Diplomarbeit, 2005
175 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Nikotinprävention im Elternhaus bei Kindern im Vorschulalter. Das Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung einer frühzeitigen Prävention zu beleuchten und den Einfluss des elterlichen Verhaltens auf die Entwicklung einer Nikotinsucht bei Kindern im Vorschulalter zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas Nikotinprävention im Kontext der Sucht und Gesellschaft einordnet. Anschließend werden das wissenschaftliche Verständnis von Sucht, die Geschichte des Tabaks und die Folgen des Nikotinkonsums für die Gesundheit und Gesellschaft betrachtet. Im Anschluss wird auf die Ätiologie süchtigen Verhaltens eingegangen, wobei verschiedene Konzepte und Theorien zur Entwicklung einer Nikotinsucht vorgestellt werden. Die Arbeit untersucht dann die Relevanz der Drogenthematik im Vorschulalter und beleuchtet die besonderen Herausforderungen und Chancen der Prävention in dieser Altersgruppe. Ein wichtiger Teil der Arbeit widmet sich der Rolle der Familie als erster Sozialisationsinstanz und analysiert sowohl Risikofaktoren als auch protektive Faktoren innerhalb des Familiensystems. Es werden verschiedene Strategien der familiären Suchtprävention vorgestellt. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Ergebnisse einer Untersuchung in einer Kindertagesstätte in Magdeburg präsentiert und diskutiert. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen sowie einer Diskussion der Limitationen der Studie und zukünftiger Forschungsbedarfe.
Nikotinprävention, Sucht, Familie, Elternhaus, Vorschulalter, Risikofaktoren, Protektive Faktoren, Vorbildverhalten, Kommunikation, Prävention, Gesellschaft, Gesundheit, Entwicklung, Ätiologie, Tabakkonsum, Kindertagesstätte, Magdeburg
Suchtverhalten entwickelt sich oft als Prozess. Frühzeitige Prävention stärkt Schutzfaktoren und sensibilisiert Kinder, bevor sie in Kontakt mit Suchtmitteln kommen.
Die Familie ist die erste Sozialisationsinstanz. Elterliches Vorbildverhalten, Kommunikation und das allgemeine Gesundheitsbewusstsein prägen die Einstellung des Kindes zu Drogen.
Protektive Faktoren sind Merkmale wie eine stabile emotionale Bindung, offene Kommunikation, soziale Unterstützung und die Förderung des Selbstwertgefühls des Kindes.
Die gesellschaftliche Akzeptanz von Nikotin und Alkohol erschwert die Präventionsarbeit, da diese Stoffe oft nicht als gefährliche Drogen wahrgenommen werden.
Die Befragung untersuchte das Verhalten von Eltern und Kindern sowie den Umgang mit Alltagsdrogen, um Zusammenhänge zwischen familiärem Umfeld und Suchtgefährdung aufzuzeigen.
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