Masterarbeit, 2015
150 Seiten, Note: 2,7
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung – YouTube als Symbol kulturellen Wandels?
2. Der Raum als konstruierter Ort
2.1 Der Raumbegriff in der (Medien-) Geographie
2.2 Der digitale Raum
2.3 Raumstrukturen und Vernetzung
2.3.1 Netzwerke
2.3.2 Soziale Netzwerke
3. Globalisierte (Medien-) Gesellschaft
3.1 Technisierung und Medialisierung der Gesellschaft
3.2 Kulturelle Globalisierung
3.3 Medienkonsum und Medienkompetenz
4. Kommunikation – Mehr als nur „Face to Face“
4.1 Medienkommunikation
4.2 Identitätsbildung als Teil der Kommunikation
4.3 Kommunikation und soziale Einbindung in Communitys
5. Die Video-Plattform YouTube
5.1 Die Funktionen auf YouTube
5.1.1 Auf YouTube navigieren
5.1.2 Videos ansehen
5.1.3 Videos teilen und einbetten
5.1.4 Videos archivieren
5.1.5 Videos bewerten
5.1.6 Videos kommentieren
5.1.7 Der Kanal
5.1.8 Kanäle abonnieren
5.1.9 Playlist erstellen
5.2 YouTube als soziales Medium
5.3 Kommunikation auf YouTube
5.3.1 Der Kanal als Kommunikationsmittel
5.3.2 Kommunikation durch Bewertungen und Kommentare
5.3.3 Kommunikation mittels Videos
5.4 Der öffentliche Diskurs
6. Empirie
6.1 Der Kanal der Untersuchung
6.2 Kommunikationsverhalten des Videokünstlers
6.2.1 Untersuchungsdesign
6.2.2 Methodisches Vorgehen
6.2.3 Darstellung der Ergebnisse
6.2.4 Zusammenfassende Analyse der Ergebnisse
6.3 Kommunikationsverhalten und soziale Bindung der Zuschauer
6.3.1 Untersuchungsdesign
6.3.2 Methodisches Vorgehen
6.3.3 Darstellung der Ergebnisse
6.3.4 Zusammenfassende Analyse der Ergebnisse
7. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Kommunikationsprozesse auf der Videoplattform YouTube, um aufzuzeigen, wie sich der soziale Aspekt in digitalen Medien auf den Videokonsum auswirkt und welche neuen Formen der Kommunikation zwischen Videokünstlern und Zuschauern entstehen.
1. Einleitung – YouTube als Symbol kulturellen Wandels?
Kunst und Kultur sind so alt wie die Menschheit selbst. Ebenso wie der Mensch sich mit der Evolution weiterentwickelt verändert sich auch sein Verständnis von Kunst und Kultur. Dieses befindet sich in einem permanenten Entwicklungsprozess. Selbst wenn es verallgemeinert Epochen gibt, in denen ein bestimmtes Kulturbefinden als Konsens vorherrscht, so bleibt es doch stets immer etwas Subjektives, individuell zu Bewertendes. Unbestritten ist allerdings, dass technische Entwicklungen im Zusammenhang mit der kulturellen Veränderung, insbesondere der kulturellen Innovation, stehen. So ist wahrscheinlich die Erfindung des modernen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg das Exempel schlechthin. Erstmals war es möglich, geistiges Kulturgut in einer nie zuvor gesehenen Geschwindigkeit zu verbreiten. Dies hat gewissermaßen zu einer Demokratisierung von Information geführt. Die Photographie sowie das Medium Radio und Fernsehen sind weitere Beispiele technischen Fortschritts, der immensen Einfluss auf Kunst und Kultur genommen hat. Als wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit und als aktuellstes Beispiel dieser Auflistung ist das Internet zu nennen. Durch das System der Vernetzung einzelner Computer miteinander entstanden nicht nur wirtschaftlich gesehen neue Möglichkeiten. Vor allem auch im kulturellen Bereich hat diese Errungenschaft enormes Ausmaß auf Vielfalt und Wandel mit sich gebracht. Auch das Kommunikationsverhalten und die Mediennutzung wurden durch das Internet grundlegend beeinflusst.
Heutzutage ist es nahezu unmöglich, ohne Internet auszukommen. Während der Schulzeit und im Studium benötigt man es zum Recherchieren, für Referate und Hausarbeiten. Ohne den Zugang zur Fülle an Informationen, die das Internet bietet, wäre einem so manches verwehrt. In sozialen Netzwerken, vorzugsweise Facebook, findet wie selbstverständlich ein Informationsaustausch statt – ob es Berufliches, die Sportgruppe oder Dienstleistungen, wie Wohnungsangebote, betrifft. Durch die praktische Gruppenkommunikation über Messenger-Dienste und Chats ist es zudem möglich, Informationen mit einem Rundumschlag mit beliebig vielen Adressaten zu teilen. Sofern man nicht teilnimmt, kann es sein, dass man eine Vielzahl an nützlichen Informationen nicht wahrnimmt. Dies bewirkt einen gewissen Zwang, nicht auf soziale Medien verzichten zu können.
1. Einleitung – YouTube als Symbol kulturellen Wandels?: Einführung in das Thema des technologisch induzierten Wandels von Kunst, Kultur und Kommunikationsverhalten durch das Internet.
2. Der Raum als konstruierter Ort: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Raumbegriff in der Geographie sowie der Definition und Bedeutung von digitalen Räumen und Netzwerkstrukturen.
3. Globalisierte (Medien-) Gesellschaft: Beleuchtung der Technisierung und Medialisierung der Gesellschaft sowie der kulturellen Globalisierung und der Veränderung des Medienkonsums.
4. Kommunikation – Mehr als nur „Face to Face“: Analyse der Kommunikation in digitalen Räumen, inklusive der Themen Identitätsbildung und der Wiederentstehung von Gemeinschaften in Online-Communitys.
5. Die Video-Plattform YouTube: Detaillierte Darstellung der Geschichte, der technischen Funktionen und der sozialen Bedeutung von YouTube als Plattform.
6. Empirie: Empirische Untersuchung des Kommunikationsverhaltens von Videokünstlern und Zuschauern anhand eines konkreten YouTube-Kanals.
7. Fazit: Zusammenführende Betrachtung der theoretischen Überlegungen und Ergebnisse der empirischen Analyse im Kontext der kulturellen und kommunikativen Prozesse.
YouTube, Medienkompetenz, Kommunikation, Online-Community, Globalisierung, Internet, digitale Räume, soziale Netzwerke, Medienkonsum, Identitätsbildung, Interaktivität, Web 2.0, Videokanal, empirische Studie, Netzwerkkultur.
Die Arbeit analysiert die Kommunikationsprozesse und sozialen Dynamiken auf der Videoplattform YouTube im Kontext der heutigen digitalen Mediengesellschaft.
Zentrale Themen sind der digitale Raum, moderne Medienkompetenz, die globale Vernetzung der Gesellschaft, der Wandel im Medienkonsum und die spezifischen Interaktionsformen auf YouTube.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale Aspekte bei digitalen Medien den Konsum verändern und welche Kommunikationsformen zwischen Videokünstlern und Zuschauern existieren.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung mit einer empirischen Studie, die auf einer Inhaltsanalyse von YouTube-Videos sowie einer Nutzerbefragung basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Kapitel zu Medien und Räumen sowie einen empirischen Teil, der das Kommunikationsverhalten am Beispiel des Kanals "Kelly MissesVlog" detailliert untersucht.
Wichtige Begriffe sind YouTube, digitale Medien, Kommunikation, Identitätsbildung und soziale Netzwerke.
Dieser Kanal wurde gewählt, da er einen Mittelweg zwischen zu nischenhaften Inhalten und reinen Musikkanälen darstellt und authentisch produzierte, interaktive Inhalte im Unterhaltungsbereich bietet.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine Mehrheit der Zuschauer resistent gegenüber direkten Aufforderungen ist, Feedback jedoch grundsätzlich als wichtig erachtet, wenn es ernst genommen und aufgegriffen wird.
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