Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gliederung und Vorgehensweise
2. Initial public offering (IPO)
2.1 Begriffserklärung
2.2 Voraussetzungen
2.3 Prozess eines Börsengangs
2.4 Motive für einen Börsengang
2.5 Nachteile und Bedenken
3. Analyse der IPOs in Deutschland
3.1 Beschreibung der Datenbank
3.2 Formulierung der Thesen
3.3 Entwicklung
3.4 Branchenklassifizierung
3.5 Emissionsvolumen
3.6 Aktienkursverläufe
3.6.1 Zeitpunkt des Börsengangs
3.6.2 Branche
3.6.3 Emissionsvolumen
3.7 Zwischenfazit
4. Methoden zur Bewertung von IPOs
4.1 Bedeutung
4.2 Unterscheidung
4.3 Einzelbewertungsverfahren
4.3.1 Substanzwertverfahren
4.4 Gesamtbewertungsverfahren
4.4.1 Mulitplikator-Verfahren
4.4.2 Ertragswert- und Dicounted-Cash-Flow-Verfahren
4.5 Mischbewertungsverfahren
4.5.1 Mittelwertverfahren
4.5.2 Übergewinnverfahren
4.6 Zwischenfazit
5. Weitere Faktoren zur Bewertung von IPOs
5.1 Analysekennzahlen
5.1.1 Bedeutung
5.1.2 Eigenkapitalquote
5.1.3 Liquiditätsgrade
5.1.4 Eigenkapital-, Gesamtkapital- und Umsatzrentabilität
5.2 Qualitative Faktoren
5.2.1 Bedeutung
5.2.2 Branche und Wettbewerb
5.2.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedinungen
5.2.4 Transparenz
6. Fallbeispiel: Bewertung HELLA KGaA Hueck & Co.
6.1 Unternehmensvorstellung
6.2 Börsengang
6.3 Analyse der qualitativen Faktoren
6.3.1 Management und Organisationsstruktur
6.3.2 Branche und Wettbewerb
6.3.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
6.3.4 Rechtsform
6.3.5 Transparenz-Level
6.4 Analyse der quantitativen Faktoren
6.4.1 Multiplikatoren
6.4.2 Analysekennzahlen
6.5 Auswertung
7. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob Initial Public Offerings (IPOs) für deutsche Privatanleger eine attraktive Investment-Chance darstellen. Hierzu werden die Börsengänge der letzten zehn Jahre analysiert, Bewertungsmethoden geprüft und die Ergebnisse an einem Fallbeispiel angewendet.
2.3 Prozess eines Börsengangs
Im Vorfeld eines Börsengangs müssen von dem jeweiligen Unternehmen einige Vorbereitungen getroffen und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden. In dem folgenden Abschnitt wird der komplexe Prozess des Börsengangs näher erläutert.
Um einen Börsengang durchführen zu können, benötigt das Unternehmen zunächst einen geeigneten Partner. Dazu werden Gespräche mit verschiedenen Banken geführt und in der Regel eine Bank als Konsortialführer bestimmt. Oftmals gehören dem Konsortium weitere Banken an, die an der Emission ebenfalls beteiligt werden. Die Bank führt danach in Abstimmung mit dem Unternehmen eine Due Diligence Prüfung durch. Diese ausführliche Unternehmensanalyse ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, jedoch verlangen Börsenzulassungsgremien von der konsortialführenden Bank zunehmend eine Plausibilitätserklärung der Planungsrechnungen. Ergebnis der Due Diligence Prüfung ist ein Börsenprospekt, der alle erforderlichen Informationen der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Die verschiedenen Methoden zur Unternehmensbewertung werden später ausführlich erläutert. Auf Basis des Börsenprospekts wirbt das Unternehmen im Rahmen einer Roadshow für den eigenen Börsengang.
Nach der Roadshow folgt die Emissionspreisfestsetzung. Die zur Fixierung des Ausgabepreises und zur Platzierung der Wertpapiere existierenden Verfahren lassen sich grundsätzlich in Festpreis-, Bookbuilding-und Auktionsverfahren unterscheiden. Beim Festpreisverfahren erwerben die Emissionsbanken in der Regel die zu platzierenden Aktien zu einem festen Preis. Zu dem übernehmen sie sämtliche Aufgaben im Rahmen der Aktienemission. Der Emittent überträgt somit das Platzierungsrisiko und die Ausgestaltung an die beteiligten Emissionsbanken. Die Preisfestsetzung erfolgt unmittelbar vor der Veröffentlichung des Emissionsprospektes und kann in Folge der Marketing-Phase nicht mehr geändert werden. Der Emittent hat so den Vorteil, dass der Emissionserlös schon frühzeitig bekannt ist und nicht von einem negativen
1. Einleitung: Beleuchtung der Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit im Kontext des deutschen IPO-Marktes.
2. Initial public offering (IPO): Definition, Voraussetzungen, Prozess, Motive sowie Nachteile und Bedenken eines Börsengangs.
3. Analyse der IPOs in Deutschland: Empirische Untersuchung von 173 Börsengängen zwischen 2005 und 2014 hinsichtlich Trends, Emissionsvolumen und Performance.
4. Methoden zur Bewertung von IPOs: Überblick über Einzel-, Gesamt- und Mischbewertungsverfahren sowie deren Eignung für Neuemissionen.
5. Weitere Faktoren zur Bewertung von IPOs: Vorstellung ergänzender Analysekennzahlen sowie qualitativer Faktoren wie Branche, Wettbewerb und Transparenz.
6. Fallbeispiel: Bewertung HELLA KGaA Hueck & Co.: Konkrete Anwendung der Bewertungsmodelle und Analysekriterien am Beispiel des Börsengangs der HELLA KGaA.
7. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Würdigung der Eignung von IPOs als Geldanlage für Privatanleger.
Initial Public Offering, IPO, Börsengang, Privatanleger, Unternehmensbewertung, Aktienkurs, Performance, Multiplikator-Verfahren, DCF-Verfahren, Analysekennzahlen, Eigenkapitalquote, Rentabilität, HELLA, Finanzierung, Kapitalmarkt.
Die Arbeit untersucht, ob Börsengänge (IPOs) in Deutschland für Privatanleger eine lohnende Investment-Chance darstellen.
Die zentralen Themen sind der IPO-Markt in Deutschland, Methoden zur Unternehmensbewertung sowie die Analyse der Performance von Neuemissionen.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob IPOs eine geeignete Geldanlageform für Privatanleger sind, basierend auf einer Analyse vergangener Börsengänge.
Es werden empirische Daten von 173 Börsengängen zwischen 2005 und 2014 ausgewertet, Thesen geprüft und eine Fallstudie (HELLA KGaA) durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zu Börsengängen, die empirische Analyse des IPO-Marktes, verschiedene Bewertungsverfahren und die Anwendung dieser Verfahren in einem Fallbeispiel.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Initial Public Offering, Unternehmensbewertung, Aktienperformance, Privatanleger und Kapitalmarkt charakterisieren.
Die Durchführung ist aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit detaillierter Research-Berichte der Konsortialbanken für Privatanleger oft schwierig.
Die Analyse zeigt, dass Aktien mit einem hohen Emissionsvolumen stärker von der positiven Entwicklung der großen Indizes wie DAX und MDAX partizipieren.
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