Fachbuch, 2018
79 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen des Neuromarketings
2.1 Neuroökonomie
2.2 Neuromarketing
2.3 Die Funktionsweisen des menschlichen Gehirns
2.4 Psychologie der Massen
3 Einordnung der Werbung
4 Forschungsmethoden des Neuromarketings
4.1 Elektroenzephalografie (EEG)
4.2 Magnetenzephalografie (MEG)
4.3 Steady State Topography (SST)
4.4 Funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT)
4.5 Eye-Tracking
4.6 Fazit
4.7 Apparative Beobachtungsmethoden
5 Erkenntnisse des Neuromarketings
5.1 Zusammenspiel des impliziten und expliziten Systems
5.2 Codes – Die Zugänge ins Gehirn
5.3 Brand Code Management
6 Fallbeispiel: Neuromarketing in der Praxis
6.1 Die Coca-Cola Company
7 Schlussfolgerung und Empfehlung
Diese Arbeit untersucht die Erkenntnisse des Neuromarketings und deren Einfluss auf die zukünftige Werbegestaltung, wobei insbesondere die unbewussten Entscheidungsprozesse von Konsumenten im Fokus stehen.
2.3.3.1 Motive
Menschliche Motive sind festgelegte Konstanten, die nicht durch externe Faktoren wie Markenkommunikation erzeugt werden können. Der Hirnforscher Manfred Spitzer beschreibt die Problematik folgendermaßen: „Die Frage danach, wie man Menschen motiviert, ist etwa so sinnvoll wie die Frage ‚Wie erzeugt man Hunger?‘ Die einzig vernünftige Antwort lautet ‚Gar nicht, er stellt sich von alleine ein‘.“
Marken und Produkte müssen also so kommuniziert und gestaltet werden, dass sie vorhandene Motive gezielt ansprechen und nicht versuchen, künstliche Motive zu erzeugen. In jedem Menschen sind seit den ersten Lebensjahren die drei zentralen, sozialen Motivationssysteme der Sicherheit, Erregung und Autonomie verankert. Um erfüllt leben zu können, bedarf es jedem Menschen an einem unterschiedlichen Maß dieser Motive, dennoch verhalten sie sich über Zeit und Situation hinweg bei jedem Individuum konstant.
Sie bestimmen, welche Laufbahn ein Mensch einschlägt, seine sozialen Strukturen sowie Ziele und prägen maßgeblich seine Verhaltensmuster. Welche Motive sich im Verlauf des späteren Lebens stärker ausprägen, kann jedoch vom individuellen Charakter oder kultureller Entwicklung stark beeinflusst werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Informationsüberflutung und die Grenzen der klassischen Marktforschung, um die Relevanz des Neuromarketings zu begründen.
2 Theoretische Grundlagen des Neuromarketings: Dieses Kapitel erläutert die neurowissenschaftlichen Grundlagen, insbesondere das Zusammenspiel von Belohnungs- und Vermeidungssystemen und deren Rolle für das menschliche Handeln.
3 Einordnung der Werbung: Hier wird der aktuelle Stand der Werbebranche im Kontext der Digitalisierung und der veränderten Anforderungen an die Kommunikationspolitik analysiert.
4 Forschungsmethoden des Neuromarketings: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene wissenschaftliche Verfahren wie EEG, MEG und fMRT zur Messung von Gehirnaktivitäten im Marketingkontext.
5 Erkenntnisse des Neuromarketings: Hier werden zentrale Konzepte wie der "Autopilot", das Zusammenspiel von impliziten/expliziten Systemen sowie die strategische Nutzung von Brand Codes erläutert.
6 Fallbeispiel: Neuromarketing in der Praxis: Dieses Kapitel analysiert anhand der Coca-Cola Company, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse konkret in der Markenkommunikation und Werbepraxis eingesetzt werden.
7 Schlussfolgerung und Empfehlung: Das Fazit fasst die Bedeutung des Neuromarketings zusammen und unterstreicht dessen Rolle für die Entwicklung erfolgreicher, emotional wirkender Markenstrategien.
Neuromarketing, Neuroökonomie, Konsumentenverhalten, Autopilot, Brand Code Management, Emotionen, Belohnungssystem, fMRT, Markenkommunikation, multisensorische Kommunikation, Massenpsychologie, Kaufentscheidung, Werbewirkung, Gehirnforschung, Emergenz
Die Arbeit beleuchtet, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse genutzt werden können, um die Werbung der Zukunft durch ein tieferes Verständnis unbewusster Entscheidungsprozesse bei Konsumenten zu optimieren.
Die zentralen Themen umfassen die Funktionsweisen des menschlichen Gehirns, psychologische Aspekte der Massenbeeinflussung und moderne Messmethoden der Hirnforschung im Marketing.
Das Ziel ist es, den Einfluss des Neuromarketings auf die Werbung der Zukunft zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Marken durch gezielte Reizsetzung ihre Erfolgswirkung steigern können.
Es werden methodische Ansätze wie die Elektroenzephalografie (EEG), Magnetenzephalografie (MEG), Steady State Topography (SST) und funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) beschrieben.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Neuroökonomie, verschiedene Forschungsmethoden, Erkenntnisse über "Brand Codes" sowie deren praktische Anwendung anhand eines Fallbeispiels.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Neuromarketing, Brand Code Management, Autopilot, Kaufentscheidung, Belohnungssystem und multisensorische Kommunikation.
Es dient als methodische Strategie, um Marken dauerhaft im impliziten System (Unterbewusstsein) des Konsumenten zu verankern, indem es physische Eigenschaften mit emotionalen Konzepten verknüpft.
Es verdeutlicht, wie eine globale Kultmarke erfolgreich emotionale "Codes" und multisensorische Ansprache nutzt, um Leidenschaft und Zugehörigkeit als Markenbotschaften zu etablieren.
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