Bachelorarbeit, 2018
101 Seiten, Note: 1,30
1 Einleitung und Problemstellung
2 Ausgangslage
2.1 Entwicklung des Automobilmarktes
2.1.1 Trendentwicklungen
2.2 Steigendes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung
2.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen
2.4 Auswirkungen auf die Automobilindustrie
3 Forschungsdesign
3.1 Erhebungsverfahren
3.2 Grundgesamtheit und Stichprobe
3.3 Konzeption des Fragebogens
4 Auswertung
4.1 Zusammensetzung der Stichprobe
4.2 Auswertung der Ergebnisse
4.2.1 Einleitung in die Thematik
4.2.2 Relevante Kauffaktoren
4.2.3 Relevanz von Nachhaltigkeit und Ökologie als Kauffaktor
4.2.4 Statussymbole
4.2.5 Einstellungen
4.2.6 Bewertung alternativer Fortbewegungsmittel
4.2.7 Auswahl eines alternativen Fortbewegungsmittels
4.2.8 Grad der Wechselbereitschaft
4.2.9 Ausschluss alternativer Fortbewegungsmittel
4.2.10 Investitionsbereitschaft zur Nachrüstung des PKWs
4.2.11 Relevanz von Nachhaltigkeit und Ökologie im Alltag
4.2.12 Relevanz von Nachhaltigkeit und Ökologie in Alltagskategorien
4.2.13 Umsetzungsbereitschaft von Maßnahmen zum Schutz der Umwelt
4.2.14 Relevanz zukünftiger Technologieentwicklungen
4.2.15 Art der Fortbewegung
4.3 Demografische Merkmale
4.3.1 Geschlecht und Alter
4.3.2 Bildungsabschluss
4.3.3 Erwerbssituation
4.3.4 Einkommensverteilung
4.3.5 Einwohneranzahl des Wohnorts
5 Interpretation der Ergebnisse
6 Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht, welche ökologischen Ansprüche die junge Generation an den PKW-Markt stellt, wie sie alternative Fortbewegungsmittel bewertet und inwieweit sie bereit ist, ihr Mobilitätsverhalten im Sinne der Nachhaltigkeit zu verändern.
2.1 Entwicklung des Automobilmarktes
Um sich der Thematik der hier vorliegenden Bachelorarbeit anzunähern, wird im Folgenden ein grundlegender Überblick über das Umfeld sowie den identifizierbaren Entwicklungen der deutschen Automobilindustrie gegeben.
Die Automobilindustrie ist einer der wesentlichen Säulen der deutschen Wirtschaft und beschäftigt unmittelbar über 825.000 Angestellte. Im Jahr 2016 erwirtschaftete sie einen Umsatz von 404,6 Milliarden Euro und ist somit die größte Branche des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Rund 7,7 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistungen sind direkt oder indirekt auf die Automobilindustrie zurückzuführen und über 1,8 Millionen Arbeitsplätze sind somit direkt oder indirekt von der Industrie abhängig.
Im internationalen Vergleich belegt Deutschland hinter China, Japan und den USA den vierten Platz der größten automobilherstellenden Nationen der Welt. Mehr als 76 Prozent der in Deutschland produzierten Personenkraftwagen (PKW) werden exportiert, dadurch erzielt die deutsche Automobilbranche die höchsten Exportwerte weltweit. Zu den wichtigsten Exportmärkten zählen die USA, Großbritannien und China.
Bis zum Jahr 2021 wird für die deutsche Automobilbranche ein Jahresumsatz von 420 Milliarden Euro prognostiziert, daraus resultiert eine stetige, jährliche Umsatzsteigerung von 0,8 Prozent. Dieses Umsatzvolumen wird primär durch die Produktion von Personenkraftwagen erwirtschaftet. Im Jahr 2016 wurden national über 5,7 Millionen PKWs hergestellt. Für 2018 wird ein Produktionsvolumen von mehr als 6,2 Millionen PKWs prognostiziert.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der steigenden Umweltbelastungen ein und definiert das Ziel der Arbeit, die ökologischen Ansprüche der jungen Generation an den PKW-Markt zu analysieren.
2 Ausgangslage: Hier wird der aktuelle Status der deutschen Automobilindustrie sowie das wachsende Umweltbewusstsein und die rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt.
3 Forschungsdesign: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise bei der quantitativen Online-Befragung mittels eines standardisierten Fragebogens.
4 Auswertung: Die erhobenen Daten werden analysiert, wobei Schwerpunkte auf Kauffaktoren, alternative Fortbewegungsmittel und soziodemografische Merkmale gelegt werden.
5 Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde werden in einen gesamtheitlichen Kontext gesetzt, um das veränderte Konsumverhalten und den Wandel des Autos vom Statussymbol zum Mobilitätsermöglicher zu diskutieren.
6 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und weist auf die Notwendigkeit einer differenzierteren Betrachtung der Zielgruppen hin.
Umweltbewusstsein, Automobilmarkt, Generation Y, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Carsharing, Konsumentenverhalten, Kaufentscheidung, Ökologische Ansprüche, Mobilitätswandel, Empirische Analyse, Statussymbol, Emissionsreduktion, Verkehrswende, Mobilitätsalternative.
Die Arbeit analysiert das Umweltbewusstsein und die ökologischen Ansprüche junger Zielgruppen im Kontext des deutschen PKW-Marktes.
Die zentralen Themen sind das Kaufverhalten bei Autos, die Bewertung alternativer Mobilitätsformen (wie Elektroautos oder Carsharing) sowie die Bereitschaft zum umweltbewussteren Verhalten.
Das Ziel ist es herauszufinden, welche Ansprüche junge Menschen an PKWs haben, wie sie Alternativen bewerten und ob sie bereit sind, ihr Mobilitätsverhalten zugunsten der Umwelt zu ändern.
Es wurde eine quantitative empirische Analyse mittels eines standardisierten, online durchgeführten Fragebogens durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Marktanalyse, das Forschungsdesign, die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten und die soziodemografische Beschreibung der Stichprobe.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit, Generation Y, Elektromobilität, Kaufverhalten und Mobilitätswandel.
Die Studie zeigt, dass für die junge Generation das Auto deutlich weniger als Statussymbol dient als für ältere Befragte; im Vordergrund stehen bei der jungen Gruppe eher Flexibilität und Kostenersparnis.
Die Analyse belegt, dass die Wahl des Verkehrsmittels stark von der Wohnortgröße abhängt; in großen Städten werden alternative Mobilitätsangebote häufiger genutzt als im ländlichen Raum.
Obwohl das Umweltbewusstsein generell steigt, zeigt die Arbeit, dass der Faktor Preis bei der Kaufentscheidung für einen PKW nach wie vor den ökologischen Aspekten übergeordnet ist.
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