Forschungsarbeit, 2018
38 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoriediskussion – die bildungswissenschaftliche Einordnung von Corporate E-Learning und Persistenz
2.1 Forschungsmethode Literaturanalyse
2.2 Corporate E-Learning
2.3 Persistenz
2.3.1 Interdisziplinäre Zusammenhänge – Persistenz im bildungswissenschaftlichen Paradigma
2.3.2 Adult Persistence in Learning Model (APIL)
2.3.3 Persistence Model for Online Student Retention
2.4 Persistenz und digitalisierte betriebliche Weiterbildungen
2.5 Aktueller Forschungsstand
3 Praktische Anwendung – Persistenz im Corporate E-Learning
3.1 Persistenz und Corporate E-Learning am Beispiel eines Lebensmittelkonzerns
3.2 Studienergebnisse
3.3 Wissenschaftliche Verortung der Ergebnisse
4 Kritischer Diskurs – Diskussion der Forschungsergebnisse
4.1 Interpretation der Studienergebnisse
4.2 Kritische Würdigung
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, wesentliche Einflussfaktoren auf die Persistenz von Lernenden in betrieblichen E-Learning-Angeboten zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung die Abbruchquoten in diesem Kontext gesenkt werden können, um den Erfolg betrieblicher Weiterbildungen zu sichern.
2.3 Persistenz
Neben dem Begriff des Corporate E-Learning ist der Terminus der Persistenz von fundamentaler Bedeutung für die vorliegende Arbeit und bedarf daher einer entsprechenden Definition. Persistenz (lat.: persistere; das Bestehenbleiben eines Zustands über längere Zeit) ist als solcher Begriff in deutschsprachiger Fachliteratur im Bereich der Bildungswissenschaften eher weniger geläufig. Die Gründe dafür sind unklar, wenngleich sich hier eine nationale Forschungslücke offenbart. Dagegen ist in englischsprachigen Beiträgen zum Thema nahezu ausschließlich von Persistence die Rede, was verdeutlicht, dass sich dieser Terminus im internationalen Diskurs bzw. der Lingua franca bereits etabliert hat. Für das weitere Vorgehen im Rahmen dieser Untersuchung soll die Definition von DERRICK (2013, S. 275) als Bezugspunkt dienen und die Begrifflichkeit der Persistenz auf einen notwendigen Konsens festlegen: „Persistence in a learning endeavor is the volitional behavior that enables the individual to sustain the effort and perseverance necessary to remain focused on the achievement of a goal, despite obstacles, distractions and competing goals.“ Etwas prägnanter formuliert beschreibt Persistenz somit das entschlossene Belegen und Fortsetzen eines Kurses trotz auftretender Schwierigkeiten oder Widerstände (CONCEICAO & LEHMAN, 2013, S. 1914). Dieses Begriffsverständnis bildet die Basis für die folgenden Ausführungen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Persistenz in der betrieblichen Weiterbildung ein und leitet die zentrale Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen ab.
2 Theoriediskussion – die bildungswissenschaftliche Einordnung von Corporate E-Learning und Persistenz: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die theoretischen Grundlagen durch die Vorstellung und Diskussion verschiedener Persistenz-Modelle gelegt.
3 Praktische Anwendung – Persistenz im Corporate E-Learning: Dieses Kapitel wendet die erarbeiteten theoretischen Modelle auf ein konkretes Praxisbeispiel eines internationalen Lebensmittelkonzerns an und präsentiert die Studienergebnisse.
4 Kritischer Diskurs – Diskussion der Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse aus dem dritten Kapitel werden hier weitergehend analysiert, interpretiert und einer kritischen Würdigung unterzogen.
5 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel führt die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Persistenz, Corporate E-Learning, betriebliche Weiterbildung, Abbruchquote, Lernenden-Strategien, Unterstützung, Design-Strategien, Motivation, Online-Lernen, bildungswissenschaftliche Perspektive, Erwachsenenbildung, Lernerfolg, E-Learning-Modelle, Persistenz-Barrieren, institutioneller Support.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Einflussfaktoren auf die Persistenz, also die beständige Teilnahme von Lernenden an betrieblichen E-Learning-Angeboten.
Die zentralen Themenfelder umfassen E-Learning-Didaktik, Persistenzmodelle aus der Erwachsenenbildung sowie die Analyse betrieblicher Weiterbildungsprozesse.
Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die die Abbruchquote in digitalen betrieblichen Weiterbildungen senken und somit den Erfolg der Kompetenzsteigerung bei Angestellten sicherstellen.
Die Arbeit nutzt die Methode der Literaturanalyse und appliziert die dabei gewonnenen theoretischen Erkenntnisse auf eine Fallstudie.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Diskussion von Modellen und eine praktische Anwendung dieser Modelle auf Daten eines Lebensmittelkonzerns.
Besonders prägend sind Begriffe wie Persistenz, Corporate E-Learning, Lernenden-Strategien und Abbruchquoten.
Das APIL-Modell dient als bewährter Ausgangspunkt für die Erwachsenenbildung, um die spezifischen Aspekte der Zielgruppe zu berücksichtigen, bevor der Fokus auf digitale Lernumgebungen gelegt wird.
Sie beschreiben Hindernisse wie technische Probleme oder fehlende Relevanz, die laut der Studie signifikant zum Abbruch von Kursen durch die Teilnehmer beitragen.
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