Diplomarbeit, 2005
133 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 EINFÜHRUNG
1.2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.3 THEMENABGRENZUNG UND SONSTIGE EINSCHRÄNKUNGEN
1.4 AUFBAU UND METHODIK DER ARBEIT
2. BÜROIMMOBILIENMÄRKTE DEUTSCHLANDS
2.1 AKTUELLE SITUATION
2.2 ZUKUNFTSAUSSICHTEN
2.3 MECHANISMEN DES BÜROIMMOBILIENMARKTES
3. HISTORISCHE ENTWICKLUNG VOM INDUSTRIEPARK ZUM BÜROPARK
3.1 VOM INDUSTRIEPARK ZUM BÜROPARK
3.2 BÜROPARKS IN DEN USA
3.3 TYPISIERUNG VON GEWERBEPARKS
3.3.1 TYPISIERUNG NACH NUTZUNGSART
3.3.2 TYPISIERUNG NACH DEM GENERATIONENPRINZIP
3.4 EINORDNUNG BZW. BEGRIFFSBESTIMMUNG DES TYPUS BÜROPARK
3.5 TRÄGERSCHAFT
3.5.1 UNTERSCHIEDE PRIVATER UND ÖFFENTLICHER BÜROPARKS
3.6 BÜROPARKS BZW. DEREN GEBÄUDE ALS ANLAGEKLASSE
3.7 INTRANSPARENZ IM SEGMENT BÜROPARK
4. ZENTRALE ERFOLGSFAKTOREN VON BÜROPARKS
4.1 FUNDIERTES MARKT-RESEARCH
4.2 STANDORT
4.3 SERVICE- BZW. DIENSTLEISTUNGSANGEBOTE IM BÜROPARK
4.4 PARKMANAGEMENT UND MIETERBETREUUNG
4.5 STANDORTIMAGE
4.6 GEBÄUDEGESTALTUNG
4.7 BÜROFLÄCHENGESTALTUNG
4.8 MIETER- BZW. BRANCHEN-MIX
4.9 AUßENGESTALTUNG
4.9.1 PARKPLATZSITUATION
5. DER BÜROPARK STEP DER STUTTGARTER ENGINEERING PARK GMBH ALS EIN ERFOLGSMODELL
5.1 DER GESELLSCHAFTER L-BANK
5.2 DIE STEP GMBH
5.3 DIE ENTWICKLUNG DES STEP:
5.4 DAS KONZEPT DES STEP
5.5 INVESTITIONSPLANUNGEN IM STEP
6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG VON BÜROPARKKONZEPTEN IN DEUTSCHLAND
6.1 ALLGEMEINES
6.2 TEILNEHMER DER BEFRAGUNG
6.3 AUSWERTUNG DER BEFRAGUNG
6.4 ZUKUNFTSAUSSICHTEN DES TYPUS BÜROPARK:
6.5 OFFENE PUNKTE AUS DER BEFRAGUNG
6.6 ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG
7. FAZIT
Die Arbeit untersucht das noch wenig erforschte Konzept des Büroparks auf dem deutschen Markt, definiert unterschiedliche Parktypen und identifiziert zentrale Erfolgsfaktoren sowie Entwicklungstendenzen, um eine fundierte Grundlage für Investoren und Betreiber zu schaffen.
3.1 Vom Industriepark zum Büropark
Die überwiegende Anzahl der Gewerbegebiete wurde im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts meist ohne größere Planungen an günstigen sowie eher ungünstigeren Lagen realisiert, wobei sich die Nutzungen teilweise gegenseitig störten. Das Wachstum dieser Gebiete verlief meist parallel zu dem der Städte. Im Großen und Ganzen ist die allgemeine Entwicklung im Gegensatz zu heute völlig unkoordiniert bzw. ungeplant verlaufen. Im Gegensatz dazu genießen heute stadtplanerische und stadtgeographische Aspekte in der Konzeption von Gewerbegebieten zunehmende Bedeutung, jedoch gibt es aktuell noch Gewerbegebiete, die keine durchdachte Konzeptidee zur Grundlage haben. Vor diesem Hintergrund findet man heute noch eine Vielzahl von Gewerbegebieten, die sich auch hinsichtlich Qualität teilweise stark voneinander unterscheiden und das z.B. in der Form, dass die jeweiligen Gebäude völlig unterschiedliche Bauqualitäten aufweisen, die vom einfachsten Standard bis hin zu sehr repräsentativer Architektur reichen. Das Aufstreben und der Absturz vieler Unternehmen bzw. Branchen mit dem Resultat heruntergekommener Bauten und Anlagen taten ihr Weiteres.
Diesen undurchdachten bzw. ungeplanten Gewerbegebieten stand gegen Ende des 19. Jahrhunderts und dem heran brechenden 20. Jahrhundert ein neues Konzept, nämlich das eines einheitlich geplanten und gemanagten Gewerbeparks gegenüber.
„Die Wiege der Gewerbeparks steht in den USA und Großbritannien.“
Der erste private Gewerbepark entstand 1896 in Großbritannien (Manchester) durch das private Unternehmen Trafford Park Estate Limited auf einem ca. 500 ha großen Areal. Letztendlich konnte sich diese Form der Immobilienentwicklung vor allem nach 1945 in den USA sehr stark durchsetzen und sich schließlich als Gesamtanlage mit Immobilien basierend auf einem einheitlichen Konzept weltweit verbreiten. Schon damals lag den frühen industriellen Gewerbeparks das noch heute aktuelle Konzept zugrunde: Ein großes Areal wird erschlossen und von einem Projektentwickler mehreren Unternehmen zur Ansiedlung angeboten. Die wichtigsten grundlegenden Kriterien des Gewerbepark-Konzeptes waren somit definiert.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Gewerbe- und Büroparks sowie Darstellung der Zielsetzung, Einschränkungen und methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. BÜROIMMOBILIENMÄRKTE DEUTSCHLANDS: Beleuchtung der aktuellen Marktsituation, der Zukunftsaussichten und der grundlegenden Mechanismen des deutschen Büroimmobilienmarktes.
3. HISTORISCHE ENTWICKLUNG VOM INDUSTRIEPARK ZUM BÜROPARK: Darstellung der historischen Entwicklungslinien, der Typisierung von Parks und der Begriffsbestimmung des Typus Büropark.
4. ZENTRALE ERFOLGSFAKTOREN VON BÜROPARKS: Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren für Büroparks, von der Standortanalyse über das Management bis hin zur Gestaltung.
5. DER BÜROPARK STEP DER STUTTGARTER ENGINEERING PARK GMBH ALS EIN ERFOLGSMODELL: Fallstudienartige Untersuchung des Stuttgarter Engineering Park (STEP) als beispielhaftes Erfolgsmodell.
6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG VON BÜROPARKKONZEPTEN IN DEUTSCHLAND: Präsentation und Analyse der Ergebnisse der empirischen Befragung von Eigentümern und Betreibern in Deutschland.
7. FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit von Büroparks gegenüber Innenstadtlagen.
Büropark, Gewerbepark, Immobilienmarkt, Erfolgsfaktoren, Projektentwicklung, Standortanalyse, Parkmanagement, Mieterbetreuung, Büroflächen, Immobilienzyklus, Branchen-Mix, Flächeneffizienz, Deutschland, Stuttgarter Engineering Park, Standortimage.
Die Diplomarbeit widmet sich dem Immobilientypus "Büropark" in Deutschland. Sie untersucht dessen unterschiedliche Konzepte, zentrale Erfolgsfaktoren und die künftige Entwicklung aus Sicht von Eigentümern und Investoren.
Die Arbeit behandelt die historische Entwicklung von Gewerbeparks, die Einordnung und Definition von Büroparks, die Identifikation von Erfolgsfaktoren wie Standort, Management und Gestaltung sowie die empirische Analyse der deutschen Büroparklandschaft.
Ziel ist es, Licht in den relativ unerforschten Bereich der Büroparks in Deutschland zu bringen, begriffliche Klarheit zu schaffen und aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen Büroparks erfolgreich mit klassischen Innenstadtlagen konkurrieren können.
Neben einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche wird primär eine empirische Erhebung mittels eines Fragebogens bei Büropark-Eigentümern sowie eine begleitende Expertenbefragung durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktanalyse, eine historische Einordnung, eine detaillierte Analyse der Erfolgsfaktoren (z.B. Standort, Management, Architektur) sowie eine detaillierte Fallstudie zum Stuttgarter Engineering Park (STEP).
Die zentralen Begriffe sind Büropark, Immobilienmarkt, Erfolgsfaktoren, Projektentwicklung, Standortanalyse und Parkmanagement.
Der STEP dient in der Arbeit als "Erfolgsmodell". Er zeichnet sich durch ein in sich stimmiges Gesamtkonzept, ein professionelles Management direkt vor Ort, eine sehr gute Infrastruktur und hohe Vermietungsquoten aus.
Nach Ansicht der befragten Eigentümer sind Büroparks sehr wettbewerbsfähig, sofern sie durch ein durchdachtes Konzept, gute Verkehrsanbindung, ausreichend Stellplätze und ein professionelles Management überzeugen, da sie zudem oft kostengünstiger sind als Innenstadtflächen.
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