Diplomarbeit, 2001
157 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Anforderungen im Sport
2.1 Die sportliche Leistung
2.2 Unterschiedliche Leistungskomponenten
2.2.1 Technik / Koordination
2.2.2 Taktik
2.2.3 Kondition
2.2.3.1 Ausdauer
2.2.3.2 Schnelligkeit
2.2.3.3 Kraft
2.2.3.4 Beweglichkeit
2.3 Zielgruppe/-n und Eingrenzungen
3 Beinarbeit im Tennis
3.1 Technik / Koordination
3.1.1 Abwehr / Verteidigung
3.1.1.1 Start in die Verteidigungs-Beinarbeit
3.1.1.2 Laufen zur Verteidigungs-Position
3.1.1.3 Einnehmen der Verteidigungs-Haltung
3.1.2 Angriff
3.1.2.1 Beginn der Angriffs-Beinarbeit
3.1.2.2 Laufen zum Treffpunkt
3.1.2.3 Schlagstellungen
3.2 Taktik
3.2.1 Abwehr / Verteidigung
3.2.1.1 Übergang in die Verteidigungsbeinarbeit
3.2.1.2 Laufen zur Verteidigungs-Position
3.2.1.3 Lage der Verteidigungs-Position
3.2.2 Angriff
3.2.2.1 Übergang in die Angriffsbeinarbeit
3.2.2.2 Laufen zum Treffpunkt
3.2.2.3 Einnehmen der Schlagstellungen
3.3 Kondition
3.3.1 Ausdauer
3.3.2 Schnelligkeit
3.3.3 Kraft
3.3.4 Beweglichkeit
4 Beinarbeit im Handball
4.1 Technik / Koordination
4.1.1 Abwehr
4.1.1.1 Stellungen
4.1.1.2 Elementare Lauf- und Bewegungstechniken
4.1.2 Angriff
4.1.2.1 Wurftechniken
4.1.2.2 Elementare Lauf- und Bewegungstechniken
4.2 Taktik
4.2.1 Abwehr
4.2.2 Angriff
4.3 Kondition
4.3.1 Ausdauer
4.3.2 Schnelligkeit
4.3.3 Kraft
4.3.4 Beweglichkeit
4.3.5 Konditionelle Anforderungen für den Gegenstoß
5 Gegenüberstellung der Anforderungsprofile für die Beinarbeit im Tennis und Handball
5.1 Technik / Koordination
5.1.1 Abwehr / Verteidigung
5.1.1.1 Start in die Verteidigungs-Beinarbeit und Laufen zur Verteidigungs-Position
5.1.1.2 Einnehmen der Verteidigungs-Haltung
5.1.2 Angriff
5.1.2.1 Start in die Angriffs-Beinarbeit und Laufen zum Treffpunkt
5.1.2.2 Einnehmen der Schlagstellung und Beinarbeit während der Schlagphase
5.2 Taktik
5.2.1 Abwehr
5.2.2 Angriff
5.3 Kondition
5.3.1 Ausdauer
5.3.2 Schnelligkeit und Antizipation
5.3.3 Kraft
5.4 Zusammenfassung
6 Schlußfolgerungen für die Praxis
7 Fazit und Schlußbemerkungen und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Anforderungsprofile der Beinarbeit im Tennis und Handball, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Bereichen Technik, Koordination, Kondition und Taktik aufzuzeigen und die Eignung eines sportspielübergreifenden Trainings zu bewerten.
3.1.1.1 Start in die Verteidigungs-Beinarbeit
Direkt im Anschluß an die Ausschwungphase der Schlagbewegung setzt die Verteidigungs-Beinarbeit ein. Am einfachsten und zeitlich günstigsten ist dabei der Start aus einer zuvor eingenommenen sogenannten festen Schlagstellung, bei der aus dem festen Stand und nicht aus dem Sprung geschlagen wird. Weiterhin ist es besonders günstig für die anschließende Verteidigungs-Beinarbeit, wenn die vorangegangene Schlagstellung eine (bein-) offene war. (s.u.) In diesem Fall braucht "das außen stehende Bein am Ende des Ausschwungs nur das Körpergewicht auf das innen stehende Bein zurückzuschieben" (HESS 1992, 120). Wird aus einer mehr (bein-) seitlichen Stellung geschlagen, wird es etwas schwieriger und der Zeitaufwand größer, weil ein bzw. zwei Schritte mehr nötig sind: Entweder wird das Gewicht zunächst wieder auf den hinteren Fuß verlagert, um dann den vorderen Fuß nach innen zu setzen, oder man stellt den hinteren Fuß neben den vorderen, verlagert auf diesen kurzfristig das Gewicht auf denselben, um sich dann von diesem nach innen zur Verteidigungs-Position hin abzustoßen. (s. HESS 1992, SCHÖNBORN 1998a) Deutlich schlechter verhält es sich mit dem Übergang in die Verteidigungs-Beinarbeit aus (bein-) geschlossenen Schlagstellungen, bei denen das vordere Bein weit nach außen aufgesetzt wird. "So muß immer nach der Ausschwungphase das hintere Bein in einem langen Bogen herumgeführt und das Körpergewicht kurzfristig auf es verlagert werden, ehe mit der eigentlichen Verteidigungs-Beinarbeit in Richtung Verteidiguns-Position ... begonnen werden kann." (HESS 1992, 121) Ähnlich ist es bei halbfesten Schlagstellungen und bei Schlägen aus dem Sprung. Hier verschlechtern sich die Startbedingungen jedoch um so mehr, je mehr horizontale Schwerpunktbewegung nach dem Treffen noch übrig geblieben ist und erst einmal durch einen oder zwei Bremsschritte zur Ruhe gebracht werden muß. Insgesamt ist dieser Start immer dann komplizierter und zeitaufwendiger, "je mehr die nach dem Schlagen abzubremsende Bewegungsrichtung des Körperschwerpunktes in eine Richtung geht, die der Verteidigungs-Position entgegengesetzt ist." (HESS 1992, 121)
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Leistungsdichte im Spitzensport und die Bedeutung einer breiten, sportspielübergreifenden Ausbildung für eine optimale Leistungsentwicklung.
2 Anforderungen im Sport: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Komponenten der sportlichen Leistung wie Technik, Taktik, Kondition und Psyche, die das individuelle Anforderungsprofil eines Sportlers bilden.
3 Beinarbeit im Tennis: Das Kapitel analysiert die spezifischen Anforderungen an die Beinarbeit im Tennis, wobei die Bedeutung der Technik/Koordination als leistungslimitierender Faktor besonders hervorgehoben wird.
4 Beinarbeit im Handball: Hier werden die handballspezifischen Anforderungen an die Beinarbeit untersucht, mit Fokus auf die Bedeutung der Technik, Taktik und Kondition für die individuelle Spielfähigkeit.
5 Gegenüberstellung der Anforderungsprofile für die Beinarbeit im Tennis und Handball: Dieses Kapitel führt einen direkten Vergleich der Anforderungsprofile beider Sportarten durch, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Beinarbeit herauszuarbeiten.
6 Schlußfolgerungen für die Praxis: Das Kapitel leitet aus dem Vergleich Konsequenzen für den systematischen Trainingsaufbau im Nachwuchsbereich ab und bewertet die Eignung eines parallelen Trainings beider Sportarten.
7 Fazit und Schlußbemerkungen und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Eignung und den Mehrwert einer Kombination von Tennis und Handball für die Beinarbeit.
Beinarbeit, Tennis, Handball, Anforderungsprofil, sportliche Leistung, Technik, Koordination, Taktik, Kondition, Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit, Antizipation, Spielfähigkeit
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit einem sportartübergreifenden Vergleich der Anforderungen an die Beinarbeit in den Sportarten Tennis und Handball.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Leistungskomponenten Technik, Koordination, Kondition und Taktik und deren spezifische Bedeutung für die Bewegungsabläufe in beiden Sportarten.
Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Anforderungsprofilen zu analysieren, um zu prüfen, ob sich beide Sportarten sinnvoll ergänzen und ein paralleles Betreiben für die sportliche Leistung förderlich ist.
Die Arbeit nutzt eine systematische Literaturanalyse und Gegenüberstellung der sportwissenschaftlichen Anforderungsprofile und Lehrpläne beider Disziplinen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Anforderungen an die Beinarbeit, getrennt nach Tennis (Kapitel 3) und Handball (Kapitel 4), sowie deren anschließende vergleichende Gegenüberstellung (Kapitel 5).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Beinarbeit, Anforderungsprofil, sportliche Leistung, Technik, Koordination und Kondition charakterisiert.
Während im Tennis die Beinarbeit stark von seitlichen Bewegungen und schnellen Richtungswechseln geprägt ist, dominiert im Handball das aktive, oft vertikale Herausarbeiten von Positionen gegen einen direkten Gegenspieler unter Körperkontakt.
In beiden Sportarten ist Antizipation essenziell, um Bewegungen frühzeitig einzuleiten; im Tennis bezieht sie sich primär auf den Ballflug, im Handball stärker auf das Verhalten der Mit- und Gegenspieler.
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