Examensarbeit, 2009
47 Seiten, Note: 1.0
Die vorliegende Arbeit untersucht den Ursprung des Gelassenheitsbegriffs bei Meister Eckhart und seine Weiterentwicklung bei den beiden Schülern Heinrich Seuse und Johannes Tauler. Die zentrale Fragestellung lautet: In welcher Form wird Eckharts Verständnis von Gelassenheit von Seuse und Tauler aufgegriffen, und welche Veränderungen erfährt es bei ihnen?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themengebiete Mystik, Gelassenheit, Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Johannes Tauler, Biografie, Lehre, Wirkungsgeschichte, Neuplatonismus, mittelalterliche Theologie und Philosophie.
Bei Eckhart bedeutet Gelassenheit das "Sich-lassen", also das Loslassen des eigenen Ichs und aller Dinge, um ganz in Gott zu ruhen.
Sie waren Schüler von Meister Eckhart und bedeutende Vertreter der rheinischen Mystik, die seine Lehren weiterführten und anpassten.
Während Eckhart sehr spekulativ und philosophisch dachte, legten Seuse und Tauler mehr Wert auf die praktische Anwendung und die seelsorgerische Komponente der Gelassenheit.
Der Grund der Ruhe ist nicht das menschliche "Ich", sondern das "Sein an sich" – also Gott, in dem die Seele ihren Frieden findet.
Die Arbeit untersucht, wie dieser mittelalterliche Begriff als Gegenentwurf zur heutigen Hektik und dem Fokus auf Selbstoptimierung dienen kann.
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