Forschungsarbeit, 2005
117 Seiten
1. Homo erectus, Homo neanderthalensis, Blombos (Südafrika), Aurignacien (Europa), Gravettien (Europa), Sandia (New Mexico), Solutréen (Europa), Mal'ta & Bureti (Sibirien), Magdalénien (Europa), Tibet, Mapuche (Argentinien), Mutitjulu (Australien), Natufian (Levant), Khiamien (Israel), Clovis (New Mexico), Göbekli Tepe (Anatolien), Jericho (Jordan), Südliche Tehuelche (Patagonien), Adivasi (Indien), Çatal Hüyük (Anatolien), Santal (Indien), Haida (Kanada), Hassun, Samarran, Halafian (Nord-Mesopotamien), Vinca (Donaukultur) Mesopotamien, Sumer, Patagonien, Armenien
2. Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, mittels einer interdisziplinären Analyse von Schöpfungsmythen, Glaubensrichtungen, Kosmologien und Kosmogonien sowie unter Einbeziehung archäologischer und paläoklimatologischer Daten ein erstes Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens zu erstellen, das die kulturellen Zusammenhänge von der Zeit des Homo erectus bis zum Ende des sumerischen Reichs um 2.500 v. Chr. aufzeigt und die sinotibetanische Region als kulturelle Wiege identifiziert.
Die erste klare Darstellung der Zahl Sieben und eines "Rades" mit sieben Speichen geschah somit vor 600.000 - 700.000 Jahren in Osteuropa.
In Bilzingsleben, Thüringen, fanden sich sieben 300.000 - 350.000 Jahre alte, polierte Tierknochen mit Ritzmustern, sowie Quarzitobjekte mit multiplen, parallelen, rad- und kreuzförmigen Linien, gepaarten Bögen, bogenförmigen Symbolen, sowie schattierte, kreuzförmige, rechteckige Einkerbungen mit Strahlen bzw. Winkeln und parallelen Einritzungen.
Auf einem 40 Zentimeter langen Schienbeinknochen eines Elefanten ist ein Bündel von sieben, genau im Zentrum zusammenlaufenden Linien, sichtbar, wie ein Fächer oder ein Rad mit sieben Speichen. Auf einem anderen Knochen sind 14 (= 2 x 7) parallele Linien in gleichmäßigem Abstand erkennbar, und bei einem weiteren Knochenfragment, sind sieben Linien eingekerbt.4
Die erste klare Darstellung der Zahl Vierzehn, als das rechnerische Doppelte von Sieben, erscheinen somit vor 300.000 - 350.000 Jahren in Mitteleuropa. Offensichtlich konnte der Homo erectus also bereits "zählen", und zwar in sog. "Heptaden" (Siebenergruppen). Man kann hier aber noch keinen "Kult" rund um die Zahl Sieben erkennen. Der kommt etwas später, weiter unten.
Homo erectus, Homo neanderthalensis, ...: Dieses Kapitel analysiert die frühen Wanderungsbewegungen des Homo erectus und die ersten abstrakten Zeichen und Symbole in verschiedenen Regionen Eurasiens.
Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens: Hier wird die aus den Daten abgeleitete Chronologie der menschlichen Kulturentwicklung und die Bedeutung zentralasiatischer Einflüsse zusammengefasst.
Homo erectus, Schamanismus, Mythologie, Kosmologie, Ur-Tibet, Geheimzahl Sieben, Migration, Siedlungsgeschichte, Symbolik, Steinzeit, Religion, Menschheitsgeschichte, Eurasien, Archäologie, Paläoklimatologie
Die Arbeit untersucht die Verbindungen zwischen frühen Schöpfungsmythen, Glaubenssystemen und archäologischen Funden, um ein umfassendes Modell der Menschheitsentwicklung in Eurasien zu erstellen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Evolution des Schamanismus, der Bedeutung von Zahlenmystik (wie der Zahl Sieben) und den Migrationswegen des frühen Menschen.
Ziel ist der Nachweis einer kulturellen Kontinuität und die Identifizierung der sinotibetanischen Region als Ursprung wesentlicher kultureller und religiöser Konzepte.
Die Arbeit verknüpft philologische Analysen von Mythen und Sprachen (Etymologie) mit archäologischen Datierungen und paläoklimatologischen Erkenntnissen.
Der Hauptteil analysiert spezifische Fundstätten und Kulturen, von den Anfängen des Homo erectus über die Neandertaler bis hin zu den frühen Hochkulturen in Mesopotamien.
Neben Begriffen wie Schamanismus, Ur-Tibet und den genannten Zahlenmystiken sind Migration und Kulturentwicklung zentrale Schlagworte.
Sie dienen als Beleg für eine sehr frühe mathematische Kompetenz des Homo erectus und als Indikator für eine überregionale Symboltradition.
Er gilt als eines der frühesten übertragenen Glaubenselemente, das bereits komplexe Strategien zum Schutz des Lebensraums und erste Ansätze religiöser Riten zeigt.
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