Bachelorarbeit, 2018
46 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Spielentscheidende Faktoren im Basketballsport
2.1 Definition Heimvorteil
2.2 Der Heimvorteil im Basketballsport
2.3 Der Heimvorteil in anderen Spielsportarten
3 Analyse des Heimvorteils in der Basketball-Bundesliga
3.1 Hypothesen
3.2 Methodik
3.3 Ergebnisse der statistischen Analyse
4 Diskussion
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Heimvorteil als Einflussfaktor für den Erfolg in der Basketball-Bundesliga über einen Zeitraum von zehn Jahren (2007/2008 bis 2016/2017). Ziel ist es, durch eine statistische Analyse der regulären Saisonspiele und Playoff-Begegnungen zu klären, ob der Heimvorteil einen signifikanten Einfluss auf den Sporterfolg hat und wie sich dieser in wichtigen Playoff-Spielen im Vergleich zur regulären Spielzeit verhält.
2 Spielentscheidende Faktoren im Basketballsport
Auf eine Spielentscheidung in der Spielsportart Basketball hat eine Vielzahl an unterschiedlichen Faktoren Einfluss. Welche Faktoren dies sind und in welcher Dimension diese Auswirkungen auf Sieg oder Niederlage haben, ist weiterhin aktueller Gegenstand vieler Untersuchungen, da der Basketballsport in seiner Struktur eine immense Komplexität aufweist. Über einige spielentscheidende Faktoren im Basketballsport herrscht jedoch bereits Einigkeit. Es lässt sich festhalten, dass sich in Hinblick auf diese Faktoren eine Unterscheidung anbietet: Zum einen sind hier die Leistungsfaktoren im basketballspezifischen Anforderungsprofil zu nennen, die den Athleten ermöglichen, in Verbindung mit der Gruppenzusammenarbeit, ihre bestmögliche Leistung in einem Spiel abzurufen und im kooperativen Teamgefüge qualitativ hochwertig zu agieren. Zum anderen existieren verschiedene externe Faktoren, die im Spiel auf diese Leistungsfaktoren einwirken und diese so positiv oder negativ beeinflussen können.
Als wichtigste individuelle Leistungsfaktoren im Basketball nennen Bösing, Bauer, Remmert, der Deutsche Basketball-Bund und Lau (2014, S. 33) “Taktik, Koordination und Technik, Kondition, Konstitution, psychische Dispositionen und soziale Kompetenzen”. Die konditionellen Leistungsfaktoren “sind dabei ‘Mittel zum Zweck’ und werden erst in den koordinativ-technischen Spielhandlungen wirksam” (Bösing et al., 2014, S. 34). Da weiter alle Spielhandlungen von der individuellen und kollektiven Taktik geprägt werden, lässt sich also festhalten, dass zwischen den Leistungsfaktoren bzw. Voraussetzungen im Leistungsprofil Wechselwirkungen bestehen, die den Erfolg beeinflussen. Diese Wechselwirkungen zeigen die komplexe Struktur im individuellen Leistungsprofil der Sportart auf.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Heimvorteils in der Basketball-Bundesliga ein, stellt die Relevanz der Untersuchung dar und identifiziert Forschungslücken hinsichtlich des untersuchten Zeitraums.
2 Spielentscheidende Faktoren im Basketballsport: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen internen und externen Faktoren, die den Erfolg im Basketball beeinflussen, und liefert eine wissenschaftliche Definition des Heimvorteils.
3 Analyse des Heimvorteils in der Basketball-Bundesliga: Hier werden die Hypothesen formuliert, das methodische Vorgehen beschrieben und die statistischen Daten der zehn Spielzeiten analysiert.
4 Diskussion: Die gewonnenen statistischen Ergebnisse werden kritisch reflektiert, mit existierender Fachliteratur verglichen und hinsichtlich ihrer Validität sowie Limitationen interpretiert.
5 Fazit: Das Fazit bestätigt den signifikanten Heimvorteil in der Basketball-Bundesliga und gibt einen Ausblick auf notwendige weiterführende Forschungsansätze.
Heimvorteil, Basketball-Bundesliga, Sporterfolg, Playoffspiele, Heimsiegesquote, Leistungsfaktoren, Statistik, Signifikanz, Spielentscheidung, Taktik, Coaching, Sportwissenschaft, Mannschaftssport, Leistungsgefälle, Zuschauerreaktionen.
Die Arbeit untersucht den Heimvorteil als zentralen Einflussfaktor für den Erfolg von Mannschaften in der Basketball-Bundesliga über einen Zeitraum von zehn Jahren.
Die Arbeit behandelt die spielentscheidenden Faktoren im Basketball, definiert den Heimvorteil wissenschaftlich und vergleicht statistische Daten aus regulären Saisons und Playoff-Phasen.
Das Ziel ist es, statistisch nachzuweisen, ob und in welchem Maße ein signifikanter Heimvorteil in der Basketball-Bundesliga existiert und ob dieser in wichtigen Spielen, wie den Playoffs, eine stärkere Rolle spielt.
Der Autor führt eine statistische Analyse auf Basis von Daten aus öffentlich zugänglichen Datenbanken durch, unter Verwendung von Chi-Quadrat-Tests sowie Zwei-Stichproben-F-Tests und T-Tests.
Der Hauptteil analysiert die Daten von insgesamt 6616 Spielen, stellt diese in Kreuztabellen dar und interpretiert die Signifikanz der Ergebnisse bezüglich des Heimvorteils.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Heimvorteil, Basketball-Bundesliga, Heimsiegesquote, Playoffspiele und statistische Signifikanz.
Die Analyse zeigt, dass der Heimvorteil in den Playoffs mit durchschnittlich 66,31 % signifikant höher ausfällt als in den regulären Spielzeiten (60,54 %).
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Leistungsgefälle zwischen den Top-Teams (Playoff-Teilnehmer) und den schwächeren Teams über die Jahre gestiegen ist und die Qualität der Mannschaft ein wesentlicher Moderator für den Heimvorteil geworden ist.
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