische Umsetzung überträgt.
Im Hauptteil werden zunächst die Phasen des klassischen Projektmanagements untersucht, bevor der Fokus auf die Einführung und Anwendung agiler Methoden wie Scrum und Kanban rückt.
Typische Begriffe sind Projektmanagement, hybride Ansätze, agile Methoden, Erfolgsfaktoren, Stakeholder und Projektcontrolling.
Der klassische Ansatz ist stärker standardisiert, hierarchisch und linear geprägt, während agile Ansätze durch Transparenz, Selbstorganisation und Flexibilität bei Projektänderungen überzeugen.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein hybrides Modell, das flexibel an die jeweilige Projektsituation angepasst wird, für komplexe Vorhaben oft die erfolgreichste Strategie darstellt.
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