Fachbuch, 2018
56 Seiten
1 Einleitung
2 Soziale Arbeit und Demenz im Handlungsfeld Beratung pflegender Angehöriger
2.1 Das Krankheitssyndrom „Demenz“ am Beispiel der Alzheimer-Krankheit
2.1.1 Das Krankheitsbild Demenz
2.1.2 Primäre Demenzen
2.1.3 Die Alzheimer-Krankheit
2.2 Rechtliche Grundsätze zur Versorgung demenziell erkrankter Menschen
2.2.1 Abgrenzung der Begriffe Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit und Zuordnung des Krankheitssyndroms Demenz
2.2.2 Aktuelle Regelungen für die Versorgung demenziell erkrankter Menschen
2.3 Beratung als Handlungsfeld der Sozialen Arbeit
2.3.1 Die Beratung pflegender Angehöriger
2.3.2 Das Konzept des Care- und Case-Managements
3 Fazit
4 Quellen- und Literaturverzeichnis
4.1 Lehrbücher
4.2 Kommentare
4.3 Sonstige Quellen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die komplexe Situation von Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen im Kontext der Sozialen Arbeit aufzuzeigen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie professionelle Beratung unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und pflegerelevanter Aspekte die Lebensqualität und Versorgungssituation der Betroffenen verbessern kann.
2.1.3.2 Ursache
„Verursacht werden die Beschwerden durch eine Atrophie (Untergang von Gewebe) der Großhirnrinde. Bei schweren Verläufen kann das Gehirn um bis zu 20% seines ursprünglichen Volumens schrumpfen. Die Hirnkammern (Ventrikel) sind dann stark erweitert. Es kommt zu einem langsam fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten wie auch zu Störungen bei den Stoffwechselvorgängen der Nervenzellen. Teile der Zellhaut lagern sich aneinander an und bilden Ablagerungen, so genannte Amyloid Plaques. Außerdem bilden sich Fasernknäule aus Eiweiß (Fibrillen), die ebenfalls den Nervenstoffwechsel beeinträchtigen. In der Folge dieser krankhaften Prozesse werden die Neurotransmitter, vor allem das Acetylcholin, nur reduziert gebildet und fehlen im Stoffwechsel. Gleichzeitig gehen bei Alzheimer bestimmte Rezeptoren im Gehirn zugrunde, so dass die für diesen Rezeptor bestimmten Neurotransmitter nicht mehr „andocken“ können. Die entsprechenden Impulse werden nicht weitergeleitet, es kommt zu Störungen bei der Reizweiterleitung. Betroffen sind vor allem diejenigen Bereiche im Gehirn, die für Denkvermögen, Sprache und Orientierungsfähigkeit zuständig sind.“
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel sowie die Pluralisierung der Lebensformen als gesellschaftliche Hintergründe, die ein professionelles Handlungsfeld für die Soziale Arbeit bei Demenz eröffnen.
2 Soziale Arbeit und Demenz im Handlungsfeld Beratung pflegender Angehöriger: Dieses Kapitel erläutert medizinische Grundlagen der Demenz, ordnet die Versorgung rechtlich ein und stellt Beratung als Kernaufgabe der Sozialen Arbeit sowie das Konzept des Case-Managements vor.
3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession fungiert und dass fundiertes Wissen über das Krankheitsbild Demenz essenziell für eine empathische und professionelle Beratung ist.
4 Quellen- und Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Lehrbücher, Kommentare und sonstigen Quellen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.
Soziale Arbeit, Demenz, Alzheimer, Pflegende Angehörige, Beratung, Case-Management, SGB XI, Pflegeversicherung, Pflegestützpunkte, Pflegebedürftigkeit, Menschenrechte, Versorgung, Lebensqualität, Rehabilitation, Sozialrecht.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Beratung von pflegenden Angehörigen demenziell erkrankter Menschen im Kontext der rechtlichen und pflegerischen Rahmenbedingungen.
Zu den zentralen Themen gehören das Krankheitsbild Demenz, die rechtliche Einordnung von Pflegebedürftigkeit und Behinderung sowie die methodische Gestaltung von Pflegeberatung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Soziale Arbeit durch professionelle Beratung dazu beitragen kann, die Versorgungssituation und Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu optimieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die aktuelle gesetzliche Regelungen (insbesondere die Pflegestärkungsgesetze) mit systemtheoretischen Ansätzen der Sozialen Arbeit verknüpft.
Der Hauptteil behandelt die medizinischen Ursachen und Symptome der Demenz, die rechtlichen Grundlagen der Pflegefinanzierung sowie die konkreten Aufgaben und Arbeitsweisen im Rahmen des Case-Managements.
Wichtige Begriffe sind Soziale Arbeit, Demenz, Case-Management, Pflegeberatung und die rechtlichen Grundlagen des SGB XI.
Durch die Einführung des NBA (Neues Begutachtungs-Assessment) ab 2017 werden kognitive und psychische Beeinträchtigungen, wie sie bei Demenz auftreten, stärker berücksichtigt als im alten Pflegestufensystem.
Es ermöglicht ein multidisziplinäres, koordiniertes Vorgehen, um formelle und informelle Hilfesysteme flexibel auf die individuellen Bedürfnisse des Demenzkranken und seiner Angehörigen abzustimmen.
Das SGB IX regelt Aspekte der Teilhabe und Behinderung, was im Kontext von Demenz für die Feststellung des Grades der Behinderung und den damit verbundenen Nachteilsausgleichen relevant ist.
Sie zielt darauf ab, betroffenen Menschen zu ihrem Recht auf Teilhabe zu verhelfen, indem gesetzliche Ansprüche transparent gemacht und deren Umsetzung gegenüber Leistungsträgern eingefordert werden.
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