Bachelorarbeit, 2018
41 Seiten, Note: 1,3
1. Das Grundeinkommen - ein finanzierbares System?
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Arbeit
2. Grundlegendes
2.1 Definition Grundeinkommen
2.2 Empirische Daten
3. Modelle zur Finanzierung eines Grundeinkommens
3.1 Modell nach Werner
3.1.1 Die Finanzierung durch die Umsatzsteuer bei bestehenden Steuern
3.1.2 Die Finanzierung durch die Umsatzsteuer als einzige Steuer
3.2 Weiterentwickeltes Modell nach Althaus und Binkert
3.3 Modell der KAB
4. Umverteilungswirkungen innerhalb der Gesellschaft
4.1 Nach dem Modell von Werner
4.1.1 Bei bestehenden Steuern
4.1.2 Bei Ersatz aller Steuern durch die Umsatzsteuer
4.2 Nach dem Modell von Althaus und Binkert
4.3 Nach dem Modell der KAB
5. Zusammenfassung und Fazit
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die finanzielle Machbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland und analysiert die damit verbundenen Umverteilungseffekte auf unterschiedliche Gesellschaftsschichten. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie ein solches System rechnerisch ausgestaltet werden kann, um sowohl soziale Sicherheit zu gewährleisten als auch fiskalisch tragfähig zu sein.
2.1 Definition Grundeinkommen
Ein Grundeinkommen, auch als bedingungsloses Grundeinkommen betitelt, ist eine Geldleistung des Staats, welche jeder Mensch innerhalb einer politischen Gemeinschaft ohne jegliche Gegenleistung erhält. Da sich das Grundeinkommen auf alle Menschen bezieht sowie bedingungslos ist, unterliegt es weder einer Bedürftigkeitsprüfung noch dem Zwang zur Arbeit. Es stellt einen individuellen Rechtsanspruch dar. Die Idee des Grundeinkommens besteht darin, die Existenz zu sichern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
In Verbindung mit dem Grundeinkommensbegriff wird häufig von einer sogenannten Negativen Einkommenssteuer gesprochen. Dieser Begriff resultiert aus der Verrechnung der individuellen Einkommenssteuerschuld ohne Grundeinkommen mit dem ausgezahlten Grundeinkommensbetrag. Zunächst unterliegt das Grundeinkommen einer steuerrechtlichen Überprüfung des Einkommens. Wie hoch das jeweilige zusätzliche Einkommen einer Person ist, hat dabei keine Auswirkungen auf den Erhalt des Grundeinkommens - lediglich die Einkommenssteuerschuld wird erhöht.
1. Das Grundeinkommen - ein finanzierbares System?: Einleitung in die Problematik wachsender sozialer Ungleichheit und Zielsetzung der Arbeit, die rechnerische Umsetzbarkeit eines Grundeinkommens zu prüfen.
2. Grundlegendes: Definition des bedingungslosen Grundeinkommens sowie Einordnung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Deutschland anhand statistischer Daten.
3. Modelle zur Finanzierung eines Grundeinkommens: Detaillierte Darstellung dreier Finanzierungsansätze basierend auf Umsatzsteuer, Einkommensteuer und gemischten Steuerneugestaltungen.
4. Umverteilungswirkungen innerhalb der Gesellschaft: Analyse der Auswirkungen der vorgestellten Modelle auf das Nettoeinkommen verschiedener Bevölkerungsgruppen in konkreten Rechenbeispielen.
5. Zusammenfassung und Fazit: Kritische Gegenüberstellung der Modelle und Bewertung der theoretischen Finanzierbarkeit unter Berücksichtigung von Risiken und ökonomischen Parametern.
Grundeinkommen, Finanzierbarkeit, Umverteilung, Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Sozialstaat, Transfergrenze, Negatives Einkommen, Flat Tax, Soziale Gerechtigkeit, Vermögenssteuer, Volkseinkommen, Bruttoinlandsprodukt, Kaufkraft, Fiskalpolitik
Die Arbeit untersucht, ob und wie ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland finanziert werden kann und welche Auswirkungen dies auf die Einkommensverteilung hätte.
Die Schwerpunkte liegen auf der steuerlichen Finanzierung, dem Vergleich theoretischer Modelle sowie der Analyse der Nettoeinkommensveränderungen für Bürger.
Das Ziel ist es, die Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit anhand rechnerischer Szenarien zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wer von welchem Modell profitieren würde.
Die Autorin nutzt eine quantitative, rechnergestützte Analyse, bei der existierende Finanzierungsmodelle auf Daten von 2010 bis 2017 angewandt werden, um steuerliche Auswirkungen zu modellieren.
Es werden drei spezifische Modelle (Werner, Althaus & Binkert, KAB) detailliert vorgestellt, finanziell berechnet und hinsichtlich ihrer Umverteilungswirkung interpretiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Grundeinkommen, Steuerneugestaltung, Umverteilung, Fiskalpolitik und soziale Teilhabe beschreiben.
Das Modell von Werner setzt primär auf eine Erhöhung der Umsatzsteuer, um alle anderen Steuern langfristig zu ersetzen, während die anderen Modelle stärker auf Einkommenssteueranpassungen oder Vermögenssteuern setzen.
Die Transfergrenze markiert den Punkt, ab dem die Steuerschuld eines Bürgers so hoch ist, dass das Grundeinkommen rechnerisch komplett durch eigene Steuern finanziert ist.
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