Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1,0
1 Vorwort
2 Begriffe der Differentialgeometrie
3 Der Zusammenhang zwischen Riemannscher Geometrie und Allgemeiner Relativitätstheorie
3.1 Das Äquivalenzprinzip
3.2 Formalisierung des Raumzeitbegriffs
3.3 Grafische Darstellung im Raumzeit - Diagramm
4 Die Schwarzschildmetrik
4.1 Herleitung der Schwarzschildmetrik
4.2 Diskussion der Schwarzschildmetrik
4.2.1 Photonenweltlinien und Raumzeit - Diagramm
4.2.2 Die Struktur eines nichtrotierenden Schwarzen Loches
5 Die Kerr Metrik
5.1 Das Wegelement für ein stationäres, axialsymmetrisches Gravitationsfeld
5.2 Versuch einer Herleitung analog zur Schwarzschildmetrik
5.3 Der Newman - Janis - Trick
5.3.1 Einschub: (Null-)Tetraden
5.3.2 Eine schnelle „Herleitung” der Kerr - Metrik
5.3.3 „Begründung” des NJA und Ausblick
6 Folgerungen aus der Kerr Metrik
6.1 Weitere Formen des Wegelements
6.2 Die physikalische Interpretation des Parameters a
6.3 Physikalisch relevante Limiten der Kerr Metrik
6.4 Frame - Dragging
6.5 Die Struktur eines Kerr-Loches
6.6 Das Raum - Zeit - Diagramm eines Kerr - Loches
6.7 Strahlung eines Kerr - Loches
7 Zusammenfassung
8 Anhang
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der theoretischen Analyse der Kerr-Metrik im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie. Ziel ist es, die Eigenschaften von rotierenden, nicht geladenen Schwarzen Löchern herleitend zu untersuchen, ausgehend von den mathematischen Grundlagen der Differentialgeometrie über die Schwarzschild-Lösung bis hin zur komplexen Struktur rotierender Raumzeiten unter Anwendung des Newman-Janis-Tricks.
Die kovariante Ableitung
Da eine Mannigfaltigkeit aus mehreren Koordinatenumgebungen besteht, kann der Charakter der partiellen Ableitung nicht tensoriell sein. Es soll ein koordinatenunabhängiger Ableitungsoperator eingeführt werden. Dieser ist die sogenannte kovariante Ableitung:
∇bTc d = ∂bTc d + Ta d Γc ab − Tc a Γa db (2.8)
Hierbei bezeichnet Γa bc den sogenannten metrischen Zusammenhang (oder auch Christoffel-symbol), welcher die Transformation zwischen den verschiedenen Koordinatenumgebungen beschreibt3:
Γa bc = 1 2 gda (gdb,c + gdc,b − gbc,d) (2.9)
Die Gleichung (2.8) kann leicht verallgemeinert werden: jeder ko -/kontravariante Index wird in derselben Form wie der hintere/mittlere Summand in (2.8) ausgedrückt.
1 Vorwort: Einführende Übersicht über die historische Entwicklung der Theorie Schwarzer Löcher und die Zielsetzung der Arbeit.
2 Begriffe der Differentialgeometrie: Einführung der für die Arbeit notwendigen mathematischen Grundlagen, einschließlich Tensoren und Metrik.
3 Der Zusammenhang zwischen Riemannscher Geometrie und Allgemeiner Relativitätstheorie: Etablierung der physikalischen Grundlagen, insbesondere des Äquivalenzprinzips und der Feldgleichungen.
4 Die Schwarzschildmetrik: Detaillierte Herleitung und Diskussion der Lösung für ein nicht rotierendes Schwarzes Loch.
5 Die Kerr Metrik: Untersuchung der Raumzeit um ein rotierendes Schwarzes Loch und Anwendung des Newman-Janis-Tricks.
6 Folgerungen aus der Kerr Metrik: Analyse der physikalischen Konsequenzen wie Frame-Dragging und Energieextraktion.
7 Zusammenfassung: Resümee der gewonnenen Erkenntnisse über die Eigenschaften Schwarzer Löcher.
8 Anhang: Mathematische Beweise und zusätzliche Herleitungen zur Unterstützung der Hauptkapitel.
Kerr-Metrik, Schwarzschildmetrik, Allgemeine Relativitätstheorie, Schwarze Löcher, Differentialgeometrie, Newman-Janis-Trick, Ereignishorizont, Ergoregion, Penrose-Prozess, Frame-Dragging, Raumzeit, Metrischer Tensor, Christoffelsymbole, Singularität, Geodäten
Die Arbeit bietet eine fundierte theoretische Analyse der Kerr-Metrik, welche die Raumzeit um rotierende Schwarze Löcher beschreibt.
Die Schwerpunkte liegen auf der mathematischen Herleitung der Metriken, der geometrischen Interpretation der Raumzeit und den physikalischen Besonderheiten rotierender Schwarzer Löcher.
Das Ziel ist die verständliche Herleitung und physikalische Interpretation der Kerr-Metrik, ausgehend von der einfacheren Schwarzschild-Metrik.
Es werden Methoden der Differentialgeometrie, der Variationsrechnung sowie der Newman-Janis-Algorithmus zur Transformation von Metriken angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung mathematischer Grundlagen, die Herleitung der Schwarzschild- und Kerr-Metriken sowie die Untersuchung ihrer physikalischen Folgen.
Wichtige Begriffe sind Kerr-Metrik, Schwarzschildmetrik, Ereignishorizont, Ergoregion und Frame-Dragging.
Der Trick ist entscheidend, um die Kerr-Metrik mathematisch aus der Schwarzschild-Metrik zu gewinnen, da eine direkte Lösung der Feldgleichungen für rotierende Objekte deutlich komplexer wäre.
Die Ergoregion ermöglicht physikalische Prozesse wie den Penrose-Prozess, bei dem einem rotierenden Schwarzen Loch Energie entzogen werden kann.
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