Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit widmet sich der theoretischen Herleitung und Diskussion der Eigenschaften von Schwarzen Löchern, insbesondere der Kerr-Metrik. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung des metrischen Tensors als Mittel zur Beschreibung der Raumzeit um ein rotierendes Schwarzes Loch.
Das erste Kapitel führt einige grundlegende Konzepte der Differentialgeometrie ein, die für das Verständnis der weiteren Ausführungen relevant sind. Anschließend wird der Zusammenhang zwischen Riemannscher Geometrie und der Allgemeinen Relativitätstheorie erläutert. Das dritte Kapitel widmet sich der Herleitung der Schwarzschildmetrik, die die Raumzeit um ein nicht rotierendes Schwarzes Loch beschreibt. Nach der Herleitung wird die Schwarzschildmetrik anhand von Photonenweltlinien und Raumzeit-Diagrammen untersucht.
Im fünften Kapitel wird der Versuch unternommen, die Kerr-Metrik analog zur Schwarzschildmetrik herzuleiten. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass diese Herangehensweise nicht zielführend ist. Daher wird im folgenden Unterkapitel der Newman-Janis-Trick vorgestellt, der eine effiziente Herleitung der Kerr-Metrik ermöglicht. Das sechste Kapitel widmet sich der Interpretation und den Folgerungen aus der Kerr-Metrik. Insbesondere werden die physikalische Bedeutung des Parameters a, Frame Dragging und die Struktur eines Kerr-Loches behandelt.
Differentialgeometrie, Allgemeine Relativitätstheorie, Schwarze Löcher, Schwarzschildmetrik, Kerr-Metrik, Newman-Janis-Trick, Frame Dragging, Raumzeit-Diagramm.
Die Arbeit widmet sich der theoretischen Herleitung und Diskussion der Eigenschaften von Schwarzen Löchern, insbesondere der Kerr-Metrik für rotierende Schwarze Löcher.
Dies ist eine mathematische Methode, mit der die Kerr-Metrik effizient aus der einfacheren Schwarzschildmetrik gewonnen werden kann, ohne den komplexen Weg der direkten Herleitung gehen zu müssen.
Während die Schwarzschildmetrik ein nicht-rotierendes, ungeladenes Schwarzes Loch beschreibt, beschreibt die Kerr-Metrik die Raumzeit um ein rotierendes Schwarzes Loch.
Frame Dragging ist ein Effekt der allgemeinen Relativitätstheorie, bei dem eine rotierende Masse (wie ein Kerr-Loch) die umgebende Raumzeit "mitreißt".
Die Differentialgeometrie liefert den notwendigen mathematischen Apparat, um die Krümmung der Raumzeit und die Metriken Schwarzer Löcher formal zu beschreiben.
Ja, im letzten Kapitel wird die für die Astrophysik relevante Strahlung eines Kerr-Loches qualitativ betrachtet.
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