Magisterarbeit, 2016
89 Seiten, Note: 1,0
Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die aktuelle Situation des zeitgenössischen Theaters im Spannungsfeld zwischen dem Konzept des Spektakel und der Suche nach Authentizität zu analysieren. Sie untersucht, wie sich die veränderten Medienstrukturen auf das Theater auswirken und welche Strategien des theatralen Betriebs in diesem Kontext entwickelt werden.
Das erste Kapitel untersucht die Kritik an der zunehmenden Irrelevanz des Theaters im Kontext der medialen Gesellschaft des Spektakels. Hier wird die Frage aufgeworfen, ob das Theater aufgrund seiner spezifischen transitorischen Natur seine Relevanz verliert und welche Faktoren zu den schwindenden Zuschauerzahlen und den finanziellen Problemen des Theaters beitragen. Das zweite Kapitel beleuchtet die Bedeutung von Medialität und Authentizität für das Theater. Dabei werden wichtige Konzepte wie Ritual, Performativität, Liveness und Availability diskutiert und im Kontext des ästhetischen Scheins betrachtet. Im dritten Kapitel werden verschiedene Strategien des theatralen Betriebs im Hinblick auf die veränderte Medienlandschaft analysiert, darunter die Arbeit von Laiengruppen, subventionierten Betrieben, Gastspielhäusern, Tourneetheatern, Musicalbühnen und Performancekünstlern.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Spektakel und Authentizität im Kontext des zeitgenössischen Theaters. Weitere wichtige Schlüsselwörter sind Medien, Kulturindustrie, Performativität, Liveness, Availability, Theaterbetrieb, Subventionierung und Bildung.
In einer Welt, die von Schauwerten und medialer Aufmerksamkeit dominiert wird, muss das Theater um seine Relevanz kämpfen und den Spagat zwischen Eventcharakter und Kunst meistern.
Durch die performative Wende, den Einsatz von Laiengruppen und die Betonung von "Liveness" (Live-Erlebnis) versucht das Theater, sich von rein digitalen Medien abzugrenzen.
Liveness bezeichnet die Qualität des Unmittelbaren und Einmaligen einer Aufführung, die nur im Moment der Präsenz von Schauspielern und Publikum existiert.
Dazu gehören flexible Strukturen, regionale Produktionen, verstärkte Marktforschung und die Einbindung von Bildungspolitik.
Die Arbeit untersucht diese provokante Frage und zeigt auf, dass das Theater durch neue Wirkungsräume und authentische Konzepte zukunftsfähig bleiben kann.
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