Diplomarbeit, 2005
275 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Einführung ins Thema
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Evaluation von Public Relations
2.1.1 Evaluationsbegriff
2.1.2 Formative und summative Evaluation
2.1.3 Evaluationsstufen
2.2 Evaluation von Online-PR
2.2.1 Definition und Zielsetzung
2.2.2 Erfolgsfaktoren der Internetpräsenz
2.2.3 Qualitätskriterien und Bewertungsperspektiven
2.2.4 Evaluationsverfahren im Internet
2.2.4.1 Inhaltsanalytische Ansätze
2.2.4.2 Verfahren der Online-Befragung
2.2.4.3 Nutzerzählungen
3 Darstellung der Internetstudie
3.1 Studie „Internetanwendungen im Natur- und Umweltschutz“
3.1.1 Auftraggeber
3.1.2 Konzeption und Zielsetzung
3.2 Methodische Vorgehensweise
3.2.1 Vorstudie
3.2.2 Detailstudie
3.2.3 Online-Befragung
3.2.4 Expertenrunden und Abschlusstagung
3.2.5 Empfehlungen und Checkliste
3.3 Schlussfolgerungen der Ergebnisse
3.3.1 Vorstudie
3.3.2 Detailstudie
3.3.3 Online-Befragung
3.3.4 Vergleich Vorstudie – Detailstudie
3.3.5 Empfehlungen und Checkliste
4 Reflexive Verknüpfung von Theorie und Praxis
4.1 Meta-Evaluation und kritische Reflexion der Studie
4.1.1 Stärken und Schwächen der Studie
4.1.2 Theoretische Bewertung der Methodik
4.1.2.1 Vorstudie (Inhaltsanalyse)
4.1.2.2 Detailstudie (qualitatives Telefoninterview)
4.1.2.3 Online-Befragung
4.1.2.4 Expertenrunden
4.1.2.5 ZUK-Untersuchungsteam
4.1.3 Präsentation der Ergebnisse
4.1.4 Ableitung der Empfehlungen und Checkliste
4.1.5 Würdigung aus empirischer und kommunikativer Sicht
5 Diskussion
5.1 Zusamenfassende Reflexion der Studie
5.2 Meta-Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen zur Evaluation von Internetauftritten
5.3 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation von Internetauftritten systematisch aufzuarbeiten. Dabei werden wissenschaftliche Literaturmodelle mit einer praktischen Meta-Evaluation der Studie „Internetanwendungen im Natur- und Umweltschutz“ verknüpft, um fundierte Erfolgskriterien und Handlungsempfehlungen für Webseitenbetreiber abzuleiten.
2.1.1 Evaluationsbegriff
Die kursierenden Begriffe und Definitionsversuche zur Beschreibung und Klärung von „Evaluation“ sind vielfältig und diffus: Begrifflichkeiten wie „Ergebniskontrolle“, „Bewertung der Effektivität“, „Controlling“, „Wirkungskontrolle“, „Wirksamkeit“, „Erfolgs-“ oder „Effizienzkontrolle“, „Kommunikationscontrolling“, „Soll-Ist-Vergleich“ oder „Kosten-Nutzen-Vergleich“ werden unstrukturiert verwendet.3
In einem Definitionsversuch der „Evaluation“ geht Wottawa dabei von einer umfassenden Definition aus: „Evaluation ist ein außerordentlich vielfältiger Begriff. Er umfasst eine Menge möglicher Verhaltensweisen und entzieht sich somit prinzipiell einer abstrakten, die Wirklichkeit gleichzeitig voll umfassenden Definition“4. Um zu einer präzisen Beschreibung zu gelangen, ist eine Unterscheidung in Evaluation und Evaluationsforschung erforderlich:5
Evaluation (Bewertung) ist demnach der „Prozess der Beurteilung des Wertes eines Produktes, Prozesses oder eines Programmes, was nicht notwendigerweise systematische Verfahren oder datengestützte Beweise zur Untermauerung einer Beurteilung erfordert“6. Evaluation meint dabei im Kern „jegliche Art der Festsetzung des Wertes einer Sache“7, eines Prozesses. Evaluationsforschung hingegen „ist die systematische Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden zur Bewertung der Konzeption, des Designs, der Durchführung und des Nutzens einer sozialen Interventionsmaßnahme“8, hier einer PR-Maßnahme oder einer PR-Kampagne. Mit sozialwissenschaftlichen Methoden sind Verfahren gemeint, die anstelle der reinen Behauptung bzgl. des Wertes und Nutzens einer PR-Maßnahme den Beweis suchen.9 Evaluation meint also als Oberbegriff jegliche Art der Bewertung, Evaluationsforschung demgegenüber versteht sich als wissenschaftlich begründete und durchgeführte Bewertung.10
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Internets als Massenmedium ein, definiert die Forschungsziele der Arbeit und skizziert den formalen Aufbau der Diplomarbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Evaluationsbegriffe definiert und zwischen formativen sowie summativen Evaluationsformen unterschieden, ergänzt um eine Darstellung von Evaluationsstufen.
3 Darstellung der Internetstudie: Dieses Kapitel erläutert das Design der Studie „Internetanwendungen im Natur- und Umweltschutz“, inklusive der angewandten Methoden wie Vorstudie, Detailstudie und Online-Befragung.
4 Reflexive Verknüpfung von Theorie und Praxis: Hier erfolgt eine kritische Meta-Evaluation der in Kapitel 3 beschriebenen methodischen Vorgehensweise unter Einbeziehung der theoretischen Grundlagen.
5 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert den gesamten Forschungsprozess prozessual und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen bei der Evaluation von Internetauftritten.
Evaluation, Online-PR, Internetauftritte, Inhaltsanalyse, Online-Befragung, Nutzerzahlen, Natur- und Umweltschutz, Meta-Evaluation, Erfolgsfaktoren, Usability, Interaktivität, Kommunikationsstrategie, Qualitätssicherung, Webdesign, Zielgruppenanalyse
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Möglichkeiten und praktischen Grenzen der Bewertung von Internetauftritten im Bereich Public Relations, konkret angewandt am Beispiel einer Studie für den Natur- und Umweltschutz.
Die zentralen Themen sind die Evaluation von Online-PR, die methodische Analyse von Internetangeboten und die daraus resultierende Ableitung von Empfehlungen für eine erfolgreiche Webkommunikation.
Das Ziel ist die kritische Meta-Evaluation einer durchgeführten Internetstudie, um zu bewerten, wie Webauftritte im Hinblick auf Qualität und kommunikativen Erfolg methodisch fundiert überprüft werden können.
Die Arbeit nutzt ein Mehrmethodendesign, das eine inhaltsanalytische Vorstudie, eine Detailstudie mittels qualitativer Telefoninterviews und eine ergänzende quantitative Online-Befragung umfasst.
Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Herleitung von Evaluationskonzepten, gefolgt von einer detaillierten Darstellung und methodischen Analyse der Internetstudie des ZUK.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Evaluation, Online-PR, Inhaltsanalyse, Zielgruppenorientierung und Erfolgsfaktoren für Webauftritte charakterisiert.
Der Autor führt eine explizite Meta-Evaluation durch, in der er Schwächen wie mangelnde Repräsentativität, eine kleine Stichprobe und methodische Mängel bei der Kategorienbildung offen benennt und reflektiert.
Die Studie dient als empirische Basis und konkretes Fallbeispiel, das der Autor auf Basis des theoretischen Rahmens kritisch hinterfragt, um den "Pioniercharakter" der angewandten Untersuchungsmethoden zu würdigen.
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