Masterarbeit, 2018
82 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit und verwandte Begriffe
2.2 CSR-Berichterstattung
2.3 Wichtige Institutionen, Standards und Rahmenwerke
2.4 CSR-Berichterstattung im Zeitverlauf
2.5 Gesetzliche Regelungen
3. Methodische Vorgehensweise
3.1 Der Einfluss subjektiver Entscheidungen
3.2 Identifikation der potentiell relevanten Literatur
3.3 Identifikation und Abgrenzung der im Literaturüberblick berücksichtigten Forschungsarbeiten
3.4 Auswertung der im Literaturüberblick berücksichtigten Forschungsarbeiten
4. Datenbasis und bibliometrische Analyse
4.1 Deskriptiver Überblick über die identifizierten potentiell relevanten Forschungsarbeiten
4.2 Deskriptiver Überblick über die in dieser Arbeit berücksichtigten Forschungsarbeiten und Coding Sheet
5. Forschungserkenntnisse zur CSR-Berichterstattung
5.1 Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.1 Regionale und institutionelle Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.2 Inhaltliche Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.2.1 Inhaltliche Bestandteile als Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.2.2 Legitimationsstrategien als Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.2.3 Stakeholderbedürfnisse als Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.2.4 Determinanten der CSR-Berichterstattung von Familienunternehmen
5.1.2.5 Die Prüfung von CSR-Berichten als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.2.6 Die Seitenzahl eines CSR-Berichts als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.2.7 Determinanten der Offenlegungs-Entscheidung
5.1.2.8 Kanäle und Erstellungsprozess der CSR-Berichterstattung
5.1.3 Unternehmensspezifische Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.1.3.1 Branchenzugehörigkeit als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.2 Stakeholder als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.3 Corporate Governance als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.4 Die Unternehmensgröße als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.5 Finanzierungsbedarf als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.6 CSR-Performance als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.7 Die Profitabilität eines Unternehmens als Determinante der CSR-Berichterstattung
5.1.3.8 Weitere unternehmensspezifische Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.2 Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung
5.2.1 Interner Nutzen und interne Verwendung der CSR-Berichterstattung
5.2.2 Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung auf den Unternehmenswert
5.2.3 Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung auf Finanzanalysten
5.2.4 Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung auf Privatanleger
5.2.5 Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung auf die Eigenkapitalkosten
5.2.6 Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung auf Investoren
5.2.7 Weitere Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung
5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.3.1 Zusammenfassung der regionalen Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.3.2 Zusammenfassung der inhaltlichen Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.3.3 Zusammenfassung der unternehmensspezifischen Determinanten der CSR-Berichterstattung
5.3.4 Zusammenfassung der Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Literaturüberblick über die Forschung zur Corporate Social Responsibility (CSR)-Berichterstattung zu geben. Dabei werden insbesondere die Einflussfaktoren (Determinanten) sowie die Folgewirkungen dieser Berichterstattung analysiert, um den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand aufzuarbeiten.
2.1 Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit und verwandte Begriffe
In der wissenschaftlichen Literatur gibt es keine einheitliche Definition des Begriffs „Corporate Social Responsibility“ (CSR). Jedoch analysiert Dahlsrud die 37 häufigsten Begriffsdefinitionen. Er identifiziert die fünf Dimensionen „Environmental“, „Social“, „Economic“, „Stakeholder“ und „Voluntariness“. Diese Abgrenzung stellt jedoch noch keine allgemein gültige Definition dar. Carroll hingegen kombiniert als Grundlage seiner Verantwortungspyramide ethisches und ökonomisches Handeln. Er erläutert, dass CSR von einem gewissenhaften Unternehmer nur akzeptiert wird, wenn es so gestaltet ist, dass die gesamte Bandbreite unternehmerischer Verantwortung einbezogen wird. Carroll erläutert CSR als die gleichzeitige Berücksichtigung ökonomischer, gesetzlicher, ethischer und philanthropischer Aspekte.
Demgegenüber definiert die europäische Kommission (EU-Kommission) CSR als die „soziale[ ] Verantwortung der Unternehmen“. Diese Verantwortung erläutert die Kommission als ein „Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren“. Sigler definiert CSR zusammenfassend als eine „in der Unternehmensstrategie fest verankerte, freiwillige, über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen hinausgehende, unternehmerische Bemühung, die einen gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Beitrag für alle Stakeholder leistet“.
Verwandte Konzepte des Begriffs „CSR“, die zum Teil auch synonym verwendet werden, sind die Begriffe „Nachhaltigkeit“, „Corporate Citizenship“ und „Corporate Governance“.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema CSR ein, erläutert die wachsende Bedeutung der Berichterstattung für Unternehmen und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung, definiert CSR sowie verwandte Begriffe und stellt wichtige internationale Institutionen und Rahmenwerke vor.
3. Methodische Vorgehensweise: Hier wird die methodische Struktur der Literaturrecherche sowie das Vorgehen zur Auswahl und Auswertung der wissenschaftlichen Studien detailliert beschrieben.
4. Datenbasis und bibliometrische Analyse: Das Kapitel bietet einen deskriptiven Überblick über die identifizierte Literatur, die genutzten Online-Suchkataloge und präsentiert das Coding Sheet mit den zentralen Merkmalen der Forschungsarbeiten.
5. Forschungserkenntnisse zur CSR-Berichterstattung: Der Hauptteil analysiert detailliert die Determinanten (regional, inhaltlich, unternehmensspezifisch) sowie die vielfältigen Folgewirkungen der CSR-Berichterstattung basierend auf der ausgewerteten Literatur.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert den aktuellen Forschungsstand sowie Potenziale für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen.
Corporate Social Responsibility, CSR-Berichterstattung, CSR-Disclosure, Nachhaltigkeitsbericht, Stakeholder, Unternehmenswert, Finanzanalysten, Kapitalmarktforschung, Inhaltsanalyse, institutionelle Rahmenbedingungen, CSR-Performance, Legitimationsstrategien, Unternehmensgröße, Prüfung, Corporate Governance.
Die Arbeit befasst sich mit einem Literaturüberblick über die Forschung zur Corporate Social Responsibility (CSR)-Berichterstattung im Zeitraum von 2005 bis 2017.
Die Analyse konzentriert sich auf die Determinanten, die zur CSR-Berichterstattung führen, sowie auf die Folgewirkungen, die eine solche Berichterstattung für Unternehmen und deren Stakeholder hat.
Das Ziel ist es, einen systematischen Überblick über die Ergebnisse bestehender Forschungsarbeiten zu liefern, die sich mit den Einflussfaktoren und Auswirkungen der CSR-Berichterstattung auseinandergesetzt haben.
Die Arbeit verwendet eine qualitative Inhaltsanalyse in Kombination mit einem strukturierten Kategoriensystem, um die identifizierte wissenschaftliche Literatur systematisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von regionalen, inhaltlichen und unternehmensspezifischen Determinanten sowie in die Analyse interner und externer Folgewirkungen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören unter anderem CSR-Berichterstattung, Corporate Social Responsibility, Stakeholder-Beziehungen, Unternehmenswert, Prüfungsqualität und institutionelle Rahmenbedingungen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere in stakeholderorientierten Ländern Westeuropas bessere Voraussetzungen und qualitativ hochwertigere Berichte zu verzeichnen sind als in stärker shareholderorientierten Regionen.
Unternehmensmerkmale wie Größe, Branche, Profitabilität und die Eigentümerstruktur zeigen signifikante Einflüsse darauf, in welchem Umfang und in welcher Qualität CSR-Informationen offengelegt werden.
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