Masterarbeit, 2018
87 Seiten, Note: 1,00
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Übersetzung des Romans „Unspeakable“ von Dilys Rose (2017) aus dem Englischen ins Deutsche. Die Arbeit analysiert die Verwendung des ,Scots' im Originaltext und untersucht, wie diese Dialektsprache in der Übersetzung am besten wiedergegeben werden kann.
Das erste Kapitel gibt einen Überblick über die Verwendung von Dialekten in Romanen und die Bedeutung des ,Scots' in der schottischen Literatur. Das zweite Kapitel behandelt die grundlegenden sprachlichen Konzepte der Dialektübersetzung und untersucht verschiedene Übersetzungsstrategien. Das dritte Kapitel stellt die Besonderheiten der Übersetzung von Kreolsprachen vor. Das vierte Kapitel analysiert den ,Scots' im Originaltext und stellt die Konzeption des ,Kunstdialekts' in der deutschen Übersetzung vor. Das fünfte Kapitel analysiert die Wirkung des ,Scots' im Originaltext aus literaturwissenschaftlicher Sicht und durch Befragung von Native Speakern. Das sechste Kapitel beleuchtet die Übersetzung von zwei Kapiteln aus „Unspeakable“ unter Verwendung des ,Kunstdialekts'. Das siebte Kapitel bewertet die ,Kunstdialekt'-Methode im Vergleich zu anderen Übersetzungsstrategien und analysiert die Rückmeldungen von Lesern und Übersetzern zum deutschen Text. Das achte Kapitel zieht ein Fazit zur ,Kunstdialekt'-Methode und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Dialektübersetzung, ,Scots', Kunstdialekt, Kreolsprachen, Übersetzungstheorie, Übersetzungspraxis, ,Unspeakable', Dilys Rose, schottische Literatur, nationale Identität.
Die Arbeit untersucht die Methode des „Kunstdialekts“, um die spezifische Wirkung des schottischen Dialekts in der Zielsprache Deutsch zu erhalten.
„Unspeakable“ von Dilys Rose ist ein Roman, der stark von der Verwendung des Scots geprägt ist und Fragen der nationalen Identität thematisiert.
Ein Kunstdialekt ist eine künstlich geschaffene Sprachvariante in der Zielsprache, die Merkmale eines Dialekts imitiert, ohne einen realen regionalen Dialekt (wie Bayrisch) zu verwenden.
Die Verwendung eines realen Dialekts würde unerwünschte kulturelle Assoziationen (z.B. „Berliner Schnauze“) wecken, die nicht zur schottischen Vorlage passen.
Die Arbeit analysiert Übersetzungsstrategien bekannter Werke wie „Trainspotting“ und „Outlander“, um die Wirksamkeit verschiedener Ansätze zu prüfen.
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