Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung in die Problemstellung
1.1. Problemstellung und Motivation
1.2. Aufbau und Vorgehensweise
2. Begriffsabgrenzungen der grundlegenden Bezeichnungen
2.1. Medien als Vermittler
2.2. Bildung als Entwicklung des Selbst
2.3. Medienbildung – eine Begriffszusammenführung
2.4. Konzepte der Medienbildung
3. Vorgehensweise der Literaturrecherche
4. Medienbildungskonzept: Dimensionen
4.1. Medienbildungskonzept – Technik
4.2. Medienbildungskonzept - Informationstechnologie (IT)
4.3. Medienbildungskonzept – Pädagogik
4.4. Medienbildungskonzept - Akteure
4.5. Medienbildungskonzept - Organisation
4.6. Medienbildungskonzept – Finanzierung
5. Entwicklung und Umsetzung von Medienbildungskonzepten
6. Fazit und Ausblick
6.1. Kritische Würdigung
6.2. Implikationen für Forschung und Management
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine umfassende Übersicht über die Dimensionen und Einflussfaktoren eines Medienbildungskonzepts zu erarbeiten, um die bestehende Forschungslücke bezüglich einer ganzheitlichen Begriffsdefinition im schulischen und betrieblichen Kontext zu schließen.
2.1. Medien als Vermittler
Medien werden definiert als Informationsträger (vgl. Bergamin und Pfander 2007, 16) und dienen zur indirekten Kommunikation (vgl. Buckingham 2003, 3). Somit fungieren Medien als Vermittler,
durch die in kommunikativen Zusammenhängen potenzielle Zeichen mit technischer Unterstützung aufgenommen bzw. erzeugt und übertragen, gespeichert, wiedergegeben oder verarbeitet und in abbildhafter oder symbolischer Form präsentiert werden. (Tulodziecki et al. 2010, 31)
Als eine der wichtigsten Eigenschaften eines Mediums wird in der Literatur die Kommunikationsabsicht benannt. Hierbei müssen Inhalt, Gestaltung und die Art der Verbreitung in Betracht gezogen werden (vgl. Tulodziecki et al. 2010, 32). Tulodziecki, Herzig und Grafe (2010, 32) definieren einige Merkmale von Medien. Zunächst werden die „Codierungsarten“ beschrieben. Diese entstehen durch die Verschlüsselung der verwendeten Zeichen. Man unterscheidet zwischen symbolischer und abbildhafter Codierungsart. Die abbildhaften Darstellungen unterteilen sich nochmals in die objektgetreue und die typisierende Codierung.
Objektgetreue Darstellungen sind dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aspekt eines ‚Abbildungsobjekts‘ oder einer ‚abgebildeten‘ Situation realitätsnah wiedergegeben wird, z. B. das Erscheinungsbild einer Person bei der Fotografie. (Tulodziecki et al. 2010, 33)
1. Einführung in die Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Medien in der Gesellschaft und begründet die Notwendigkeit von Medienbildungskonzepten als strukturgebende Modelle für Lernprozesse.
2. Begriffsabgrenzungen der grundlegenden Bezeichnungen: Hier werden die zentralen Begriffe Medien, Bildung und Medienbildung theoretisch definiert und in ihrem gegenseitigen Zusammenhang sowie in Bezug auf existierende Konzepte dargestellt.
3. Vorgehensweise der Literaturrecherche: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Internet- und Literaturrecherche sowie die Strategien zur Identifikation relevanter Quellen und Suchbegriffe.
4. Medienbildungskonzept: Dimensionen: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Bausteine eines Medienbildungskonzepts, von der technischen Hardware und Software über pädagogische Ansätze bis hin zu organisatorischen und finanziellen Aspekten.
5. Entwicklung und Umsetzung von Medienbildungskonzepten: Dieses Kapitel stellt Modelle für die praktische Einführung medialer Lernarrangements sowohl im schulischen als auch im betrieblichen Umfeld vor.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt kritisch die Komplexität des Themas und zeigt Implikationen für die weitere Forschung und das Management auf.
Medienbildungskonzept, Medienpädagogik, Mediendidaktik, E-Learning, Bildungstheorie, Medienkompetenz, Digitalisierung, Lernumgebung, Lernstile, Mediennutzung, Informationstechnologie, Schulentwicklung, betriebliche Weiterbildung, Lernarrangements, Infrastruktur
Die Arbeit untersucht das Konzept der Medienbildung und erarbeitet eine strukturierte Übersicht über die verschiedenen Dimensionen, die für die Erstellung eines Medienbildungskonzepts notwendig sind.
Die zentralen Felder sind die Definition von Medien und Bildung, die didaktische Gestaltung des Medieneinsatzes, die technologische Ausstattung, organisatorische Anforderungen sowie Fragen der Finanzierung und Umsetzung.
Das Ziel ist es, eine umfassende Erklärung und Strukturierung des Begriffs „Medienbildungskonzept“ zu liefern, die sowohl den schulischen als auch den außerschulischen Kontext abdeckt.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und -analyse, bei der bestehende Ansätze und Begriffsdefinitionen aus der einschlägigen Fachliteratur zusammengeführt werden.
Im Hauptteil werden die Dimensionen Technik, Informationstechnologie, Pädagogik, Akteure, Organisation und Finanzierung detailliert analysiert und deren Zusammenspiel erläutert.
Wichtige Schlagworte sind Medienbildungskonzept, Mediendidaktik, Digitalisierung, E-Learning und Medienkompetenz.
Während in der Schule der pädagogische Mehrwert und die Einbindung vieler Akteure wie Eltern und Behörden im Fokus stehen, fokussiert sich die betriebliche Umsetzung stärker auf Kosten-Nutzen-Analysen und die Effizienz des Lernens.
Aufgrund des schnellen technischen Wandels und der vielfältigen Anforderungen in unterschiedlichen Institutionen ist der Begriff einem stetigen Wandel unterworfen und erfordert jeweils eine spezifische Anpassung an das Umfeld.
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