Forschungsarbeit, 2005
37 Seiten
Mesopotamien (Ubaid)
Sumer
Patagonien
Armenien
Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens
Das Werk verfolgt das Ziel, durch eine interdisziplinäre Analyse von Schöpfungsmythen und Weltanschauungen zwischen 6.000 und 2.500 v.Chr. ein erstes Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens zu erstellen, das den Ursprung der Kultur in der sinotibetanischen Region verortet.
Die Schrift der Sumerer
Die Sumerer mussten den Semiten der Gegend sicherlich wie Übermenschen oder Kulturbringer vorkommen, hatten sie doch bereits so ausgeklügelte und zukunftsweisende Technologien und Mittel erfunden, wie das Rad, die Schrift und die Friedhöfe.
Man kann die Entwicklung der Schrift, wie folgt verfolgen:
um 4.000 v.Chr.: Piktogramme; Sumerer u. Akkadier führen sog. "Rechnungsbücher"
um 3.500-3.000 v.Chr.: Ideogramme u. Phonogramme in China und Indien
um 3.000-2.500 v.Chr.: Hieroglyphen, auf Papyrus in Ägypten
um 2.900 v.Chr.: Keilschrift mit ca. 600 Zeichen verschiedener Bedeutungen
um 2.000 v.Chr.: Keilschrift mit Phonetisierung (Lautwerte) in Sumer und Ägypten
um 1.800 v.Chr.: Niederschrift des "Gilgamesch-Epos", in Tontafeln festgehaltene Sage des Königs Gilgamesch (2.750-2.600 v.Chr.), sumerischer Stadtstaat Uruk, wo die Schrift geboren wurde
ab 1.500 v.Chr.: Bilderschrift mit Wortbedeutung in China
Die Schriften erscheinen also zuerst in Sumer, dann in China, Indien und Ägypten. Man könnte sich fragen, wieso es diese "Achse der Schriften" gibt? Sie reicht, von Ägypten, über Sumer und Indien, bis nach China. Der konventionelle Glaube geht von einer parallelen Entwicklung der Schriften in China, Sumer, Indien und Ägypten aus. Doch, wie wir bereits bei den Ubaid (siehe weiter oben) gesehen haben, stammen die Ubaid - die Gründer von Sumer - in Wirklichkeit aus Olmo Lungring, dem heutigen West-Tibet. Somit gab es einen regen Kontakt zwischen den Ländern dieser Achse, so dass die Schrift vom Kulturzentrum Sumer aus, in die anderen Länder floss.
Mesopotamien (Ubaid): Untersuchung der Ubaid-Periode als kulturelle Vorläufer der Sumerer, die aus dem Hochland einwanderten und erste Bewässerungssysteme sowie Tempel errichteten.
Sumer: Analyse der sumerischen Stadtstaaten und ihrer technologischen Errungenschaften, wobei der Einfluss der Ubaid und die Verbindung zum tibetischen Ursprung hervorgehoben wird.
Patagonien: Untersuchung der Mythologie der nördlichen Tehuelche, insbesondere der Figur des Elemgasem, und deren Verbindung zu pleistozänen Säugetieren.
Armenien: Betrachtung der Geschichte und Mythologie Armeniens, mit Fokus auf die Verbindungen zwischen biblischen Sintflut-Erzählungen und älteren mesopotamischen Vorbildern.
Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens: Systematische Zusammenfassung der kulturellen Meilensteine und Migrationsbewegungen in einer detaillierten chronologischen Zeittafel.
Ubaid, Sumer, Schamanismus, Ur-Tibet, Olmo Lungring, Enki, Kosmogonie, Weltenbaum, Menschheitsgeschichte, Bewässerungstechnik, Keilschrift, kulturelle Expansion, Mythologie, Eurasien, Hexadezimalsystem.
Die Arbeit untersucht die Ursprünge der Hochkulturen in Eurasien, insbesondere die Rolle der Ubaid-Kultur, und postuliert deren schamanistische Wurzeln im tibetischen Hochland.
Zentrale Themen sind die Kosmologie und Kosmogonie der Sumerer, die Verbreitung schamanistischer Glaubenselemente sowie die Verbindung zwischen geografischen Migrationen und der Ausbreitung von Kulturtechniken.
Das Hauptziel ist die Erstellung eines „Standardmodells der Menschheitsgeschichte Eurasiens“, das den kulturellen Austausch und die gemeinsame Herkunft mythologischer Vorstellungen belegt.
Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Etymologie, Archäologie, Paläoklimatologie und den Vergleich von Schöpfungsmythen kombiniert.
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Analyse der Ubaid- und Sumerer-Kultur, ihre religiösen Mythen, die Bedeutung von Gottheiten wie Enki und die technologischen Errungenschaften dieser Völker.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schamanismus, Ubaid, Sumer, Ur-Tibet und kulturelle Diffusion geprägt.
Das Urmeer wird als Überbleibsel der Erinnerung an riesige, ausgetrocknete Süßwasserseen auf dem tibetischen Hochplateau gedeutet, die die Migrationsbewegung der Ubaid beeinflussten.
Die Studie führt die Entstehung der Schrift in China, Indien, Sumer und Ägypten auf einen regen Austausch entlang einer Achse zurück, deren kulturelles Zentrum in Olmo Lungring, West-Tibet, lag.
Durch die Einführung von Sozialstrukturen wie der Friedhofskultur und einer hierarchischen Arbeitsorganisation etablierten die Sumerer Verhaltensregeln, die von den semitischen Völkern übernommen wurden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

