Hausarbeit, 2018
88 Seiten, Note: 2.5
1. Fragen zum Einstieg
Einführung: Eine Metapher
1.1 Die Würde des Menschen
1.2 Erschreckende Zahlen
2. Mobbing was ist das?
2.1 Mobbing: Eine Definition
2.2 Andere Begriffe
2.3 Mobbing - Verlauf in Phasen
3. Der Konflikt
3.1 Was ist ein Konflikt?
3.2 Konflikteskalation
3.3 Die Person
4. Gewalt
4.1 Die menschlichen Bedürfnisse
5. Der Tatort
5.1 Der Arbeitsplatz
5.2 Rechtsfreier Raum
6. Die Täter – ein Täterprofil
6.1 Die Opfer
6.2 Das Joharifenster (Der blinde Fleck)
6.3 Was Mobber tun
7. Der Kampf gegen Windmühlen – Oder kann man Mobbing überwinden?
7.1 Prävention
7.2 Das Zwei Faktoren Modell (nach Frederik Herzberg)
7.3 Die neue Sicht: Lebensunternehmer
7.4 Das Konzept L E B E N
8. Schlussgedanke – keine Zeit für Mobbing
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing am Arbeitsplatz, analysiert dessen Entstehung, Dynamik und die psychologischen Hintergründe bei Tätern und Opfern mit dem Ziel, Lösungswege aufzuzeigen und die Relevanz einer menschenzentrierten Führung zu verdeutlichen.
3.2 Die Konflikteskalation
Die Konflikteskalation nach Friedrich Glasl stellt ein Modell zur Verfügung, um Konflikte besser analysieren und während ihres Verlaufes besser reagieren zu können. Das Modell hat neun Stufen, welche sich in drei Ebenen mit jeweils drei Abstufungen teilen:
1. Stufe: Verhärtung Standpunkte verhärten sich, prallen aufeinander.
2. Stufe: Debatte Es gibt eine Polarisation im Denken, Fühlen und Wollen, ein Schwarz-Weiß-Denken kommt auf, die Sichtweise ist von den Begriffen „Über und Unterlegenheit“ geprägt.
3. Stufe: Aktionen Die Empathie mit dem Streitpartner geht verloren, die Gefahr von Fehlinterpretationen wächst und es herrscht die Meinung, dass Reden nun nicht mehr viel hilft.
4. Stufe: Images/Koalitionen Es werden Klischees und Stereotypen aufgebaut, gegenseitig werden sich negative Rollen zugeschoben und es werden Unterstützer und Anhänger für die eigene Meinung geworben.
5. Stufe: Gesichtsverlust Öffentliche und direkte Angriffe sollen zum Gesichtsverlust beim Konfliktgegner führen.
6. Stufe: Drohstrategien Es wird gedroht und die Gegendrohungen folgen direkt.
7. Stufe: Begrenzte Vernichtungsschläge Drohen reicht nicht mehr, Schädigungen müssen her, beim Gegner möglichst große Schäden, in den eigenen Reihen werden dafür auch kleinere Schäden in Kauf genommen.
8. Stufe: Zersplitterung Jetzt soll das feindliche System zerstört werden, koste es was es wolle. Gemeinsam in den Abgrund. Auf keinen Fall darf der Andere gewinnen, da nimmt man doch eher die Selbstvernichtung mit in Kauf, es gibt keinen Weg mehr zurück!
9. Stufe: Gemeinsam in den Abgrund: Es kommt zur totalen Konfrontation ohne einen Weg zurück. Die Vernichtung des Gegners zum Preis der Selbstvernichtung wird in Kauf genommen.
1. Fragen zum Einstieg: Führt anhand einer Metapher und grundlegender Fragen in die Thematik der Menschenwürde und des Mobbing-Phänomens ein.
2. Mobbing was ist das?: Definiert Mobbing als gezielten Angriff auf die Würde und bietet ein Phasenmodell zum Verständnis der Dynamik.
3. Der Konflikt: Untersucht die Rolle von Konflikten als Nährboden für Mobbing und erläutert die Bedeutung der menschlichen Persönlichkeit.
4. Gewalt: Analysiert Mobbing als Form psychischer Gewalt unter Berücksichtigung menschlicher Bedürfnisse nach Maslow.
5. Der Tatort: Beschreibt den Arbeitsplatz als Schauplatz und thematisiert die Problematik des fehlenden strafrechtlichen Schutzes.
6. Die Täter – ein Täterprofil: Erstellt Täterprofile und beleuchtet die psychologischen Hintergründe sowie die Taktiken der Mobber.
7. Der Kampf gegen Windmühlen – Oder kann man Mobbing überwinden?: Diskutiert Präventionsmöglichkeiten und das Konzept "L E B E N" als Ausweg.
8. Schlussgedanke – keine Zeit für Mobbing: Plädiert angesichts von Globalisierung und Wandel für eine Kultur der Weltoffenheit und lebenslanges Lernen statt Mobbing.
Mobbing, Bossing, Psychoterror, Konfliktmanagement, Menschenwürde, Bedürfnisse, Resilienz, Prävention, Arbeitsplatzkultur, Kommunikation, Stress, Gewaltprävention, Lebensunternehmer, Eigenverantwortung, Arbeitsrecht
Die Arbeit beleuchtet das Phänomen Mobbing am Arbeitsplatz, analysiert dessen psychologische Ursachen und zeigt Lösungsansätze auf.
Zu den zentralen Themen gehören die Konfliktdynamik, psychische Gewalt am Arbeitsplatz, menschliche Bedürfnisse, Neurobiologie der Stressreaktion und Konzepte zur persönlichen Neuorientierung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mobbing entsteht, warum es oft unentdeckt bleibt und wie Betroffene durch eine bewusste "Lebensunternehmer"-Sichtweise aus der Opferrolle herausfinden können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Integration neurobiologischer Erkenntnisse (u.a. von Birkenbihl und Bauer) sowie die Anwendung psychologischer Modelle (z.B. nach Glasl und Maslow).
Der Hauptteil analysiert die Phasen von Mobbing, die Bedeutung von Konflikten, die Rolle von Gewalt, das Profil der Akteure sowie juristische und präventive Aspekte.
Mobbing, Bossing, Psychoterror, Konfliktmanagement, Menschenwürde, Bedürfnisse, Resilienz und Prävention.
Weil Mobbing eine gezielte, psychische Zerstörung der Person zum Ziel hat, die oft aus der sicheren Distanz heraus geführt wird und langfristige gesundheitliche Schäden verursacht.
Es ist ein vom Autor entwickeltes Coaching-Konzept, das auf Lösen vom alten Umfeld, Erholung, Stabilisierung des Selbstwertgefühls und der Neuerfindung des eigenen beruflichen Weges basiert.
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