Diplomarbeit, 2005
100 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau und Struktur der Diplomarbeit
2. Mergers & Acquisitions
2.1 Begriff
2.2 Leitgedanken bei Unternehmensakquisitionen
2.3 Arten der Unternehmensakquisition
2.3.1 Share Deal
2.3.2 Asset Deal
2.4 Die Erwerbswege bei Unternehmensakquisitionen
2.5 Die Grenzen bei Unternehmensakquisitionen
3. Voraussetzungen der Due Diligence
3.1 Definition der Due Diligence
3.2 Das Due Diligence-Team
3.3 Die verschiedenen Arten der Due Diligence im Überblick
3.4 Gründe für die Durchführung einer Due Diligence
3.4.1 Gesetzliche Bestimmungen
3.4.2 Freiwillige Basis
3.4.3 Hauptfunktionen der Due Diligence im Transaktionsprozess
3.5 Der Letter of Intent
3.6 Terminierung und Umfang
3.7 Verhältnis zur Jahresabschlussprüfung und Unternehmensbewertung
4. Verfahrensablauf der Due Diligence
4.1 Informationsquellen
4.1.1 Interne Informationsquellen
4.1.1.1 Unternehmensbesichtigung
4.1.1.2 Der Dataraum
4.1.1.3 Befragung der Geschäftsführung und der Mitarbeiter
4.1.2 Externe Informationsquellen
4.2 Instrumente der Due Diligence
4.2.1 Checklisten bei der Durchführung einer Due Diligence
4.2.2 Sonstige Instrumente der Due Diligence und weitere Tools
4.3 Prüfungsgebiete
4.3.1 Prüfungsgebiet Rechnungswesen und Steuern
4.3.2 Prüfungsgebiet Strategie und Finanzplanung
4.3.3 Prüfungsgebiet Management und Personal
4.3.4 Prüfungsgebiet Organisation und Informationssysteme
4.3.5 Prüfungsgebiet Recht und Umweltrisiken
4.4 Die Dokumentation und Berichterstattung im Prüfungsverlauf einer Due Diligence
4.4.1 Die Funktionen
4.4.2 Der Umfang der Berichterstattung
4.4.3 Die Arbeitspapiere der Due Diligence Prüfung
4.4.4 Die Due Diligence Memoranden
4.4.5 Das Due Diligence Kompendium
5. Financial Due Diligence
5.1 Einführung in die Financial Due Diligence
5.1.1 Begriff und Ziel der Financial Due Diligence
5.1.2 Der Ablauf einer Financial Due Diligence
5.2 Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
5.2.1 Analyse ausgesuchter Positionen
5.2.1.1 Grundlagen
5.2.1.2 Immaterielle Vermögensgegenstände
5.2.1.3 Vorratsvermögen
5.2.1.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
5.2.1.5 Verbindlichkeiten
5.2.2 Analyse der Finanzlage
5.2.2.1 Grundlagen
5.2.2.2 Cash-flow Rechnungen
5.2.3 Analyse der Ertragslage
5.2.3.1 Grundlagen
5.2.3.2 Die Analyse der Erträge im Rahmen der Financial Due Diligence
5.2.3.3 Die Analyse der Aufwendungen im Rahmen der Financial Due Diligence
5.3 Zwischenfazit über das Kapitel der Financial Due Diligence
6. Die Post-Merger-Integrationphase
6.1 Der Markt für Unternehmen
6.1.1 Grundlagen
6.1.2 Fusionsstrategien
6.1.3 Arten der Unternehmensdiversifikation
6.1.3.1 Horizontale Diversifikation
6.1.3.2 Vertikale Diversifikation
6.1.3.3 Konglomerate Diversifikation
6.2 Kulturunterschiede bei der Akquisition
6.3 Kommunikationsasymmetrien bei Fusionen
6.4 Die Rolle des Managements bei Unternehmenstransaktionen
7. Schlussbetrachtung
Die Diplomarbeit analysiert die Due Diligence als Instrument der Risikoanalyse im Rahmen von Mergers & Acquisitions. Ziel ist es, den Ablauf und die methodischen Grundlagen einer Due Diligence darzustellen und deren Auswirkungen sowie die Bedeutung der anschließenden Post-Merger-Integrationsphase kritisch zu beleuchten.
Die verschiedenen Arten der Due Diligence im Überblick
Üblicherweise unterscheidet man bei einer Due Diligence nach Auftraggeber, Zeitpunkt und Inhalt. Je nachdem hat die Due Diligence einen anderen Inhalt und ein anderes Ziel bzw. Ergebnis. Im Rahmen der jeweiligen Teilbereiche der Due Diligence Prüfung werden folgende Arten unterschieden.
Die Commercial Due Diligence konzentriert sich auf die Analyse und Beurteilung der Markt- und Wettbewerbssituation unter Einbeziehung der strategischen Überlegungen und der potenziellen Synergieeffekte, um letztendlich zu einer Aussage über den Wert des Unternehmens zu kommen. In das Ergebnis der Commercial Due Diligence fließen die Informationen der anderen Untersuchungen mit ein, da die marktnahen Funktionen, wie z.B. Vertrieb, Technik und Marketing betrachtet werden.
Das Ergebnis der Legal Due Diligence ist prinzipiell eine Aussage darüber, ob vom Unternehmen die gesetzlichen und vertraglichen Vereinbarungen eingehalten werden. Hierbei werden alle Rechtsgeschäfte sowie deren Auswirkungen analysiert.
Im Vordergrund steht bei der Legal Due Diligence das Herausarbeiten von Risiken, die sich aus nicht vorhandenen notwendigen Berechtigungen (z.B. Haftungsbestimmungen, Vertragsstrafen, Vorkaufsrechten oder Optionen etc.) und Verletzung von sonstigen gesetzlichen Vorschriften ergeben, sowie die Erarbeitung von Punkten für die Vertragsgestaltung.
Ziel ist die juristische Absicherung und die Kenntnis der rechtlichen Aspekte auf die Rechtskultur des Unternehmens.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Unternehmenszusammenschlüssen ein und definiert die Due Diligence als Instrument zur Risikofrüherkennung und Verhandlungsbasis.
2. Mergers & Acquisitions: Das Kapitel erläutert die Grundlagen von Fusionen und Übernahmen, beleuchtet Motive für Akquisitionen und differenziert zwischen Share Deal und Asset Deal.
3. Voraussetzungen der Due Diligence: Hier werden Definition, Teamstrukturen, Arten der Due Diligence sowie Anlässe und Funktionen innerhalb des Transaktionsprozesses erörtert.
4. Verfahrensablauf der Due Diligence: Dieser Abschnitt beschreibt den praktischen Prozess, von Informationsquellen und Prüfungsgebieten bis hin zur Dokumentations- und Berichterstattungsstruktur.
5. Financial Due Diligence: Das Kapitel fokussiert auf die detaillierte Analyse von Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Ablauf einer Financial Due Diligence unter Einbeziehung von Cash-flow-Rechnungen.
6. Die Post-Merger-Integrationphase: Der letzte Hauptteil behandelt die nach der Transaktion kritischen Aspekte wie Kulturunterschiede, Kommunikationsasymmetrien und die Rolle des Managements beim Integrationserfolg.
7. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Due Diligence ein unerlässlicher Bestandteil moderner Unternehmenstransaktionen ist, um Risiken zu minimieren und eine erfolgreiche Integration vorzubereiten.
Due Diligence, Mergers & Acquisitions, Risikoanalyse, Post-Merger-Integration, Unternehmensakquisition, Financial Due Diligence, Unternehmenskultur, Transaktionsprozess, Bewertungsverfahren, Synergieeffekte, Managementwechsel, Kommunikationsasymmetrien, Unternehmensbewertung, Share Deal, Asset Deal.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Due Diligence als systematischem Instrument zur Risikoanalyse bei Mergers & Acquisitions (M&A) und analysiert, wie diese Prüfung den Erfolg einer Unternehmenstransaktion beeinflusst.
Die Arbeit behandelt die Motive für Unternehmenskäufe, die verschiedenen Due-Diligence-Arten, die Analyseinstrumente sowie die kritischen Erfolgsfaktoren in der anschließenden Post-Merger-Integrationsphase.
Das primäre Ziel ist es, den Due-Diligence-Prozess vorzustellen, Chancen und Grenzen der Prüfung aufzuzeigen und insbesondere die Auswirkungen auf den Erfolg oder Misserfolg von Fusionen und Übernahmen zu erläutern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung betriebswirtschaftlicher Literatur, empirischer Studien und rechtlicher Rahmenbedingungen, um eine theoretische sowie praxisorientierte Risikoanalyse für M&A-Prozesse zu erstellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Voraussetzungen und Verfahrensabläufe der Due Diligence, eine detaillierte Einführung in die Financial Due Diligence sowie eine Analyse der Herausforderungen der Post-Merger-Integration.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Due Diligence, Mergers & Acquisitions, Risikoanalyse, Post-Merger-Integration und Unternehmenskultur charakterisiert.
Das Kapitel 6 betrachtet die Unternehmenskultur, da diese als einer der am häufigsten unterschätzten Faktoren für das Scheitern von Integrationen identifiziert wurde, obwohl sie einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg nach der Transaktion hat.
Der Hockey Stick-Effekt bezeichnet ein Phänomen in der Unternehmensplanung, bei dem nach einer Phase sinkender oder stagnierender Umsätze unrealistisch hohe Wachstumsraten für die Zukunft prognostiziert werden, um das Unternehmen attraktiver für Käufer zu machen.
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